Der Flimmerkasten

Von Klassikern bis zum aktuellen TV-Programm
 


Archiv: Shows

Das wäre es also für den diesjährigen Eurovision Song Contest, die Euphorie über einen Sieg können wir endlich wieder einpacken und uns in Erinnerung rufen, dass der ESC eben nicht cooler und moderner geworden ist, oder?

Wer hätte es gedacht, mit einem gut dargebotenen, jedoch inhaltlich sehr langweiligen Pop-Duett machte Aserbaidschan dieses Jahr das Rennen und belegte den ersten Platz des Wettbewerbs, bewies damit aber auch, dass der ESC nur alle paar Jahre mit einem überraschenden Sieger aufwarten kann (man erinnere sich an Lordi im Jahre 2006) und danach immer wieder ein paar Jahre braucht, um sich zurück im musikalisch relativ altmodischen Einerlei zurück zu finden. weiterlesen »


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Die große Finalshow resultierte in einem Ergebnis, das selbst dem sporadischen, ja sogar desinteressierten Zuschauer nicht überraschte.

Ach, was für ein dramatisches Finale, die beiden Liebenden traten gegeneinander an, Pietro sang den Siegersong und wahrscheinlich damit auch die erste Single “call my name” und das Publikum war glücklich.
Alleine die Tatsache, dass Sarah Engels in den bis dato eher durch Verbalausfälle bekannten Pietra verschossen ist, ließ vermuten, dass Beide nicht wirklich in der Musikwelt Chancen hätten, denn etwas Köpfchen muss man schon haben, um sich nicht gnadenlos ausbeuten zu lassen.
Vielleicht ist es daher auch etwas Gutes, dass nicht Sarah - die im Gegensatz zu Pietro wenigstens singen konnte -, sondern der talentfreie Plüschhund das Rennen machte, den Bohlen und RTL nun gnadenlos in den Ruin vermarkten können. weiterlesen »


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ZDF Kultur ersetzt bald den Theaterkanal und will damit jünger und frischer werden. Mit dem Musikformat “Berlin Live” ist zumindest schon einmal ein guter Start gelungen.

Im Fernsehen kann man nur Popcharts und Casting Shows, nebst Schlagershows sehen, so die MotorFM Moderatoren zu Beginn der ersten Konzertrunde. Ganz so ist es natürlich nicht, arte bietet immer noch junge Musik und der Rockpalast sorgt auch regelmäßig dafür, dass wir Musik-Begeisterten mit den neusten und/oder besten Bands bespaßt werden.
Dennoch, diese Sendungen sind spärlich und spät gesät, weshalb ein neues Format in der Runde kein Nachteil ist. Drei Bands, drei Bühnen, ein Publikum und ein fliegender Wechsel. In zwei Runden spielen jeweils drei Bands zwei bis drei Songs, während das Publikum quasi im Kreis herum wandert. Der Vorteil: keine großen Umbaupausen, die unbekannteren Bands verlieren nicht an Publikum, sobald die Lieblinge gespielt haben und wer die ein oder andere Band nicht so großartig findet, muss nicht ewig warten, bis endlich wieder etwas kommt, was gefällt. weiterlesen »


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The Cube - Horrorszenario oder Gameshow?

Autor: Juliane
abgelegt in: Shows

Kann sich noch jemand an den bahnbrechenden Independent Horrorfilm erinnern, wo ein paar Menschen in einem riesigen Würfel gefangen waren, aus dem es kein Entrinnen gab? Nun, RTL hielt das Konzept für ein perfektes Showformat!

Na gut, sterben muss (noch) niemand in der neuen Gameshow. Ein Kandidat wird in einen gläsernen Würfel gesteckt und muss dort sieben Aufgaben lösen, um heraus zu kommen und ein Preisgeld von bis zu 250000€ zu gewinnen. Der Kandidat hat 9 Leben, die er verliert, wenn er unter Zeitdruck, Klaustrophobie und der Angst, sich vor einem riesigen Publikum total zu blamieren, zusammenbricht. Er kann wie bei “Wer wird Millionär” vor jeder Aufgabe entscheiden, ob er weiter macht, oder mit dem bis dahin gewonnenen Geld nach hause geht. weiterlesen »


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Wenn Lena am 14. Mai ihren Sieg beim letztjährigen Eurovision Song Contest in Düsseldorf verteidigt, ist das nur der Höhepunkt eines Sendemarathons, mit dem man sich das Thema gehörig abgewöhnen kann. Die ARD, aber vor allem Pro7 widmen dem Event bereits im Vorhinein ein Unmaß an Programmplatz.

Lenas Tour mag bei weitem nicht ausverkauft sein, als Hype-Faktor für den ESC taugt ihre Live-Show aber allemal. Auch die eher unbefriedigenden Quoten von „Unser Song für Deutschland“, in dem der diesjährige Beitrag per Zuschauervoting gewählt wurde, hatte keine langfristigen Folgen. Um aber auch den letzten Zweifler noch umzustimmen, wird Pro7 im Mai vorübergehend quasi zum Eurovision-Sender.

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Big Brother auf Sky - 24 Stunden lang

Autor: Juliane
abgelegt in: Shows

Bald ist es ja wieder so weit, eine neue Staffel von Big Brother beginnt, zumindest für diejenigen, die überhaupt noch wussten, dass die Alte aufgehört hat. Das Perpetuum Mobile des Reality TV ist unaufhaltsam.

