Eigentlich haben die 60er ja bereits ihre TV-Serie. Doch was bei „Mad Men“ gut funktioniert, kann anderswo kein Fehler sein. So dachten vermutlich die Macher gleich zwei neuer US-Produktionen, die im Herbst erstmals ins Fernsehen kommen. Zur Sicherheit setzte man zusätzlich auf bekannte Hauptdarstellerinnen.

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Mit „The Playboy Club“ und „Pan Am“ haben sich zwei Phänomene ihrer Zeit als ideale Kulissen für stylische Ausstattung und historische Soap-Fiktion angeboten. Denn sowohl das von Hugh Hefner ins Leben gerufene Franchise-Konzept als auch die US-Fluglinie waren echte Erfolgsmodelle der frühen 60er. Hier flossen Dollars und Champagner, und das nicht zu knapp.

Dass beide Serien bei „Mad Men“ andocken, ist offensichtlich, aber das ist ja auch legitim. NBC und ABC liefern also jetzt parallel ihre eigenen Sixties-Serien ab und hoffen gleichermaßen, sich gegenseitig eher zu nützen als im Weg zu stehen. Vergleicht man allerdings die Trailer, so könnte man auch leicht auf den Gedanken kommen, es handle sich um ein und dieselbe Produktion.

„The Playboy Club“ dreht sich um das erste Etablissement, das der Konzern hinter dem Herrenmagazin zu Beginn der 60er in Chicago eröffnet hatte. Es folgten viele weitere, und eine Mitgliedschaft wurde zum echten Prestigeobjekt. Frauen im Bunny-Outfit waren die Attraktion der Clubs, und so stehen sie auch im Zentrum der Serie. Die Hauptrolle spielt Amber Heard.

Ähnlich „Pan Am“: Hier gibt es zwar keine Bunnys, dafür aber die Stewardessen der legendären Airline, die einst erstmals Langstreckenflüge mit Düsenmaschinen anbot und an Bord auf Luxus setzte. Star dieser Produktion ist Schauspielerin Christina Ricci.

Beide Serien starten im Herbstprogramm der jeweiligen Sender. Ob und wann sie allerdings nach Deutschland kommen, steht noch in den Sternen.

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