Bescheidene 7 Millionen US-Dollar verschlang der vor nahezu genau einem Jahr in Südafrika gedrehte TV-Film „Lost Future“, den RTL zusammen mit dem amerikanischen SyFyChannel produziert hat. Eine DVD ist in Kürze auf dem Markt. Vorher gibt es das Endzeitspektakel mit Sean Bean aber erst einmal als Fernsehpremiere am 3. April um 20.15 Uhr zu sehen.

Mit internationalen Eigenproduktionen will RTL auch in Zukunft weiter am Programm-Image feilen. Kürzlich erst gab man bekannt, an einer TV-Variante der erfolgreichen „Transporter“-Kinofilmreihe zu arbeiten. Der postapokalyptische Actionthriller „Lost Future – Kampf um die Zukunft“ ist ein weiteres Beispiel für die Bemühungen des erfolgreichsten deutschen Privatsenders, auch unabhängig von DSDS und dem „Supertalent“ Achtungserfolge einzufahren.

Die Geschichte ist in einer beliebig weit entfernten Zukunft angesiedelt. 2510 hat die Natur wieder Besitz von der Erde ergriffen, und Menschen sind nur wenige übrig geblieben. Eine gefährliche Seuche und monsterartige Kreaturen machen ihnen das Leben doppelt schwer, und so bedarf es schon eines geheimnisvollen Helden, der mehr über die Vergangenheit des Planeten weiß als jeder andere.

Sean Bean („Herr der Ringe“ und „Black Death“) und Annabelle Wallis („Die Tudors“) gehören zu den bekannteren Gesichtern dieses Films, der mit Mikael Salomon („Band of Brothers“, „Rom“) immerhin einen Emmy-Gewinner auf dem Regiestuhl vorweisen kann. Hinter dem Projekt steht die Münchner Firma Tandem Communications, die zuvor bereits mit „Die Säulen der Erde“ auch international einige Aufmerksamkeit erregen konnte.

Wer die TV-Premiere am 3. April auf RTL verpasst, hat bereits 5 Tage später Gelegenheit, sich den Film auf DVD zu besorgen. Dort allerdings könnte die von aller Werbung befreite geringe Spielzeit von 87 Minuten arg enttäuschend wirken.

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