Als ob es nicht schon genug Casting-Shows gäbe, schiebt Pro7 jetzt eine neue Variante ins Programm, die aber offenbar nicht wirklich Quote generieren soll. Denn wer ab dem 30. März jeweils mittwochs um 0.15 Uhr dabei zusehen soll, wie aus 18 Kandidaten der beste Pokerspieler ausgewählt wird, ist eher schleierhaft.

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Die PokerStars.de-Nacht gehört schon eine ganze Weile zum Eventkalender von TV Total. Regelmäßig zockt Stefan Raab dann mit ein paar Promi-Kollegen und einem Wildcard-Gewinner um insgesamt 100.000 Euro, die wohl vom Namensgeber der Show gestiftet werden – eine Dauerwerbesendung im besten Sinne des Wortes also. Warum aus dem Deal nicht direkt noch eine zweite Sendung stricken?

So hat man wohl bei Pro7 und den Betreibern von PokerStars.de gedacht und ein arg forciert wirkendes Casting-Format aus dem Boden gestampft. 18 Kandidaten, die sich zuvor für die Show qualifiziert haben, kämpfen in 11 Folgen um 100.000 Euro und müssen dafür unterschiedliche Aufgaben bewältigen, die mal mehr und mal weniger direkt mit Pokern zu tun haben.

Wie man das aus anderen Castingshows kennt, wird mit Profis und Coaches trainiert und dann an exotischen Locations der eine oder andere Nonsens mitgemacht. Wenn die Kandidaten etwa kopfüber aus einem Hubschrauber heraushängen und dabei ihre Pokerfähigkeiten beweisen müssen, erinnert das schon sehr an „Germanys Next Topmodel“ oder Vergleichbares.

In der unvermeidlichen Jury von „Das Pokerstars.de Ass“ sitzen Deutschlands erfolgreichste Pokerspielerin Sandra Naujoks, Poker-Manager Thomas Lamatsch und Sophia Thomalla, die zu der Vielzahl hiesiger ABM-Promis ohne festes Format gehört und hier als Hobby-Spielerin fungiert.

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