In Zeiten von 3D vermisst man die viel realistischer wirkenden Puppen, die beispielsweise der Sesamstraße immer noch mehr Leben einhauchen, als jede Computer Animation. BBC hat die Wünsche der Zuschauer erkannt.

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Die Carlsons sind frisch von Australien nach England gezogen, das Haus, in das sie ziehen, haben sie zu einem echten Schnäppchen bekommen, fast so billig, wie bei den Häusern, bei denen normalerweise etwas nicht stimmt. Aber das Haus ist perfekt – nun ja, solange man davon ausgeht, dass drei Monster auf dem Dachboden perfekt sind.

Mehr als eine Kinderserie ist es nicht, wer also die Muppets oder Alf-Qualität erwartet, wird leider ein wenig enttäuscht, aber die Darstellung der drei Monster ist süß genug, um die Kinderherzen im Sturm zu erobern (Vorsicht, danach wollen sie alle ihre eigenen Monster haben) und gute Werte werden außerdem vermittelt. Hinzu kommt, dass die Serie nicht gemacht wurde, um ein gigantisches Franchise-Unternehmen zu unterhalten, sondern nur die Zuschauer.
„Meine Monster und Ich“ wurde übrigens auch in Zusammenarbeit mit Deutschland, bzw. dem ZDF produziert, eine zweite Staffel wurde bereits abgedreht, erfolgreich genug scheint die bunte Monsterserie also zu sein.

Der Jim Henson’s Creature Shop, der für die drei plüschigen Gesellen verantwortlich ist, hat im Laufe der Jahre übrigens diverse Pop-kulturelle Ikonen kreiert, etwa die wandernde Milchtüte im Blur-Video zu „Coffee and TV“, die Teenage Mutant Ninja Turtles in den 90er Jahre-Filmen, sowie die „Dinos“ (kann sich noch jemand an das Baby erinnern? Süß). Nicht zuletzt sind sie auch für die Kreation der „Farscape“ Aliens verantwortlich und in Zusammenarbeit mit George Lucas für die wunderbare Welt des David Bowie Films „Labyrinth“. So viel Magie in einer einzigen Company.

Ab dem 18.7. wochentags um 9:50 auf dem KIKA

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