Eine Hochzeitsgesellschaft verbringt die Feier in einer kleinen Stadt auf einer Insel, in der es Jahre zuvor grausame Morde gegeben hat.

Noch bevor das Schiff mit den Hochzeitsgästen ablegt, ereignet sich der erste Mord, aber das ist nicht das einzige Rätsel, dass es zu lösen gibt.
Die Mischung aus Slasher, Teeniedrama, Soap und Mystery ist wie ein offenes Buffet aller Dinge, die man gerne abends im Fernsehen sieht. Die erste Episode ist daher wie ein einziger Cliffhanger und könnte gut und gerne den Preis für „die meisten Rätsel, die innerhalb von 40 Minuten aufgeworfen werden“ bekommen.
Aber das Konzept geht auf, denn auch wenn man befürchten muss, dass man ein wenig den Überblick bei all den zwielichtigen Gestalten mit ihren dunklen Vergangenheiten verliert, spannend ist es immer und man will unbedingt wissen, wie es weiter geht.
Dabei ist der Ton der Serie nicht ganz so ernsthaft, wie beispielsweise bei Lost und auch wenn so viele Erzählstränge den Anschein erwecken, kann man auch ruhig einmal eine Episode verpassen, ohne danach völlig aus dem Konzept gebracht zu werden. Allerdings wird man keine Episode verpassen wollen, denn süchtig macht Harper’s Island allemal.
Ob man mit Abby, der besten Freundin des Bräutigams, mitfühlt, deren Mutter eines der Opfer auf der Insel war und die einiges mit ihrem Vater zu klären hat oder ob man sich fragt, wer der neue Freund des gruselig flüsternden Mädchens Madison ist, Harper’s Island ist endlich mal wieder ein Mystery-Serie, die sich nicht ganz so ernst nimmt, einen wundervollen „Dawson’s Creek“ Charakter hat und dazu noch grausam schöne Morde bietet.
Den Slasherspaß gibt es ab dem 26.8. jeden Mittwoch auf Pro 7.

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