Die-Zukunft-voraussagen-können gehört wohl neben dem Für-immer-jung-bleiben-wollen zu den Klassikern auf der menschlichen Wunschliste. Doch wer in diesem heiklen Metier agierte, fürchtete nicht selten um Leib und Leben: bestes Beispiel ist die Seherin Cassandra aus der griechischen Mythologie. Doch was passiert, wenn plötzlich die ganze Menschheit in die Zukunft blicken kann?

Die neue Mystery-Serie FlashForward beginnt mit einem kollektiven Blackout von 137 Sekunden. In der Zeit durchleben die Menschen ihre eigene Zukunft ein halbes Jahr später am 29. April 2010. Wieder erwacht regieren zunächst Chaos, Leid und Tod. Das FBI um den Agenten Mark Benford (Joseph Fiennes) bildet eine Task Force zur Aufarbeitung des Phänomens und sammelt in einer riesigen Datenbank die Visionen der Menschheit.

FlashForward – Ein Blackout mit verheerenden Konsequenzen

Werden die Visionen Wirklichkeit oder ist das eigene Schicksal selbstbestimmt? Nicht nur diese quälende Frage treibt Benford an, denn seine Zukunftsvision will er um jeden Preis verhindern. Bei den Ermittlungen stellt sich zudem heraus, dass einige Menschen während des Blackouts keine Visionen hatten (Ghosts) und andere gar nicht von der Ohnmacht betroffen waren. Wer steckt hinter dem Phänomen und warum ist es geschehen?

FlashForward basiert auf dem gleichnamigen Roman des kanadischen Sciene-Fiction Autors Robert J. Sawyer aus dem Jahr 1999 wobei die Menschheit dort einen Blick 21 Jahre in die Zukunft wirft. Der amerikanische Sender ABC versucht mit der neuen Mystery-Serie an den immensen Erfolg von LOST anzuknüpfen und hat sich das einiges kosten lassen. FlashForward ist teuer produziert und hat mit Joseph Fiennes in der Hauptrolle einen echten Hingucker. In Amerika wurde FlashForward ab September 2009 ausgestrahlt, also parallel zur Zeit in der Serie, allerdings mit sinkenden Zuschauerzahlen. Pro 7 sendet die Pilotfolge „Blackout“ am 1. März um 20:15 Uhr, danach ist FlashForward immer montags um 21:15 Uhr zu sehen.

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