Gisele Oppermann (20), die schöne Halbbrasilianerin von Germanys Next Topmodel, soll während ihrer Schulzeit Drogen an Minderjährige verkauft haben. Ihr ehemaliger Direktor Wolfgang Warnecke äußerte gegenüber Bild.de: „Die Schwierigkeit war: Es wurden auch ganz junge Schüler mit reingezogen – sie hat auch an die Siebtklässler verkauft! Das fanden wir verwerflich. Es wurde sehr kontrovers diskutiert in der Konferenz. Doch Giseles Schulverweis wurde klar beschlossen.“
Mal abgesehen von der Zwiespältigkeit dieser Aussage, wonach das Verwerfliche der Verkauf an Minderjährige war und nicht der Verkauf generell, scheint bei Pro7 keiner Anstoß an dieser Angelegenheit zu nehmen.
Laut dem von der Boulevard-Zeitung konsultierten Arzt könnten die ständigen Heulattacken von Gisele ihre Ursache beim jahrelangen Drogenkonsum haben. Allerdings wird dieser Skandal vermutlich keinen Einfluss auf den weiteren Verlauf der Show haben, wo Gisele am heutigen Abend um den Einzug in das Germanys Next Topmodel-Finale kämpft.
Heute Abend kommt es zum Showdown der beiden Lästermäuler im deutschen Fernsehen. Oliver Pocher, Partner von Harald Schmidt, gastiert heute Abend in der Niels Ruf Show und möchte dort seinen neuen EM-Song „Bringt ihn heim“ dem breiten Publikum vorstellen.
Neben diesem musikalischen „Highlight“ dürfte in erster Linie der verbale Austausch der beiden Moderatoren interessant werden. Pocher hat schon in seiner gestrigen Sendung mit verbalen Grätschen wie „Das neue Buch von Oliver Kahn trägt den sympathischen Titel: ´Ich – Erfolg kommt von innen´. Also aus dem Nichts heraus!“ und „Er schreibt darin, dass er mal nach einem Spiel von einem Gegenspieler beim Duschen angepinkelt wurde. Nichts Ungewöhnliches in München – das kennt jeder vom Oktoberfestzelt.“ das neue Buch von Oliver Kahn kommentiert.
Ob Niels Ruf, ebenfalls sehr wortgewaltig, dort nachstehen möchte?
Niels Ruf Show
Sat1 - 23.15 Uhr
Das Suchen geht weiter, weiter, weiter und weiter…..
Da liegt DSDS in den letzten Atemzügen und schon begibt sich Dieter Bohlen auf die Suche nach neuen Talenten. Allerdings sind es diesmal nicht nur ausschließlich Sangeskünstler, die bei der Casting-Show „Das Supertalent“ gesucht werden. Was der Mensch kann, der sich hier bewirbt, ist relativ egal, Hauptsache er kann die Massen begeistern.
Im vergangenen Jahr wurde der 19jährige Ricardo Marinello „Das Supertalent“, weil es ihm gelungen war, 40 Prozent der sechs Millionen Zuschauer zu Tränen zu rühren. Für die Verwertungsmaschenerie eines Dieter Bohlen war ein Opernsänger mit solch einer Klasse überhaupt nicht geeignet, weshalb sich der Guru des Unterhaltungsfernsehens nun auf die Suche nach neuen Talenten begibt. Für Ricardo Marinello standen am Ende immerhin ein Gewinn von 100.000 Euro und das Produzieren einer eigenen Platte, aber vom kurzzeitigen Ruhm konnte er nicht wirklich profitieren.
Die Castings, die in Köln, Hamburg, München, Berlin, Frankfurt und Erfurt standfinden, werden vermutlich wieder zu einer Fremschämveranstaltung mutieren, wo man nicht weiß, ob man Lachen oder Weinen soll.
Liebe Mitmenschen, bitte gebt Euch nicht der erneuten Lächerlichkeit preis!
