Der Erfolg von „Ocean’s Eleven“ und Co ist klar zu erklären, es geht vor allem darum, zu wissen, wie und ob sie es schaffen, die Beute zu stehlen

In der Serie „Der Diamanten Job“, sieht es ähnlich aus. Ein Team aus Profis, angeführt von Mickey O’Neil (Dougray Scott) will gleich drei Juwelengeschäfte in einer Nacht ausrauben, während ihnen Amy Sykes (Michele Hicks) von der NYPD schon im Nacken sitzt, denn die muss nicht nur eine Reihe kleiner Verbrechen aufklären, sondern ahnt bereits, dass sich dahinter Größeres verbirgt.
Dougray Scott ist immer kurz vor dem großen Durchbruch, beinahe wäre er Wolverine geworden, ebenso beinahe der nächste James Bond, selbst mit „Der Diamanten Job“ ist es nicht so gelaufen wie es sollte, denn die Serie wurde durch eine furchtbare Sendezeit bereits nach 5 Folgen eingestellt.
Trotzdem lohnt sich das Einschalten, denn Regisseur Doug Liman („Die Bourne Identität“, „Mr & Mrs Smith“) versteht sich auf Gangstergeschichten mit Twist und hat zumindest mit dem Konzept von „Der Diamanten Job“ eine Art „Ocean’s Eleven“ für den Fernsehabend in die Bildschirmröhre gebracht.
Übrigens sollte man sich die Serie auch wegen der Pizzajungs, die anscheinend eine Art Running Gag darstellen, anschauen, denn kein anderer als Zac Efron spielt einen von ihnen.
Im Grunde hat dieses kleine Juwel alles, was man sich wünschen kann, einen funky Soundtrack, viel Spannung und Action, genügend Humor, so dass man immer wieder an Guy Ritchie erinnert wird und ein Cast, dass sich zwar nicht vom Bekanntheitsgrad, wohl aber vom Talent her sehen lassen kann.
Ab dem 8.8. läuft „Der Diamanten Job“ jeden Samstag um 20:15 auf RTL2, als die perfekte Alternative zur hundertsten Chartshow und dem tausendsten Stefan Raab Event.

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