Baseball ist der Fussball Amerikas - sozusagen. Nicht selten wird der US-Nationalsport zum Dreh- und Angelpunkt von Filmen, die ihren Weg nie in deutsche Kinos finden, denn hierzulande kann kaum jemand die Begeisterung teilen. Keine Ausnahme ist da der Trickfilm „Yankee Irving“ von Superman-Darsteller Christopher Reeve. Für Kinder ist die nette Geschichte aber dennoch sehenswert.
Christopher Reeve gehörte bis zu seinem Tod im Jahr 2004 zu den am meisten bewunderten Darstellern in Hollywood – und das nicht wegen seiner Leistungen auf der Leinwand. Der nach einem Reitunfall querschnittsgelähmte Schauspieler hatte nie aufgegeben, um seine Genesung zu kämpfen und scheute sich auch nicht, die Anstrengungen, die er auf sich nahm, öffentlich zu zeigen. Reeve wurde zum Synonym für ungebremsten Überlebenswillen und sah seine Aufgabe darin, den Menschen durch sein Beispiel Mut zu machen.
Die deutsche Comedy-Szene ist zur Zeit ein wenig gruselig. Da werden Newcomer gefeiert, die seit 20 Jahren auf der Bühne stehen und die alten Kamellen hochgelobt, obwohl die seit 20 Jahren nichts ordentliches mehr auf die Bühne gebracht haben. Zum Glück gibt es Dieter Nuhr, der all das wieder wett macht.
Es ist der schmale Grat zwischen Stand-Up und Kabarett, auf dem der Herr Nuhr Räder und Flip Flops beherrscht. Amüsante Beobachtungen, zielsichere Kritik an offensichtliche oder unterschwellige Missstände und diese unglaubliche charmante Art, die Hausfrauen, Schwiegermütter und echte Kerle gleichwohl seufzen lässt: Ja, der Nuhr, der kann uns zum Lachen bringen, ohne auf Plumpes zurück greifen zu müssen.
Umso schöner ist es, dass das ZDF den gewitzten Gentlemen auf die Bühne gebeten hat, um das auch noch live für alle Fernsehzuschauer zu senden. weiterlesen »
Vorschußlorbeeren gibt es vor allem für die Hauptdarstellerin. Die ehemalige Viva-Moderatorin Jessica Schwarz verkörpert in einer SWR-Produktion Romy Schneider. Was von ihrer Darstellung tatsächlich zu halten ist, und ob der Film seinem Thema gerecht wird, davon kann man sich im ARD-Programm am 11. November selbst ein Bild machen.
Fast zeitgleich gingen die Ankündigungen zweier Filmbiografien über eine der ungewöhnlichsten europäischen Schauspielerinnen der 60er und 70er Jahre durch die Presse. In einer französischen Kinoproduktion sollte Yvonne Catterfeld die Hauptrolle spielen, und nicht wenige runzelten darüber die Stirn. Von „GZSZ“ und Bohlen-Charthits zu „Romy“ erschien doch als ziemlich gewagter Schritt, zumal Catterfeld den Beweis ihres schauspielerischen Könnens bisher eher schuldig geblieben war (woran sich auch trotz TV-Großevents wie „Vulkan“ oder dem SAT1-Krimi „Schatten der Gerechtigkeit“ bis heute nichts geändert hat).
Und ewig surren die Lichtschwerter. Nach mittlerweile über drei Jahrzehnten sind die Jedi-Ritter nicht mehr aus dem kollektiven Bewußtsein der Popkultur wegzudenken. Die Fans macht es glückselig, Normalsterbliche hingegen kann der Sternenkrieg ganz schon nerven. Die momentan aktuelle Inkarnation der Saga aus dem Hause Lucas heißt „The Clone Wars“ und läuft ab dem 8. November in der zweiten Staffel auf Pro7.
Völlig unerschöpflich ist das Universum, das sich Hollywood-Wunderkind George Lucas einst ausgedacht hat. Was als optisch bahnbrechendes Kinospektakel begann, ist heute vor allem eine gut geölte Franchise-Maschinerie. Konsolenspiele, Comics, Romanserien, Spielzeug, Kaffeetassen, Bettbezüge – kein Produkt ist denkbar, das sich nicht irgendwie für eine Weiterverwertung eignen würde. Doch der Hunger der Hardcore-Fans scheint trotz allem grenzenlos und unstillbar. Warum also nach 2 Kinotrilogien nicht noch eine computernanimierte TV-Serie nachschieben?
Es ist einer der gefährlichsten Jobs, die man haben kann, Verletzungen und Todesfälle gehören zum Alltag, denn die See ist eine grausame Geliebte.
Die Dokuserie begleitet eine Reihe von Krabbenfischern auf ihrer gefährlichen Reise und lernt die Hierarchien der Crews, ihre Aufgaben und ihren Zusammenhalt kennen.
