In der Geschichte der Comedy gibt es einige Künstler, die auf ewig Vorbilder für Humor sein werden und Monty Python sind definitiv in der Top5. Wie und warum sie eigentlich witzig sind, erfährt man eventuell auf arte.

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Vor mehr als 40 Jahren revolutionierten das halbe Dutzend der Monty Python Crew die Welt der Comedy. Mit ihrem Flying Circus kreierten sie absurde, surreale Sketche ohne Anfang und Ende, manchmal ohne Konzept, manchmal animiert, manchmal nicht, manchmal metaphysisch, manchmal einfach nur albern, aber immer witzig.

Ähnlich wie die gleich aufgebaute Beatles Doku behandelt die 6-teilige Serie die Leben der Pythons und bringt dafür nicht nur die fünf verbleibenden Mitglieder zusammen, sondern bastelt aus alten Aufnahmen auch die fast komplette Biographie der Comedians zusammen.
Die Serie selbst fängt mit den Leben der Pythons vor dem Erfolg an, spannt dann über ihr Entstehen, Flying Circus, das Ende von Flying Circus, die drei großen Filme und schlussendlich das Ende der Comedy Truppe, dem Tod von Graham Chapman und die Solokarrieren der Anderen.

Abgerundet wird das Ganze mit Interviews zeitgenössischer Comedians und die Liste ist lang:
Seth Green (Robot Chicken), Eddie Izzard (Stand Up), Simon Pegg (Hot Fuzz, Paul), Russel Brand, Steve Coogan (Late Night Host), Tim Roth und – warum auch immer – Hugh Heffner geben sich die Ehre und reden über Monty Python und ihren Einfluss auf die Medienwelt.

Da Monty Python nicht nur einfach Comedy gemacht haben, als die Filme neu ins Kino kamen, sondern auch viel mit philosophischen und medienkritischen Konzepten gearbeitet haben (so dass Comedy an sich immer öfter auseinander genommen wurde), lohnt sich die Serie nicht nur für Britcom-Fans, sondern lässt sich alleine wegen der Episode, die den Religions-kritischen Film „Das Leben des Brian“ unter die Lupe nimmt, durch die Bank weg von allen genießen, die sich gerne mal köstlich über Dinge amüsieren, ob diese nun Sinn machen oder nicht.

And now something completely related:

Die Dokuserie läuft ab dem 1.5.2011 auf arte.

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