Steinreich und doch bodenständig – ein Bild, das so mancher Promi gerne von sich vermitteln will. Doch wo bei anderen die PR-Abteilung einspringen muss, um einen derartigen Eindruck zu erzielen, geben die Geissens sich gar keine Mühe, Spinnertes und Absurdes zu verbergen. Die Zuschauer mögen sie dafür und sorgen mit guten Quoten jetzt bereits für die dritte Staffel der Reality-Soap.

Am 26. Januar ermöglicht RTL2 dem Normalsterblichen wieder einmal einen Einblick in das Leben der Superreichen aus Köln, und das in stolzen 17 neuen Folgen. Gleichzeitig ist seit vergangenem Freitag die gesamte zweite Staffel in einer 3er DVD-Box auf dem Markt. Und ein Brettspiel gibt es bereits seit Februar. Die Geissens funktionieren also gut.

Vergangene Woche waren Robert und Carmen Geiss zur Vorabwerbung bei Stefan Raab zu Gast und bewiesen einmal mehr, dass sich ihr Unterhaltungswert keineswegs auf die vermutlich größtenteils gescriptete Doku-Soap beschränkt. Den WDR-Zuschauer erinnern sie möglicherweise an die Fussbroichs, nur eben mit sagenhaft viel Geld.

In den neuen Folgen zieht es die Jetset-Familie nach Las Vegas, wo Carmen ihren Robert gerne noch einmal heiraten möchte. Zuvor will sie sich die Namen ihrer beiden Töchter auf den Rücken tätowieren lassen, hat aber zu großen Respekt vor den Schmerzen. Also muss ein Hypnotiseur her, der Abhilfe schaffen kann.

So und ähnlich trashig geht es auch in der dritten Staffel zu, nur dass Geld eben keine Rolle spielt. Ein vergleichbares Konzept hatte auch Michael Wendler einmal versucht, doch die Geissens sind eben nochmal ein ganz anderes Kaliber. Derzeit drehen sie zwar nicht, doch niemand würde ernsthaft bezweifeln wollen, dass die beiden sich da nur eine kurze Auszeit nehmen.

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