Zweimal hat sich Stefan Raab ausgiebig von Regina Halmich vermöbeln lassen, und damit war es dann auch gut. Doch was bei König Lustig seinen Reiz aus Nonsens und Ehrgeiz hatte, geriet beim Pro7-Promiboxen eher zur Peinlichkeit. Jetzt kehrt das Format auf den Bildschirm zurück, und wieder dreschen echte Hinterbänkler aufeinander ein.

Beim Senderverbund Pro7-Sat1 lässt man offenbar nicht ab von der Idee, dass mit der Wiederbelebung altgedienter Formate etwas für die Quote getan werden könnte. Bisher waren alle Versuche in diese Hinsicht jedoch eher von wenig Erfolg gekrönt. Weder „Wolffs Revier“ noch „Die Alm“ konnten überzeugen, von Kerners Rückkehr ganz zu schweigen.

Warum also ausgerechnet eine Neuauflage des Promiboxens großes Interesse hervorrufen sollte, ist eher schleierhaft. Die Auswahl der Ring-Gegner jedenfalls besteht praktisch ausnahmslos aus ehemaligen Teilnehmern unterschiedlicher Castingshows und Reality-Formaten. Von echten Promis will man da lieber nicht reden.

Mit Jay Khan, Indira Weis, Martin Kesici und Micaela Schäfer sind gleich vier ehemalige Bewohner des RTL-Dschungelcamps mit dabei, wobei drei davon ursprünglich wiederum erst durch Castingformate bekannt wurden. Kesici ist zudem echter Dauergast in Reality-Shows wie etwa dem letztjährigen „Solitary“-Unsinn.

Der einzige echte Sportler ist Lars Riedel, der zur Zeit auch parallel bei „Let’s Dance“ zu sehen ist. Als sein Gegner tritt Evil Jared Hasselhoff von der Bloodhound Gang an. Ex-„Bachelor“ Paul sagte seinen Kampf gegen „Taff“-Moderator Daniel Aminati kurzfristig ab. Moderiert wird die Show am 31. März von „Ran“-Reporter Matthias Killing und Charlotte Engelhardt.

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