Wenn es wieder dunkler wird und die Schatten lauern, muss natürlich auch das Fernsehprogramm den düsteren Zeiten angepasst werden. Und ob man nun an Geister glaubt oder nicht, unterhaltsam sind sie allemal.

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Vor ein paar Jahren hatte MTV einen Großangriff mit diversen Spukshows auf den Zuschauer gestartet, aber ein paar kreischende Jugendlich in anscheinend spukenden Gebäuden können schnell langweilig werden. Das Vierte setzt daher auf richtige Profis: die Ghost Hunters.
Jason Hawes und Grant Wilson arbeiten tagsüber als Mechaniker und Abends als Geisterjäger. Sie stellen quasi eine Art übernatürliche Mario Brothers dar, wenn man so will. Als Mitglieder der The Atlantic Paranormal Society (TAPS) erforschen sie Gegenden, in denen es anscheined spuken soll.
Kritik hat die Serie in den Staaten vor allem wegen anscheinend fingierter Beweise und mangelndem technischten Know-How erhalten. Besonders in einem 7-stündigen Halloween-Special gingen die unerklärbaren Vorgänge ein wenig zu erklärbar vor sich.
Wer sich jedoch mit diesem Vorwissen in das doch recht unterhaltsame Abenteuer stürzt, der wird auch nicht enttäuscht. Gut, vielleicht sind nicht alle Funde der Geisterjäger wirklichen Ursprungs, sondern liegen an unsichtbaren Schnuren und verzerrten Stimmaufnahmen, aber wenn man sich Sonntag abends vor den Fernseher setzt, will man auch nicht wirklich die schockierende Wahrheit, sondern einfach nur etwas, um bei einem heißen Kakao das Wochenende ausklingen zu lassen.
Ab dem 20.9. könnt ihr Ghost Hunters jeden Sonntag um 20:15 sehen und selbst befinden, ob es Geister gibt oder nicht und wenn, ob sie sich tatsächlich für eine amerikanische Reality-Doku hergeben würden.

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