Unter Fantasy-Fans ist Joss Whedon eine Art Guru, der mit „Buffy“ eine der erfolgreichsten Serien aller Zeiten kreiert hat. Mit „Firefly“ hat er sich weit aus dem Fenster heraus gelehnt, aber die Fans danken es ihm.

[youtube ZbbKf8PTUEo]“Firefly“ ist eine Art Western-Science-Fíction Serie, die trotz schnellem Ende einen riesigen Erfolg beschreiben konnte.
im Jahre 2517 fliegt die Crew des Raumschiffes Serenity durch ein neu entdecktes Sternensystem. Als ehemalige Kämpfer in einem Bürgerkrieg, unglücklicherweise jedoch auf der Verliererseite positioniert, ist die Besatzung um Kapitän Malcolm Reynolds (Nathan Fillion) eine Ansammlung an Aussätzigen, die mit der neuen Supermacht der Allianz (eine Fusion der amerikanischen und chinesischen Kräfte), sowie der kriminellen Seite der Gesellschaft immer wieder in Konflikt geraten.
Bereits nach 11 der 14 gedrehten Episoden wurde „Firefly“ in den USA abgesetzt. Was die Fernsehprogramme nicht wussten; bereits in der kurzen Zeit hatte sich eine derartig große Fangemeinschaft gebildet, dass die DVD-Verkäufe durch die Decke gingen.
Die Streichung der Serie hatte wohl auch viel mit den Problemen zwischen Joss Whedon und des Senders FOX zu tun, der nicht nur Joss‘ Drang, die Serie in Widescreen zu senden, sondern auch die realistisch bittere Charakterwahl der Crew fragwürdig fand.
So empfand FOX einige Szenen nicht heldenhaft genug, der Kapitän war zu mürrisch. Whedon musste den Pilot noch einmal neu drehen, um FOX zufrieden zu stellen.
Auch wenn die Serie nicht über die erste Staffel gekommen ist, „Firefly“ ist eine überzeugende Science Fiction Serie, in der sich zwar die Technologie, nicht aber Korruption und Machtverhalten geändert haben. Dadurch ist der eigentliche Zweck des Genres, einen Spiegel der Gesellschaft darzulegen, vollends gelungen und das ganz nach Whedon spannend, clever und immer mal wieder humorvoll.
Ab dem 12.9. läuft „Firefly“ auf Super RTL, mit dem Piloten ab 22:10, allen anderen Episoden um 23:00 herum.

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