Das komödiantischen Abendprogramm kriegt Zuwachs. Ob es sich lohnt, die Krimiserien auf den anderen Sendern dafür ausfallen zu lassen?

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Lauren und Andrew wollen ein Baby. Nun ja, Andrew möchte ein Baby und will, dass Lauren auch ein Baby möchte. Doch bevor sich der Landschaftsplaner und die Lehrerin für neun Monate lang freuen dürfen, müssen sie sich nicht nur einen Regelkatalog für das richtige Verhalten ansehen, sondern dürfen sich auch noch unzählige notwendige und überflüssige Ratschläge von Freunden und Familie stellen. Die Angst vor der ganz großen Veränderung, Besuche beim Arzt, die Frage, ob die Ehe den Stress überstehen kann halten die beiden mindestens so auf Trab, wie das Baby selbst.
Das Konzept ist – so unglaublich das ist – eher unangetastet in der Welt der Sitcoms, lediglich Filme wie etwa „Beim ersten Mal“ oder „9 Monate“ haben die Höhen und Tiefen des Schwangerseins komödiantisch aufgearbeitet.
„Ganz schön schwanger“ ist zwar eine lockere Sitcom für den Abend, zielt aber nicht nur auf lahme Punchlines ab und konzentriert sich in den wichtigen Momenten auf die wirklichen Themen, die schwangere Pärchen beschäftigt. Auf witzige, realistische und vor allem sympathische Art begleitet man Lauren und Andrew nicht nur gerne, sondern man fiebert regelrecht mit, so dass der erste positive Schwangerschaftstest ähnlich zu feiern ist, wie Ross und Rachels erster Kuss bei „Friends“.
Man findet sie selten im seichten Abendprogramm, aber „Ganz schön schwanger“ könnte sehr wohl eine der wenigen Serien sein, die man nicht nur gerne sieht, sondern an die man sich auch gerne erinnert.
Ab dem 30.10. auf Super RTL jeden Freitag um 22:15, man muss ja nicht selbst schwanger werden, um es zu genießen.

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