Es gibt tatsächlich immer noch bedeutsame Kapitel des Zweiten Weltkriegs, die fast gänzlich unbekannt sind. Ein Beispiel dafür ist die Torpedierung des englischen Truppentransporters „Laconia“, die in einer ungewöhnlichen Rettungsaktion mündete. Mit einem aufwendigen Zweiteiler ist die Geschichte jetzt als deutsch-britische Co-Produktion verfilmt worden.

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Am 2. und 3. November zeigt die ARD einmal wieder, wie beruhigt sich mit Gebührengeldern problemlos auch kostenintensive Kriegsspektakel finanzieren lassen. „Laconia“ entstand in Zusammenarbeit mit der BBC und erzählt die wahre Geschichte eines deutschen U-Boot-Kommandanten, der 1942 mehrere hundert Menschen vor dem sicheren Ertrinken rettete.

Weil deutsche U-Boote im Zweiten Weltkrieg ab einem bestimmten Zeitpunkt die Aufgabe hatten, die alliierten Seetransporterkapazitäten zu vernichten, um so Großbritannien zu schwächen, wurden unter anderem vor Südafrika Schiffe eingesetzt, denen die Aufgabe zukam, den Gegner zu torpedieren. Doch der Fall der „Laconia“ war alles andere als Dienst nach Vorschrift.

Als sich nämlich herausstellte, dass der abgeschossene Truppentransporter über 2000 englische Zivilisten, Flüchtlinge und italienische Kriegsgefangene beherbergt hatte, entschloss sich der diensthabende Kommandant, die Menschen nicht einfach ihrem Schicksal zu überlassen, sondern startete eine großangelegte Rettungsaktion.

Der Zweiteiler kann neben spektakulären Bildern mit Namen wie Thomas Kretschmann, Franka Potente, Ken Duken und Brian Cox aufwarten und wurde vom Eventmovie-Spezialisten teamworx („Hindenburg“, „Die Grenze“, „Vulkan“) produziert.

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