Nein, es handelt sich hierbei nicht um das Serienformat des charmanten US-Kinofilms mit Freddy Prince Jr., aber keine Sorge, große Gefühle und nette Herren gibt es dennoch.

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Manuela ist am Ende, frisch getrennt und mit einem Sohn im Schlepptau versucht sie, ihr Leben langsam wieder auf zu bauen. Als Putzfrau in einem Nobelhotel arbeitend scheint es gerade bergauf zu gehen, als ihr Ex doch tatsächlich das alleinige Sorgerecht für ihren Sohn haben will.
Gut, dass Hotelbesitzer Mark Braun (Arne Stephan) ihr aus der Patsche hilft, aber hat er wirklich nur ihr Bestes im Sinn?

Soaps, Telenovellas, Seifenopern, wie man sie auch nennt, sie alle haben eins gemeinsam – ohne sie geht es nicht im Fernsehprogramm.
Maria Zielcke (Manuela) bringt endlich ein frisches Gesicht in die Landschaft der Telenovellas und als Trägerin des Max-Ophüls-Preises hoffentlich auch genügend Talent. Die Ehefrau von Christoph Maria Herbst spielt eine sympathisch verrückte Frau aus der unteren Mittelschicht, die sich in der Welt des Protzes und der Intrigen zurecht finden muss, also genau das richtige für den Fan von dramatischen Enthüllungen, pläneschmiedenden Bösewichten und vielen Wendungen.
Ob sich diese Soap/Telenovella so halten wird, wie „Verliebt in Berlin“, oder ob sie doch grandios untergeht wie „Anna und die Liebe“, wer weiß es schon, aber mit knalligem Make-Up und freier Schnauze könnte sich Manuela sehr wohl in unsere TV-Gewohnheiten schleichen und dürfte vor allem für alle diejenigen, die keine Lust mehr auf Kochshows haben, die perfekte Alternative sein .
Das können wir ab dem 16.11. (fast) täglich um 18:00 auf Sat1

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