Am 2. Mai ist es so weit, die neuen Bewohner ziehen in das neue Big Brother Haus. Live kann man beim Einzug natürlich durch RTL2 dabei sein, aber was ist, wenn man das unstillbare Verlangen spürt, auch die Nacht hindurch zu sehen, was die Bewohner dort machen und den Tag darauf und den Tag darauf? Die täglichen Zusammenfassungen sind ja schön und gut, aber viel zu selten sieht man, wie wer seinen Kaffee trinkt, worüber man sich unterhält, wenn es nicht über Sex oder Zwistigkeiten geht (immerhin sind das die einzigen Themen, die RTL2 auch sendet) und wer wann ins Bett geht. weiterlesen »


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Da kommt der neue Geschäftsführer von Pro7 gleich mal mit einem Paukenschlag daher. Jürgen Hörner, der seit 1. April im Amt ist, berichtet der FAZ, dass man ab Herbst mit einem neuen Castingshow-Format doch tatsächlich DSDS angreifen wolle. Produzent ist John De Mol.

Ob das deutsche TV-Publikum wirklich noch eine weitere großangelegte Castingshow für Gesangstalente braucht, ist fraglich. RTL führt den Markt mit DSDS und in gewissem Sinne auch mit dem „Supertalent“ an, Vox hat „X-Factor“ und Pro7 produziert mir „Popstars“ eine Flop-Band nach der anderen. Demnächst kommt dort nun auch „The Voice of Germany“ hinzu.

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Im Mai ist es soweit, der Eurovision Song Contest findet in Deutschland statt und Lena Meyer-Landrut will ihren Titel verteidigen. Doch wie groß sind die Chancen?

Eines muss man der jungen Sängerin lassen, anscheinend hat ihr Gewinn die anderen Länder - nicht zuletzt Italien, die zum ersten Mal seit Jahren wieder mitmachen - aufgerüttelt, um teilweise auch frische, moderne Musik an den Start zu schicken.
Besonders gefährlich dürften Blue aus Großbritannien werden, bis dato hat England ausschließlich C-Musiker zu dem Wettbewerb hingeschickt, mit der populären Boyband und einem ziemlich überzeugenden Song dürften die Engländer allerdings große Chancen haben, denn Blue sind - im Gegensatz zu den meisten anderen Bands und Musikern - auch international bekannt und sind außerdem Live sehr stimmfest, nicht zuletzt durch Lee Ryan, der natürlich den Hauptpart singen wird. Für mich wohl der heißeste Anwärter auf den ersten Platz.


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An zwei Enden der Gehaltsgrenze, dennoch ähnlich peinlich, sowohl die Mittelstands-Großfamilie der Wollnys, als auch die Neureichen Geissens, Deutschland kann nicht genug von ihnen kriegen, weshalb die zweiten Staffeln schon bald anlaufen.

Die Wollnys

Insgesamt 11 Kinder haben Silvia und Dieter auf die Welt gebracht, drei haben das Mutternest schon verlassen, die restlichen 8 sorgen für allerlei Trubel und entzücken das Publikum mit exotischen Soap Opera Namen a la Calantha und Sarafina. Die rüstige Silvia hält allerdings alle zusammen, außerdem ist es doch witzig, zu sehen, wie fehlende Grammatik und eingeschränktes Vokabular für Abendunterhaltung sorgt. Übrigens kann man bei Mama Wollny lernen, wie man jeden Satz mit fallender Intonation aussprechen kann (klingt leicht, ist aber schwieriger als gedacht).



Die Geissens

Die selbst gemachten Neureichen sind mindestens so peinlich wie die Wollnys, die haben noch nicht einmal die Ausrede, mit 8 Kindern klar zu kommen, wo Stress und Chaos gerne auch mal die rhetorischen Fähigkeiten einschränkt, nein die Geissens sind einfach von Natur aus unangenehm ignorant und naiv. Na gut, von Natur aus kann, muss es aber nicht sein, denn wieviel von den Wollnys als auch den Geissens wohl gescriptet ist, will ich gar nicht wissen.

Die ersten Staffeln liefen so gut beim Publikum an, dass bereits jetzt schon für die Fortsetzungen gedreht werden, die laut RTL2 die ersten Staffeln sogar noch toppen sollen. Wie man das versprechen kann, wenn man ganz “ohne Drehbuch” und “ausgedachte Dialoge” das wahre Leben filmen will, ist zwar schleierhaft, aber so lange man sich dann abends wieder eine Runde fremd schämen kann, ist doch alles geritzt.


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Mit gerade einmal 53 Jahren verstarb Jim Henson am 16.Mai 1990 und hinterließ ein Märchenland an Charakteren, Geschichten und Erinnerungen, die noch heute Kinder und Erwachsene gleichzeitig berühren.

Neben den großartigen Filmen ist Jim Henson vor allem für seine Shows bekannt, die Erwachsene und Kinder vor den Fernseher lockten und damit flächenübergreifend unterhaltsam waren, inklusive viel Musik, die immer Dreh und Angelpunkt war.

Sesamstraße (1969- ?)

Wie dumm wären Kinder wohl ohne die Sesamstraße, von der sie auf musikalische und spielerische Art und Weise von plüschigen Monstern Lesen, Zählen und Rechnen beigebracht bekamen. Dazu kamen die immer witzigen Storys, die auch heute so mancher Comedy Serie die Show stehlen. Zwar war die deutsche Version liebevoll und wunderbar gemacht (Herr von Bödefeld ist Kult), aber die originale Show mit Oscar aus der Tonne und Bibo ist eine Institution in der TV Geschichte.

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