Menschen wie du und ich, die sieht man doch jeden Tag im Fernsehen, oder etwa nicht? Sie schreien uns in Talkshows an, kommen beim Frauentausch nicht mit den Gören von anderen Müttern klar und lungern in Containern herum.

Aber es geht auch anders, man kann Menschen auch kennen lernen, die das Rampenlicht nicht wie die Luft zum Atmen brauchen, Menschen, die tatsächlich eine Geschichte zu erzählen haben, die was erlebt haben, etwas durch gemacht haben und uns (dem Zuschauer) damit helfen, die Welt und auch uns besser zu verstehen.

WDR hat mit der regelmässigen Doku „Menschen Hautnah“ ein ungemein spannendes Portrait im Programm, dass uns den scheinbar normalen Bürger mit seinen Problemen, Aufgaben und Heldentaten näher bringt, ohne dabei die Emotionsausbrüche für die Einschaltquoten auszuschlachten.
Nächste Woche sehen wir in der WDR Themenwoche „Ist doch Ehrensache“ Menschen, die sich plötzlich in einer Situation befanden, in der sie das Leben eines Anderen in den Händen hielten und retteten.
Damit stellt sich dem Zuschauer einmal die ehrliche Frage, wie er selbst gehandelt hätte, denn anders als bei Talkshows, kann und will man sich mit diesen Menschen identifizieren.
Menschen Hautnah ist eine zurückhaltend beobachtete Studie, die weder auf Wutausbrüche oder peinliche Geständnisse setzt, sondern die wirklichen Knackpunkte im menschlichen Leben behandelt. Bei gerade mal 45 Minuten erfährt man dabei mehr über das menschliche Denken und Fühlen, als alle Talkshows zusammen vermitteln könnten. Jeden Donnerstag von 22:30 bis 23:15, Wiederholung am Freitag 12:00 bis 12:45.

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