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Wie fast jeden Montag versucht das ZDF am späten Montagabend einen Kinoklassiker in das Programm einzubauen, um wenigsten an nicht zu zuschauerrelevanten Tagen und Stunden gegen die Filmübermacht von RTL und Pro7 anzukommen. Mit einem Film wie „Brothers Grimm“, der eine wohltuende Abwechslung zu Sendungen wie „Musical Show Star 2008“ darstellt, haben sie sogar einen Leckerbissen der Filmgeschichte aus dem Archiv geholt.

Allerdings muss man sich im Vorfeld des Filmes von den Vorstellungen verabschieden, die man beim Lesen der Märchen in Buch-Form gewonnen hat. Denn hier präsentieren sich die Gebrüder Grimm als wandernde Gauner, die unschuldige Dörfer von Geistern befreien, die zuvor selbst geschaffen haben. Als man auf Seiten der französischen Besatzer vom Treiben der Brüder Wind bekommen hat, schickt man sie in die kleine Provinzstadt Marbaden, wo sie das Verschwinden von zehn Mädchen aufklären sollen. Nun müssen sich die beiden Brüder mit echten Gefahren auseinandersetzen und bereuen angesichts von Gefahren ihres bisheriges Treiben.

Zwar überzeugen weder der kürzlich verstorbene Heath Ledger noch Matt Damon, trotzdem ist der Film äußerst sehenswert. Er trägt zwar mehr den Charakter eines Krimis als einer Märchadaption, trotz alledem kann man dem Regisseur schnell verzeihen, angesichts der Effekte und Bilder im Film.

Zu sehen ist der Film heute Abend im ZDF um 22.15 Uhr.

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