Immer für eine Showidee gut: Als ob der Riesenerfolg von „Schlag den Raab“ nicht ausreichen würde, hat der Raabinator mit „Schlag den Star“ ganz nebenbei auch noch einen kompakten Ableger des Erfolgskonzepts auf den Bildschirm gebracht. Bei weitem nicht so spektakulär wie das Original, aber immer noch unterhaltsam genug. Jetzt gibt es neue Folgen.

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Egal, wie fit er sich auch hält, Stefan Raab weiß natürlich, dass er nicht ewig gegen gut durchtrainierte und vor allem jüngere Gegner durchhalten kann. „Schlag den Raab“ ist ein Konzept auf Zeit. Möglichst frühzeitig ein alternatives Format zu etablieren, das leidlich vom Erfolg des Vorbilds profitiert, macht also Sinn. So oder ähnlich waren vermutlich die Überlegungen hinter „Schlag den Star“.

Das Prinzip ist nicht wesentlich anders. Ein Prominenter tritt gegen einen Zuschauerkandidaten in mehreren Spielen aus unterschiedlichen Disziplinen an. Am Ende gibt es für letzteren Geld, wenn er den Sieg davonträgt. Dass in der Mini-Ausgabe der großen Show jedoch alles ein bisschen bescheidener ausfällt, gehört zur Natur der Sache.

Die Anzahl der Spiele ist auf 9 begrenzt, und die Gewinnsumme beläuft sich gerade einmal auf 50.000 Euro. Im Vergleich zum Original ist das natürlich Kleingeld, aber dafür lassen die prominenten Gegner auch sichtbar Raabs unbedingten Siegeswillen merklich außen vor. In der ersten Staffel stellten sich Stefan Effenberg, Boris Becker, Stefan Kretzschmar und Wigald Boning der Herausforderung.

Für die neuen Folgen haben sich bislang „Popstars“-Drillmeister Detlef D! Soost und Komiker Mike Krüger angekündigt. Das Besondere jedoch an der neuen Staffel: Raab greift selber mit ins Geschehen ein. Er fungiert als Joker für den Zuschauerkandidaten und kann bei genau einem Spiel eingesetzt werden. Moderator ist stattdessen Matthias Opdenhövel.

Die nächste Folge gibt es am 29. Oktober zu sehen.

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