Panasonics Techniker haben es schon immer gewusst: Das Festhalten an der Plasma-Technik, die wegen geringerer Schaltzeiten ihrer Ansicht nach gerade für 3D-Content bessere technische Voraussetzungen als LCD-Panels liefert, wird wieder belohnt werden. Im Zuge des 3D-Booms setzen die Japaner jedenfalls auf eine Renaissance der durch die LCD-Konkurrenz gebeutelten Technik. Das soll nun auch dafür sorgen, dass die roten Zahlen des vergangenen Jahres endgültig der Vergangenheit angehören. Panasonic beabsichtigt, räumliche Fernsehbilder, erzeugt durch 3D-Plasma-TVs, auf dem US-amerikanischen Markt erheblich billiger zu verkaufen als in Japan. Beispiel: Ein 50 Zoll Modell in Japan kostet rund 4.800 US-Dollar, während das selbe Modell in den USA für 2.500 Dollar zu haben ist.

Überhaupt will der Hersteller über Kampfpreise auch seine Marktposition in Europa ausbauen. Laut einem Bericht des Branchendienstes Heise online setzt Panasonic den Listenpreis des 50 Zoll Plasma TX-P50VT20 bei etwa 2.400 Euro an, deutlich billiger als in Japan. Während der US-Verkaufsstart unmittelbar bevorsteht, muss Europa sich noch zwei Monate gedulden. Ziel der Bemühungen dürfte es sein, so vermuten Insider, generell den Verkauf von Plasma-TVs, die sich noch in großer Zahl in Panasonics Portfolio finden, in Verbindung mit der 3D-Technik wieder richtig anzufachen.

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