Wo ist da eigentlich die Pointe? So könnte man sich bei Kurt Krömer schon gelegentlich fragen. Die Antwort ist jedoch ganz einfach: Krömer selber ist der Witz, und das ist durchaus positiv gemeint. Ab dem 24. Februar beweist er in 8 neuen Folgen seiner selbstbetitelten Show wieder jede Menge Sinn für Unsinn.

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Kurt Krömer gehört zu denjenigen Comedians, die man entweder äußerst lustig findet oder aber gänzlich belanglos. Dazwischen geht nichts. Die Komik, für die er steht, funktioniert nicht nach klassischem Schema, und genau das macht ihn aus. Die absurde Mischung, aus der sich seine Personality-Talkshow zusammensetzt, belegt das unmissverständlich.

Ähnlich wie Helge Schneider zielt Alexander Bojcan, der Mann hinter der Bühnenfigur Krömer, nicht auf ein gewohntes Komikschema ab. Anders zu reagieren, als man es erwarten würde, Pointen bewußt aussparen, das Publikum ratlos dastehen lassen – so funktioniert das Comedy-Konzept hinter beiden Künstlern.

Doch Krömer ist weniger anarchisch angelegt, zugleich aber auch nicht wirklich massenkompatibel. Dass seine Show deshalb auch in der ARD nicht vor 23.30 Uhr zu sehen ist, hat weniger mit der Härte seines Humors als vielmehr mit der Quote zu tun. Ob man ihn aber deshalb gleich ins Nachtprogramm verbannen muss, ist eine ganz andere Frage.

Ab dem 24. Februar zeigt die ARD jeweils donnerstags im Anschluß an Harald Schmidt (oder wahlweise den Satiregipfel) 8 neue Folgen von „Krömer – Die internationale Show“.

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