Besonders die ersten Staffeln sind überraschend ehrlich und unpathetisch gefilmt, so dass man - vom Soundtrack abgesehen - nicht das Gefühl bekommt, das Drama wird eher durch Kameraführung, als durch die tatsächlichen Erlebnisse kreiert. weiterlesen »
Seine Romane sind Klassiker der Horrorliteratur, deren Verfilmungen haben aber eher den Ruf, in 9 von 10 Fällen erschreckend schlecht zu sein.
Schriftsteller Ben Mears kehrt nach Jahren zurück in seine Heimatstadt Salem, um seine Schreibblockade und unterdrückte Kindheitserlebnisse in Angriff zu nehmen. Er muss fest stellen, dass die Kleinstadt sich kaum verändert hat und dass die Neugier und Eingeschränktheit der Bewohner ihm nicht gerade helfen, sich einzuleben.
Hinzu kommt seine Faszination mit dem Marsten Anwesen, einem Haus, dessen damaliger Besitzer unter merkwürdigen Umständen verstarb und das nun frisch von einem fremden Gentlemen gekauft wurde. Ist es nur ein Zufall, dass plötzlich nach und nach Bewohner von Salem dahin sterben, blutleer und nicht ganz so tot, wie man denken könnte? weiterlesen »
Gerüchten zufolge hat Christoph Maria Herbst langsam genug vom „fiesesten Chef der Welt“. Ob die kommende 4. Staffel der Pro7-Kultserie deshalb jedoch auch die letzte sein wird, ist offiziell bisher nicht bekannt. Ab dem 3. November jedenfalls können sich die Fans erst einmal über weitere 10 neue Folgen freuen.
Fast ist die Parodie noch lustiger als das Original. In der „Switch Reloaded“-Version mit dem bezeichnenden Titel „Obersalzberg“ ist der Büroleiter ein völlig überforderter Adolf Hitler, der sich inhaltlich in keinster Weise von Bernd Stromberg unterscheidet – nur dass er eben die deutsche Weltherrschaft vorantreiben muss. Wie präzise die Autoren und Darsteller (allen voran Michael Kessler als Führerparodie) dabei das Konzept der Kultserie übertragen, ist schon bemerkenswert.
In den USA lief das Serienfinale bereits 2006, aber wie so oft mussten die deutschen Zuschauer ein bisschen länger warten, bis es mit neuem Material weiter geht.
Keine Sorge, das Ende ist noch nicht in Sicht, denn erst einmal müssen wir die 7te Staffel hinter uns bringen, bis die allerletzte 8 Staffel unsere Fernsehröhren schmückt.
Und das ist auch gut so, denn Eric, Donna, Hyde und Co sind in dieser Staffel zum Letzten Mal zusammen zu sehen, verlassen einige der Schauspieler in der 8.Staffel das Ensemble.
Nachdem Eric die Hochzeit mit Donna abgeblasen hat, entscheiden sich die Beiden dennoch zusammen zu bleiben, zudem ist sich Eric nicht sicher, wohin er mit seinem Leben will. Kelso hat derweil ganz andere Sorgen, denn er ist frisch Vater geworden und muss nun mit dieser verantwortungsvollen Rolle klar kommen und Hyde lernt endlich seinen Vater kennen. weiterlesen »
Um mitlitärische Abenteuer geht es hier nicht, aber wie sagt man so schön ‘Im Krieg und in der Liebe ist alles erlaubt’. Um Letzteres handelt es sich hier in verschiedenen Beziehungsstadien.
Die frisch verlobten Adam und Jennifer ziehen in ein neues Apartment und lernen gleich ihre Nachbarn die seit langem verheirateten Jeff und Audrey kennen. Adam’s Singlefreund Russell (David Spade) ist von diesem ganzen Beziehungsschmarrn gar nicht begeistert.
Wäre der Singlefreund nicht, könnte man fast vermuten, man hätte es mit “Ehe ist…” zu tun, das nicht ganz perfekte verheiratete Paar, die naiven frisch Verliebten und allerlei Missverständnisse. weiterlesen »
Eine Auszeichnung für die beste Verstümmelung? So etwas gibt es noch nicht einmal auf dem internationelan Jahrestreffen der Schönheitschirurgen. Wohl aber bei Spike TV, einem Spartensender aus der MTV-Familie. Seit 2006 werden dort jährlich die „Scream Awards“ verliehen, und die konzentrieren sich vor allem auf die Filmgenres Horror, Fantasy und Science Fiction. Angemessen drastisch und absurd geht es dort demnach auch zu. Pro7 zeigt das lustige Spektakel in der Nacht vom 30. auf den 31. Oktober um 0.30 Uhr.
„Best Superhero“, „Best Villain“ oder eben “Most Memorable Mutilation” heißen einige der bemerkenswerten Kategorien, für die man den in der Branche mittlerweile sehr beliebten „Scream Award“ verliehen bekommt. Im Gegensatz zu den etablierten und nicht selten arg braven und gähnend langweiligen Preisverleihungen der Film- und TV-Industrie, ist die Veranstaltung rund um eher abseitiges Kinomaterial ein einziges anarchisches Halloween-Fest. Der inoffizielle Dresscode erlaubt jedenfalls alles, solange es nicht seriös aussieht.