Eine blanke Wand eignet sich für als Projektionsfläche für Beamer nur bedingt. Doch die Auswahl an erhältlichen Leinwänden ist riesig und die Auswahl fällt schwer, wenn man sich mit dieser Thematik nicht auskennt. Lesen Sie hier, auf was es beim Kauf einer Leinwand ankommt

Arretierung

Ein häufig auftretendes Problem ist die Arretierung der Auflicht- oder Frontprojektionsfläche. Hier gibt es verschiedene Systeme, z. B. zum Abrollen oder mit Motor- bzw. Funkarretierung. Zudem gibt es auch Stativ-Bildwände, die frei aufgestellt werden können.

Befestigungen

Bei einigen Systemen kommt es vor, dass zwar eine Befestigung an der Wand oder an der Decke vorgesehen sind, aber das notwendige Werkzeug wie etwa Schrauben und Dübel nicht bzw. nur in minderer Qualität mitgeliefert werden. Hier sollte man unbedingt vor dem Kauf nachfragen, sonst ist ein zweiter Gang zum Händler fällig.

Geruch der Leinwand

Gerade günstige Leinwände versprühen anfangs einen strak chemischen Geruch. Die Leinwände werden meist aus Vinyl oder einem speziellen Leinwandtuch hergestellt, der Geruch wird zumeist durch Lösungsmittel verursacht. Bei den meisten Heimkinoleinwänden dauert es einige Tage, bis der Geruch verschwindet.

Anleitungen

Teilweise stammen die Leinwände aus Ländern, die nicht zur Europäischen Union gehören. Dementsprechend kann es vorkommen, dass die Anleitungen zur Befestigung und Bedienung unverständlich geschrieben sind. Gesunder Verstand und aufmerksames Betrachten des Gerätes helfen hier meist weiter.

Welligkeit

Bei vielen Leinwänden zeigt sich eine leichte Welligkeit. Diese beschränkt sich meist auf die Abgrenzflächen außerhalb der reinen Projektionsfläche. Durch Hängenlassen während der ersten Tage können die Wellen ausgeglichen werden.

Gain -Faktor

Leinwände besitzen in der Regel 1 bis maximal 1,5 Gain. Für ein ungetrübtes Heimkino-Erlebnis ist ein möglichst hoher Gain-Faktor wünschenswert.

Bildformat

Leinwände sind in verschiedenen Bildformaten erhältlich. 1:1 steht für eine genaue Wiedergabe des Bildes und eignet sich etwa für Dia-Projektionen, 16:9 ist hingegen ideal für Spielfilme. Eines sollte die Leinwand auf jeden Fall haben: eine schwarze Seitenabdeckung. Sie macht ein Bild erst richtig klar und kräftig.

Aufbewahrung

Bei engen Räumen spielt auch die Aufbewahrung eine Rolle. So hat eine Leinwand etwa eine Projektionsfläche von 203 x 105 Zentimetern, die Aufbewahrungskiste ist aber 220 Zentimeter breit.

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