Mit den Ereignissen von 9/11 hat sich ins Unterbewusstsein der Amerikaner die alte Invasionsangst wieder eingeschlichen, die mit dem Ende des kalten Krieges eigentlich überwunden schien. Und erneut findet hat das auch seine Auswirkungen auf die Populärkultur, in der Alien-Angriffe plötzlich wieder salonfähig geworden sind. Mit „Falling Skies“ startet am 21.11. eines der jüngsten Beispiele dafür auf Pro7.

Der vermeintlich friedliche Besuch der Außerirdischen in „V“, der Neuauflage des TV-Klassikers aus den 80er Jahren, kam bei den Pro7-Zuschauern überraschend gut an. Zeit also, die nächste Weltübernahme durch feindlich gesinnte Kreaturen aus dem All nachzuschieben, zumal „Falling Skies“ mit Steven Spielberg als Produzent aufwarten kann.

In den USA war die bislang 10-teilige Serie bei Publikum wie Kritik gleichermaßen gut angekommen, und so stand einer Verlängerung um eine zweite Staffel nichts im Weg. In Deutschland gab es die Produktion, wie mittlerweile üblich, zunächst im Pay-TV bei TNT Serie zu sehen. Auf Pro7 übernimmt sie jetzt sinnigerweise den Sendeplatz von „V“.

Ob die Zuschauer des Themas allerdings mittlerweile überdrüssig geworden sind, bleibt abzuwarten. RTL2 konnte mit der Ausstrahlung der Alien-Serie „The Event“ jedenfalls nicht punkten. Genau wie in den USA stürzten die Quoten in der zweiten Woche in den Keller und werden dort mit großer Wahrscheinlichkeit auch bleiben.

Die Handlung von „Falling Skies“ setzt ein, nachdem Außerirdische die Weltherrschaft übernommen habe. Große Teile der Bevölkerung wurden vernichtet, und die Kinder werden über eine spezifische Apparatur ferngesteuert. Im Fokus steht eine kleine Widerstandsgruppe, angeführt von einem ehemaligen Army-Mitglied und einem Geschichts-Professor.

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