In den USA laufen der anfangs ungemein erfolgreichen Superhelden-Serie die Zuschauer weg. Auf eine 4. Staffel müssen die Fans dennoch nicht verzichten. Wie viele Anhänger hierzulande den arg vertrackten Geschichten um Hiro, Claire, Sylar und etliche andere Charaktere mit übernatürlichen Kräften noch folgen, bleibt abzuwarten. RTL 2 zeigt „Heroes“ wieder ab dem 2. September.

„Rette die Cheerleaderin“ heißt es am Anfang der ziemlich spannenden und ungewöhnlichen ersten Staffel dieser comicartigen Serie, die bewusst an den Erfolg von Superhelden-Filmen der letzten Jahre setzt – allen voran die „Spiderman“– und die „X-Men“-Trilogien. Weltweit stellen Menschen fest, dass sie Fahigkeiten haben, die alles andere als alltäglich sind. Sie alle verbindet ein gemeinsames Schicksal, und schnell wird klar, dass es darum geht, den Untergang des Planeten zu verhindern. Nach 23 Folgen ließ das explosive Finale keine Wünsche offen, und dabei hätte man es vielleicht auch belassen sollen.

Der immense Erfolg der Serie machte eine Fortsetzung unumgänglich. Die jedoch stand unter keinem guten Stern. Staffel 2 fiel mitten in den Streik der US-Drehbuchautoren, und so kamen gerade einmal 11 Folgen zusammen, die inhaltlich nicht nur weit hinter den Vorgängern zurückstanden, sondern auch ziemlich kompliziert ausfielen. Am Ende lieferte ein Attentat auf Senator Nathan Petrelli, den Präsidentschaftskandidaten aus Staffel 1, zumindest einen vielversprechenden Cliffhanger, der auf eine bessere Weiterführung der Geschichte hoffen ließ.

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Hier nun schließt die dritte Staffel unmittelbar an. Die allerdings beginnt nicht in der Gegenwart (und wer sich die Spannung aufbewahren will, darf hier nicht weiterlesen). Für alle anderen: Eine veränderter Peter trifft in einem Manhattan der Zukunft auf eine veränderte Claire (Hayden Panetierre, gerade mit dem Teen Choice Award 2009 ausgezeichnet), die ihn mit einer Schusswaffe bedroht. Peter berichtet ihr eilig, dass er zurückreisen will in die Zeit, wo noch keine Internierungslager existierten, wo noch kein ständiges Flüchten und Verstecken notwendig war, und in der man noch nichts über ihre speziellen Kräfte wusste. Dort würde er alles wieder in Ordnung bringen. Doch Claire wehrt seine Pläne ab und sagt, es sei längst zu spät, und er wäre einfach nur nicht bereit, die neue Ordnung zu akzeptieren. Dann feuert sie auf ihn, doch Peter lässt die Zeit gefrieren und teleportiert sich zurück in die Gegenwart, wo er nichts Eiligeres zu tun hat, als seinen Bruder Nathan zu erschießen.

Zeitreisen spielen auch sonst wieder eine entscheidende Rolle. Direkt in der ersten Folge etwa reist Hiro in die Zukunft, um Zeuge zu werden, wie er dort von seinem Freund Ando getötet wird. Heroes-Gegenspieler Sylar indes (Zachary Quinto, inzwischen auch als neuer Spock im aktuellen „Star Trek“-Abenteuer bekannt) kehrt zur alten Form zurück und liefert sich zum Auftakt der neuen Staffel eine packende Verfolgungsjagd mit Claire und setzt damit seine gnadenlose Jagd auf die Kräfte der Superhelden fort.

„Heroes“ startet am 2. September auf RTL 2. Ausgestrahlt werden die neuen Folgen jeweils Mittwochs um 20.15 Uhr. Zunächst gibt es allerdings nur die ersten 13 Episoden von insgesamt 24 zu sehen.

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