„Big Brother“ ist zu langweilig, „Das Dschungelcamp“ zu eklig, was also tun? Wenn es nach RTL geht, sind Kühe und Mistgabeln das Erfolgsrezept. 

Das Originalkonzept kommt aus Schweden: 12 Kandidaten werden auf den Bauernhof geschickt, das klingt erstmal ganz nett und bis auf die frühen Weckzeiten nicht gerade abenteuerlich. Aber anstatt moderner Melkmaschinen und schnittigen Mähdreschern müssen sich die Kandidaten auf einem Bauernhof der damaligen Zeit herum kämpfen, fernab von Handys, Tankstellen und Internetcafes müssen sie den Hof auf Trab halten, Aufgaben erledigen und mit ihren Kollegen klar kommen. Und wie man es gewohnt ist, fliegt natürlich in regelmässigen Abständen jemand heraus, damit am Ende einer als Gewinner davon geht.
Vor einigen Jahren vermasselte Pro7 das RTL-Konzept mit dem wahrscheinlich nicht zufällig ähnlichen Konzept von „Die Alm“. Die Serie floppte jedoch gewaltig, so dass RTL erst einmal abwartete und dann mit „Bauer sucht Frau“ einen Grundbaustein für kommende ländliche Sendungskonzepte legte.
Zudem hat RTL eine kleine Geheimwaffe im Repertoir: die Moderations-Prinzessin Inka Bause.
Selbst wenn man kein Bauernfan ist, Inka sieht man immer gerne, denn so locker, freundlich und natürlich schafft es eigentlich kaum jemand auf den Privatsendern zu moderieren.
Gerade dadurch, dass der Bauernhof historisch ist und daher keine Luxusgüter aufweist, kann sich sogar die ein oder andere Geschichtsstunde in die Sendung einschleichen und mit der idyllischen Umgebung (Norwegen) lässt sich auch ein wenig Fernweh feiern.
Ab dem 31.1.2010 kann man gemütlich zuhause sitzen und das harte Bauernleben genießen, jeden Sonntag ab 19:05 auf RTL.

Genre: Reality-Doku

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