Die Doku-Soap „Bauer sucht Frau“ ist für RTL ein absoluter Quotengarant, so wundert es nicht, dass kaum nach Ende der fünften Staffel schon feststeht, dass schon im Herbst 2010 die neue Staffel im Fernsehen zu sehen sein wird.
Kaum einer hätte am 2. Oktober 2005 damit gerechnet, dass die neue Doku-Soap auf RTL, bei der Landwirte die Liebe ihres Lebens suchen, einmal bis zu 8 Millionen Zuschauer einschalten, um zu erfahren, ob sie sich nun endlich kriegen oder nicht. weiterlesen »
Und noch eine Serie aus der Schmiede von Jerry Bruckheimer (CSI, Without a Trace): „Dark Blue“ dreht sich um Undercover-Cops und wurde trotz unzufriedenstellender Quoten für eine zweite Staffel erneuert. Kabel 1 zeigt die ersten 10 Folgen ab dem 6. Februar jeweils um 22.15 Uhr.
Wer Samstags eine Alternative zur übermächtigen DSDS-Mania auf RTL sucht, aber trotzdem nicht auf einen Fernsehabend verzichten will, dem stellt Kabel 1 ein ganzes Serienquartett zur Auswahl. Nach der Krimireihe „Castle“ um 20.15 Uhr, neuen Folgen von „Numb3rs“ eine Stunde später und vor „10-8: Officers on Duty“ findet sich dort demnächst auch eine bisher im deutschen Free-TV nicht gezeigte Produktion aus dem Umfeld von „CSI“ und seinen Ablegern.
Merkwürdig, sonst macht Pro7 für jedes neue Format einen riesigen Aufriss, doch bei dieser Serie herrscht fast verbittertes Stillschweigen.

Emma ist Neuankömmling und Außenseiterin am Isar-Internat und muss sich mit den Intrigen und üblen Machenschaften, romantischen Gefühlen und dem Erwachsenwerden herum schlagen. Um das alles zu verarbeiten, fasst sie ihre Erfahrungen in einem Videoblog zusammen.
Als scheinbare Dokusoap soll die neue Pro7 Serie wahrscheinlich wieder frischere Zuschauerzahlen bringen. Sogenannte “Scripted Reality” Formate erscheinen so wie Dokumentationen, sind jedoch mit Schauspielern und Drehbüchern alles andere als das.
Vorbilder dazu gab es ja bereits bei der Abitur-Serie (”Abschlussklasse”) auf Pro7, etlichen Richtershows und mittlerweile auch den “So lebt Deutschland“-Versionen der Sender, denen die Realität nicht aufregend genug ist. weiterlesen »
Seit wann werden amerikanische Serien als Free-TV-Premieren ausgerechnet auf 3Sat ausgestrahlt? Anscheinend verfolgt man mit „In Treatment“ eine neue Programmpolitik. In jedem Fall erfreulich ist die Tatsache, dass es die ungewöhnliche Produktion um einen Psychoherapeuten hierzulande nun auch für ein breiteres Publikum zu sehen gibt. Die Ausstrahlung der ersten Staffel beginnt am 15. Februar.
Wer die gestellten Realityshow-Sitzungen von Angelika Kallwass für die einzige Möglichkeit hält, Psychologie im TV zu betreiben, kann sich ausgerechnet von Mark Wahlberg eines Besseren belehren lassen. Dem Schauspieler („Departed“) gefiel die israelische Serie „BeTipul“ anscheinend so gut, dass er eine US-Variante ins Leben rief. „In Treatment“ lief in der ersten Staffel mit 43 je halbstündigen Folgen fünf Mal die Woche und fuhr bemerkenswerte Quoten ein.
Neuinterpretationen des Klassikers haben ja schon die wildesten Filme hervor gebracht, vom verrückten Professor mit Jerry Lewis zu Eddie Murphy oder auch einem hervorragenden John Malkovich in einer düsteren Horrorversion. Braucht es da wirklich noch Nachschub?
Die Psychologin Katherine Reimer hat es mit einem ganz besonderen Fall zu tun. Dr. Tom Jackman führte eigentlich ein perfektes Leben, er ist Vater und hat eine bezaubernde Ehefrau, doch merkwürdige Blackouts machen ihm zu schaffen. Katherine erfährt schnell genug, dass es sich dabei nicht um einfache Gedächtnislücken handelt, sondern dass Jackman ein Alter Ego hat, dass nicht natürlich zu sein scheint. weiterlesen »
Die bewegende Geschichte des Holocaust-Überlebenden im warschauer Ghetto, Wladyslaw Szpilman, der vor Beginn des dritten Reichs ein erfolgreicher Pianist war, brachte Adrien Brody 2003 den Oscar als bester Hauptdarsteller ein. Am 24. Januar wird der auf einer wahren Begebenheit beruhende Film von Roman Polanski auf 3sat gezeigt. Für alle, die ihn noch nicht kennen: Absolut sehenswert!
Der Pianist, das ist der Ende der 30er Jahre in Polen bekannte, jüdische Musiker Wladyslaw Szpilman. Sieht man ihn anfangs noch gelassen mit seiner Familie über die Bedrohung durch die Nazis scherzen, folgt ziemlich schnell die grausige Realität: Szpilmans Familie wird in das Warschauer Ghetto umgesiedelt, wo sie um das nackte Überleben kämpft. Schonungslos zeugen die düsteren Bilder des Films von der unbeschreiblichen Brutalität und Kaltblütigkeit, mit denen die jüdische Bevölkerug hier schikaniert, ausgehungert und systematisch ums Leben gebracht wird.
