Zum neunten Mal sucht Deutschland mittlerweile den Superstar, und wieder darf man sich bereits im Vorhinein fragen, wie lange sich der Gewinner nach dem Finale noch in der Öffentlichkeit hält. Neben Chefjuror Dieter Bohlen sorgen Bruce Darnell und „Cascada“-Sängerin Natalie Horler diesmal für ein bisschen frischen Wind im immergleichen Casting-Konzept.

„Never change a winning Team“ gilt nur dann, wenn es nicht doch noch irgendwie besser geht. Wer sich im Fall des RTL-Dauerbrenners „Deutschland sucht den Superstar“ die lange Reihe der Juroren vor Augen führt, die nicht allzu lange an der Seite des Poptitanen aus Tötensen durchgehalten haben, wird sich fragen müssen, wer hier eigentlich der Gewinner ist.

Und so verhält es sich auch in der mittlerweile 9. Staffel, die in Kürze über die Nation herfällt. Einzige unverzichtbare offizielle Konstante vor der Kamera seit dem ersten Jahr: Dieter Bohlen, alle anderen sind austauschbar. Schauspieler Max von Thun schoss im Jury-Karussell den Vogel ab, als er sogar schon während den Castings wieder ausschied.

Mit Bruce Darnell könnte allerdings erstmals ein echter Dauergast ins DSDS-Camp einziehen. Zuvor hatte Bohlen ihn bereits in die „Supertalent“-Jury geholt und große Begeisterung für den immer nah am Wasser gebauten Kollegen gezeigt. Ob dessen Ausstieg dort entgegen der offiziellen Begründung, eine Auszeit nehmen zu wollen, nicht doch eher dem neuen Engagement zu verdanken war, darüber lässt sich nur spekulieren.

Der zweite Neuzugang erscheint hingegen eher beliebig und könnte auch nach nur einer Staffel wieder den Platz räumen müssen. Natalie Horler, besser bekannt als Sängerin von „Cascada“ und zuletzt Playboy-Model, erfüllt jedenfalls zunächst einmal vor allem die Frauenquote der Jury. Ob sie darüber hinaus genügend Zuspruch erfährt, wird sich ab dem 7. Januar zeigen.

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