Das in Großbritannien erfundene Konzept ist mittlerweile einmal um die Welt gereist und hat vor allem mit der australischen Version die Liebe zum Kochen zum Mittelpunkt gemacht. Wie wohl die deutsche Ausgabe von ‚Masterchef‘ wird?

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Die besten deutschen Hobbyköche werden in der neuen Castingshow vor diverse Cooking-Challenges gestellt, von der Mystery-Box, über Wettkochen mit Meisterköchen Deutschlands bis zu neuen Kreationen, nur die Besten kommen ins Finale, um darum zu kämpfen, Deutschlands Meisterkoch werden zu können.
Das Grundkonzept der ‚Masterchef-Reihe‘ ist, vor allem die Nahrungsmittel in den Vordergrund zu rücken und Kochtechniken sowie individuelle Rezepte vor zu stellen.
Das gelingt mal mehr mal weniger, während Australiens Version nicht nur 6 Mal die Woche lief und ungewöhnlich sympathische Jurymitglieder und Kandidaten vorweisen konnte, sondern auch den Kandidaten Volontariate in berühmten Starküchen verschaffte, ist die amerikanische Version dank der Verbalausfälle Gordon Ramseys eher etwas für Fans der Wutanfälle und forcierten Dramen.
Interessant ist in der deutschen Ausgabe die Jury, denn die obligatorischen Zacherls und Rosins gibt es hier nicht, stattdessen Tim Raue, der sich sogar eines Michelin-Sternes rühmen kann, Thomas Jaumann und Nelson Müller, die zwar nicht komplett Fernseh-unerfahren sind, aber noch nicht zu überrepräsentiert wurden, wie ihre Kollegen.
So ruhig, bedacht und freundlich wie die Australier sind sie leider nicht, der Ton wird immer mal wieder etwas harsch und auch geflucht darf mal werden, aber wer sich davon nicht abschrecken lässt und außerdem von Kochshows noch nicht genug hat, der kann einschalten.

Jeden Freitag um 20:15 auf Sat 1.

Genre: Kochshow, Kochen, Essen, Castingshow

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