Man stelle sich vor, von heute auf morgen würde weltweit keinerlei Elektrizität mehr funktionieren. Für die moderne Industriegesellschaft eine Katastrophe. Und weil der Gedanke so reizvoll ist, dient er der neuen NBC-Serie „Revolution“ auch als treibende Grundidee. Im Herbst startet die vielversprechende Produktion zunächst in den USA.

Ohne J.J. Abrams wäre die amerikanische TV-Landschaft nicht, was sie heute ist. Mit seinen Erfolgsserien „Alias“, „Fringe“, aber vor allem „Lost“ hat er echte Fernsehgeschichte geschrieben. Das heißt allerdings noch lange nicht, dass alles, was er anfasst, auch automatisch zu Gold wird. Als echter Flop etwa erwies sich die Agentenserie „Undercovers“. Ob „Revolution“ mehr Glück beschieden ist, wird sich bald schon zeigen.

Endzeit-Szenarien haben derzeit Konjunktur. Auf der Kinoleinwand sorgten etwa jüngst „Die Tribute von Panem“ für klingelnde Kassen, auf dem heimischen Bildschirm wurde „The Walking Dead“ zum Erfolg. Zusammen mit „Iron Man“-Regisseur Jon Favreau versucht sich J.J. Abrams jetzt ebenfalls an einer Apokalypse-Variante.

Die Geschichte setzt 15 Jahre nach dem plötzlichen Ausfall aller Elektrizität ein. Die Zivilisation hat sich erledigt, Warlords machen das Land unsicher. Doch wie so oft bei dem Mann, der demnächst bereits seinen zweiten „Star Trek“-Film in die Kinos bringt, muss ein bisschen Mystery auch mit dabei sein, und so gibt es offenbar doch noch eine geheime Energiequelle.

Die Darsteller sind im Wesentlichen frisch und eher unbekannt, was dafür spricht, dass sich die Macher deutlich mehr als eine Staffel wünschen, ohne von anderweitigen Verpflichtungen der Schauspieler in Schwierigkeiten gebracht zu werden.

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