So auch die Familie von Wladyslaw Szpilman. Als einziger kann er der Deportation in ein Vernichtungslager entfliehen und schlägt sich fortan alleine durch. Völlig ausgezehrt, krank und am Ende schleppt er sich von Versteck zu Versteck und wird Zeuge des Aufstands gegen die Deutschen im jüdischen Ghetto.
Zufällig trifft er auf Wilm Hosenfeld (gespielt von Thomas Kretschmann), einen deutschen Wehrmachtsoffizier, zu dem ihn, trotz anfänglicher Todesangst, etwas verbindet: Die Liebe zur Schönheit der Musik. weiterlesen »
Die GEZ macht´s möglich: Das Zweite Deutsche Fernsehen trägt mal eben 7 Millionen Euro zusammen, um einen Zweiteiler nach einer Vorlage des Bestellerautors Ken Follett auf den Bildschirm zu bringen. Hauptrolle: Heiner Lauterbach. Ausgestrahlt wird das Ergebnis am 25. und 27. Januar.
Schön, wenn man sich über die Quote keine Sorgen zu machen braucht, um ausführlich hohe Budgets zu verpulvern. So muss man wohl auch beim ZDF gedacht haben, als man sich mal eben die Verfilmungsrechte für ganze 6 Romane von Ken Follett sicherte. Doch mit den Kosten für die Lizenzen ist es natürlich nicht getan, denn die TV-Fassungen der Vorlagen wollen schließlich auch produziert werden.
“Big Brother” ist zu langweilig, “Das Dschungelcamp” zu eklig, was also tun? Wenn es nach RTL geht, sind Kühe und Mistgabeln das Erfolgsrezept.
Das Originalkonzept kommt aus Schweden: 12 Kandidaten werden auf den Bauernhof geschickt, das klingt erstmal ganz nett und bis auf die frühen Weckzeiten nicht gerade abenteuerlich. Aber anstatt moderner Melkmaschinen und schnittigen Mähdreschern müssen sich die Kandidaten auf einem Bauernhof der damaligen Zeit herum kämpfen, fernab von Handys, Tankstellen und Internetcafes müssen sie den Hof auf Trab halten, Aufgaben erledigen und mit ihren Kollegen klar kommen. Und wie man es gewohnt ist, fliegt natürlich in regelmässigen Abständen jemand heraus, damit am Ende einer als Gewinner davon geht. weiterlesen »
Für eine neue Positionierung am Wochenende setzt RTL II auf zwei Serien mit übernatürlichen Handlungselementen. „Journeyman“ dreht sich um Zeitreisen und „The Listener“ um einen Gedankenleser. Das Doppel-Feature läuft ab dem 16. Januar jeweils um 16.15 Uhr.
Wenn es eine eingekaufte Serie in Deutschland nicht ins Abendprogramm schafft, kann man in der Regel davon ausgehen, dass der Erfolg im Ursprungsland nicht sonderlich groß gewesen ist. Im neuen Samstagnachmittag von RTL II finden sich jetzt aktuell wieder zwei solcher Fälle. „The Listener – Der Gedankenleser“ wurde von NBC aufgrund geringer Zuschauerzahlen vorzeitig aus dem Programm genommen, und „Journeyman – Der Zeitspringer“ schaffte es nicht in die zweite Staffel.
Serien für Mädchen kommen selten ohne männliche Hauptdarsteller aus, obwohl es doch eigentlich um Mädchen gehen sollte. Das britische Comedy-Drama macht da nicht mit und präsentiert sich frech und realistisch.
Kim (Olivia Hallinan) ist frustriert - frisch umgezogen fällt die Ehe ihrer Eltern in sich zusammen, ihr jüngerer Bruder entwickelt sich mehr und mehr zu einem Sonderling und wirkliche Freunde hat sie auch noch nicht gefunden. Glücklicherweise gibt es ja Sugar (Lenora Crichlow), ihre neue beste Freundin, die ihr die schmutzigen aber auch spaßigen Seiten des Teenagerlebens zeigt, etwa, wie man kostenlose Drinks erhält und mit Jungs flirtet. Dass Kim jedoch gar nichts von Jungs wissen will und eigentlich nur Augen für Sugar hat, bekommt die egozentrische Draufgängerin nicht mit, stattdessen bringt sie Kim in mehr und mehr Schwierigkeiten…
Die britische Teenieserie wurde nach der Buchreihe von Julie Burchill gedreht und war ein voller Erfolg. Besonders die Mischung aus Comedy und Drama funktioniert, da niemand wie ein Supermodel aussieht und reiche Eltern hat, so dass Kim’s und Sugar’s Probleme tatsächlich mit der Realität der meisten Teenager übereinstimmen. Auch der leichte und ehrliche Umgang mit Kims Homosexualität, sowie die Probleme ihrer Eltern in deren Beziehung zeigen einen guten Einblick in ganz normale Familien.
Zugegeben, besonders zum Anfang ist die Serie ein wenig albern und kann sich dem auch nicht komplett entsagen, aber so schnell wie man süchtig nach Kim und Sugar wird, so schnell lassen sich die überzogenen Momente ignorieren, denn im Gross ist “Sugar Rush” eine Teenieserie mit Inhalt und Realismus und dabei genügend Spaß und Augenzwinkern.
Die Serie läuft ab dem 25.1.2020 auf TIMM, Montags ab 20:15 oder in der Wiederholung am Dienstag um 22:15.
Genre: Teendrama, Comedy, Britisch