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Am Anfang stand das Prinzip Hoffnung und dies macht sich RTL zu Nutze. Neue Aufträge, musikalischer Erfolg, neue Fernsehrollen sollten im Anschluss an „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus“ für Ross Antony, Barta Ilic, Michaela Schaffrath, Eike Immel und Barbara Herzsprung folgen, doch die bittere Realität sieht anders aus.

Eigentlich hätten sie doch gewarnt sein müssen, jedoch war der Reiz größer. Bisher ist nicht ein einziger Prominenter bekannt geworden, der wirklich durch die Teilnahme am Camp profitieren konnte, stattdessen finden sie sich in der üblichen Fernsehmaschenerie wieder, die sich ihren kurzen Ruhm zu Nutze machen möchten. Wen wundert es da, dass unsere „Stars“ sich beim „Perfekten Promi Dinner“ oder bei „Olli Geißen“ wiederfinden.

Besonders schwer hat es Eike Immel erwischt. Das einstige Torwart-Idol hat sich derart herunter gewirtschaftet, dass die Teilnahme am Dschungelcamp zumindest die fällige Hüft-OP erwirtschaften sollte. Selbst die gemeinsame CD mit Schlagerbarde Barta Ilic erwies sich als Flop, weshalb Immel jetzt den schweren Gang in die Privatinsolvenz antreten muss.

Auch bei den anderen Teilnehmer gab es keinen Karriereschub, so muss sogar das einstige DSDS-Sternchen Lisa Bund sich mit der Tatsache vertraut machen, in Zukunft ohne Plattenfirma leben zu müssen. SonyBMG sah angesichts von Platz 63 ihrer letzten Single keine Notwendigkeit, den Kontrakt mit Bohlens „Terrorkrümel“ auszuweiten.

Dass Michaela Schaffrath mit einer gekünstelten Liebelei nicht komplett ihr Porno-Image ablegen kann, hätte selbst der Blondine klar sein müssen. Ihre erste Karriere ist den Menschen nun einmal präsenter, weshalb viele Produzenten ein Engagement von Schaffrath scheuen.

Lediglich der quietschende Dschungelkönig Ross darf sich über eine gemeinsame Aufgabe freuen. Er wird demnächst ein neues Casting-Format auf RTL präsentieren, ob allerdings „Die singende Firma“ ein Highlight in der Fernsehlandschaft wird, darf schon jetzt angezweifelt werden.

 

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