Forensik bis zum Abwinken. Wer von den drei CSI-Varianten nicht genug bekommen kann, sollte sich den 23. November freihalten. Dann nämlich zeigt RTL ab 20.15 Uhr einen Crossover-Marathon aus drei Folgen rund um die Ermittler Horatio Caine, Ray Langston und Mac Taylor.

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Das Crossover-Konzept stammt ursprünglich aus der Comic-Szene und beschreibt das Zusammentreffen von Figuren (in der Regel Superhelden) aus separaten Serien. Längst hat sich dieses Prinzip jedoch auch in anderen Erzählmedien bewährt. Im Kino treffen die Aliens auf den Predator, im Fernsehen die Simpsons auf South Park. Im Fall des CSI-Franchise bietet sich eine ähnliche Vorgehensweise geradezu an, denn immerhin kommen alle 3 Shows aus dem Hause Bruckheimer.

Nicht zum ersten Mal treffen die Ermittler aus unterschiedlichen Bundesstaaten für einen gemeinsamen Fall aufeinander. Sogar eine Art nicht ganz ernst gemeinter inhaltlicher Austausch mit „Two and a Half Men“ stand schon auf dem Programm. Ein Triple-Crossover hatte es bisher jedoch nicht gegeben und blieb soweit auch erst mal ein einmaliges Experiment, das vermutlich zweierlei bewirken sollte.

Zum einen hatte das Ausscheiden von CSI-Urgestein William Peterson für abnehmende Quoten gesorgt. Sein Nachfolger, „Matrix“-Darsteller Laurence Fishburne, kam in seiner Rolle als Dr. Ray Langston nicht besonders gut an, und um ihn dem Publikum etwas näher zu bringen, machte man ihn im Crossover zur zentralen Figur, die über alle drei Folgen und Serien hinweg an einem gemeinsamen Fall ermittelt.

Zum anderen ließen sich auf diese Weise Zuschauer von der einen Serie zur anderen hinüberziehen, denn Figuren, Look und Stil der jeweiligen CSI-Variante konnten so quasi durch die Hintertür ausgiebig präsentiert werden, ohne allzu aufdringlich zu wirken.

RTL zeigt den Quasi-Dreiteiler am 23. November und bietet dem deutschen Publikum damit etwas, das es in den USA nicht gegeben hat, nämlich alle drei Folgen hintereinander an einem Abend.

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