Unglaublich – aber wahr. Margarethe Schreinemakers ist seit dem 25. April wieder zurück auf den Fernsehbildschirmen. Beim neuen Spartensender „neun TV“ für Frauen von ProSiebenSat.1 wird die einstige Quoten-Queen Lebenshilfe in allen Bereichen anbieten. Thematisch sind Schreinemakers dabei keine Grenzen gesetzt, so wird es Hilfe bei der Wohnungs-, Partner- und Jobsuche geben.
Da die Sendung nebenbei auch per Live-Stream im Internet zu sehen ist, spricht Schreinemakers gegenüber Bild von einem völlig neuen Sendekonzept: „Das Konzept ist in Deutschland einmalig. Parallel zur Live-Sendung bin ich gleichzeitig über Internet und Telefon mit den Zuschauern verbunden“. Dank neuartiger Technik wie DVB S lässt sich die Sendung überall enpfangen und man verpasst keine Minute.
Was an dieser Stelle als innovative Idee verkauft wird, dürfte wohl mehr der weiteren Verbreitung dienen, denn mal ganz ehrlich, wie viele Menschen verirren sich täglich auf „neun TV“ – zwei – Schreinemakers und? Trotzdem hoffen die Verantwortlichen in Zeiten von UMTS, dass die Sendung ein breites Publikum finden wird. Irgendwie scheint sich das Urgestein des Talk mit ihrem Karriereende nicht abfinden zu wollen. Die großen Erfolge feierte Schreinemakers einst bei „Schreinemakers live“in Sat1, wo sie einen Talk mit Prominenten in ein Betroffenheitsfernsehen verwandelte und allmählich nach einer Steueraffäre unter enormen Glaubwürdigkeitsverlust zu leiden hatte. Als sie dann auch noch mit großem Getöse von Sat1 gefeuert wurde, war ihr Ende im Fernsehen eigentlich schon besiegelt, denn Menschen vergessen sehr schnell. Der klägliche Versuch der Wiederbelebung auf RTL scheiterte bereits nach wenigen Monaten, so dass Schreinemakers endgültig in der Versenkung verschwand.
Nun also ein erneuter Versuch sich ins Scheinwerferlicht zu drängen, wobei es sich bei dem Scheinwerfer wohl eher ein Taschenlämpchen in Form von „neun TV“ handelt.
Am Anfang stand das Prinzip Hoffnung und dies macht sich RTL zu Nutze. Neue Aufträge, musikalischer Erfolg, neue Fernsehrollen sollten im Anschluss an “Ich bin ein Star - Holt mich hier raus” für Ross Antony, Barta Ilic, Michaela Schaffrath, Eike Immel und Barbara Herzsprung folgen, doch die bittere Realität sieht anders aus.
Eigentlich hätten sie doch gewarnt sein müssen, jedoch war der Reiz größer. Bisher ist nicht ein einziger Prominenter bekannt geworden, der wirklich durch die Teilnahme am Camp profitieren konnte, stattdessen finden sie sich in der üblichen Fernsehmaschenerie wieder, die sich ihren kurzen Ruhm zu Nutze machen möchten. Wen wundert es da, dass unsere „Stars“ sich beim „Perfekten Promi Dinner“ oder bei „Olli Geißen“ wiederfinden.
Besonders schwer hat es Eike Immel erwischt. Das einstige Torwart-Idol hat sich derart herunter gewirtschaftet, dass die Teilnahme am Dschungelcamp zumindest die fällige Hüft-OP erwirtschaften sollte. Selbst die gemeinsame CD mit Schlagerbarde Barta Ilic erwies sich als Flop, weshalb Immel jetzt den schweren Gang in die Privatinsolvenz antreten muss.
