Steuerverschwender, Behörden-Verrückte, Rechtsverdreher dürfen sich schon mal warm anziehen. Es wird wieder aufgedeckt! Diesmal u.a. mit diesen Themen:
Die Jägerkaserne in Schneeberg – Spürhund Hendrik Duryn:
Vorrausschauende Planung sieht anders aus: Die Jägerkaserne in Schneeberg wurde erst für ca. 60 Mio. durch den Bund saniert, dann geschlossen, schließlich für ca. 2 Mio. vom Bund an den Unternehmer Gustav Struck verkauft, dann wieder vom Land für rund 2,8 Mio. Euro angemietet, mit einer Polizeischule für 28 Mio. Euro erweitert und anschließend für über 14 Millionen für die Hälfte des Geländes durch den Freistaat Sachsen zurückgekauft. Wer blickt denn da noch durch?

Die „Mario Barth Brücke“ in Berlin Köpenick:
In den Akten steht es: Bei der unsinnigen Brücke in Köpenick handelt es sich um die „Mario Barth Brücke“. Der Bezirk selbst hat das Bauwerk intern so bezeichnet. Der Grund dafür: Auch die Bauherren wussten, dass diese Brücke mehr Steuerverschwendung als Notwendigkeit ist.
Ende März 2016 wurde in Berlin-Köpenick der Kietzgrabensteg in Betrieb genommen – von der Öffentlichkeit zunächst weitestgehend unbeachtet. Warum nur? In den Akten findet sich eine handschriftliche Notiz, die vor zu viel Presse und vor allem vor „Mario Barth deckt auf!“ warnt.

Am 29.03.17, 20:15

Text: © RTL 2017

Foto: RTL / Sebastian Drüen

Ähnliche Beiträge