Welche Torturen Menschen unterschiedlichster Kulturen auf sich nehmen, um einem jeweiligen Schönheitsideal zu entsprechen, verfolgt derzeit eine neue US-Dokusoap. Das wäre an sich nicht so bemerkenswert, stünde nicht ausgerechnet Pop-Sternchen Jessica Simpson im Fokus der Show. Unter dem Titel „The Price of Beauty“ macht sie sich selber zum Versuchskaninchen und trinkt auch schon mal Kuh-Urin.

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Im vergangenen Jahr hatten Bilder von Jessica Simpson eine ebenso hanebüchene wie hämische Kampagne über ihr zugelegtes Körpergewicht losgetreten. Simpson, die nie wirklich dem Magerwahn verfallen war, durfte sich eine Menge Gemeinheiten über ihre Figur anhören, und man muss sich schon fragen, ob die Klatschpresse in den USA wirklich nichts Interessanteres zu diskutieren hat. Offenbar nicht.

Mit einer gewissen Cleverness nutzte Simpson (oder wer auch in ihrem Umfeld immer die Idee hatte) die große Aufmerksamkeit, die mit der Gewichtsdiskussion einher ging, um daraus direkt mal eine neue Reality-Soap zu stricken. Im Gegensatz aber etwa zu Kollegin Kirstey Alley, die ihre Gewichtszunahme zum Thema einer Comedy-Reihe machte, setzt Simson auf den Aufklärungsfaktor.

Zusammen mit ihrem Hairstylisten und ihrer ehemaligen Assistentin reiste sie eine Weile lang um die Welt, um in unterschiedlichen Kulturen zu erkunden, was die Menschen so alles auf sich nehmen, damit sie ihrem jeweiligen Schönheitsideal entsprechen. Und das ist manchmal wesentlich ernsthafter, als man es von dem Pop-Sternchen erwarten würde – denn immerhin ist Jessica Simpson in ihrer vorherigen Soap „Newlyweds“ eher dadurch aufgefallen, dass sie z.B. Thunfisch und Hühnchen geschmacklich nicht voneinander unterscheiden konnte.

Am 15. März startete „Jessica Simpsons´s The Price of Beauty“ in den USA mit guter Quote auf VH1. Ob es eine deutsche Ausstrahlung geben wird, ist derzeit nicht bekannt.

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