Auch bei den anderen Teilnehmer gab es keinen Karriereschub, so muss sogar das einstige DSDS-Sternchen Lisa Bund sich mit der Tatsache vertraut machen, in Zukunft ohne Plattenfirma leben zu müssen. SonyBMG sah angesichts von Platz 63 ihrer letzten Single keine Notwendigkeit, den Kontrakt mit Bohlens „Terrorkrümel” auszuweiten.
Dass Michaela Schaffrath mit einer gekünstelten Liebelei nicht komplett ihr Porno-Image ablegen kann, hätte selbst der Blondine klar sein müssen. Ihre erste Karriere ist den Menschen nun einmal präsenter, weshalb viele Produzenten ein Engagement von Schaffrath scheuen.
Lediglich der quietschende Dschungelkönig Ross darf sich über eine gemeinsame Aufgabe freuen. Er wird demnächst ein neues Casting-Format auf RTL präsentieren, ob allerdings „Die singende Firma“ ein Highlight in der Fernsehlandschaft wird, darf schon jetzt angezweifelt werden.
Seit „Wer wird Millionär“ seit Jahren erfolgreich durch das Abendprogramm von RTL geistert, versuchen die Konkurrenten mit ähnlichen Formaten bei den Zuschauern zu punkten, allerdings mussten inzwischen fast alle die Segel streichen, lediglich der Quiz mit Jörg Pilawa in der ARD konnte sich halbwegs etablieren.
Nun also einer neuer Versuch, die Vorherrschaft von „Wer wird Millionär“ zu brechen und dafür benötigt man nicht einmal
wissen. Man muss lediglich schätzen können. Fragen wie „Wie viel Prozent der Deutschen können im Stehen ihre Füße nicht sehen? Tragen wohl eher zur Erheiterung bei, als Wissen zu vermitteln. Diesen Anspruch hat „Power of 10“ vermutlich auch gar nicht, sonst hätte man vermutlich auch nicht Dirk Bach als Moderator engagiert.
Die quietsch fidele Knutschkugel ist normalerweise bei RTL zu Hause und präsentierte die neuesten Schlagzeilen aus dem Dschungelcamp und improvisierte mit anderen Comediens in nächtlichen Zeiten. Nun soll Bach ab heute gleich eine ganze Woche lang das Publikum auf die Sendung einstimmen, die ab nächster Woche im wöchentlichen Rhythmus Dienstag um 20.15 Uhr zu sehen sein wird.
Der Verdacht bei diesem Konzept liegt nahe, dass die Sendung eher negative News produzieren wird, anstatt sich als ernsthafte Alternative im Vorabendprogramm etablieren zu können. Wie der Name schon verrät, besitz die Sendung ein englischsprachiges Vorbild und beraubt sich gleich mit demselben die ersten Erfolge, denn mit „Power of 10“ können nur sehr wenige etwas anfangen.
Mein Tipp – „Power of 10“ wird ein Fernsehflop!
Seit dem Weggang von Harald Schmidt gilt der Late-Night Talk bei Sat1 als verweist. Nun haben die Verantwortlichen
einen Moderator aus dem Nischenprogramm in die vorderste Front, der Kennern durch seine Rüpel-Show „Kamikaze“ auf VIVA2 noch bekannt ist – Niels Ruf.
Irgendwie scheint sein Name Programm zu sein, denn sein Ruf ist seit Kamikaze nicht wirklich der Beste. In einer Show, wo wirklich niemand verbal vom Moderator verschont wurde, ein Blondine angekettet auf einem Plüschteppich lag und man nicht wusste, wer lauter ist – die Musik oder Nils Ruf. Absolut konträr zum herkömmlichen Fernsehprogramm bewegte sich Niels Ruf an der Grenze des guten Geschmacks.
Nun also die Rückkehr, obwohl man nicht wirklich von einer Rückkehr sprechen kann, da Niels Ruf bereits seit 2006 auf dem Comedy-Sender von Sat1 moderiert und eine kleine Fangemeinde um sich scharen konnte. Dies ist natürlich seinem Arbeitgeber nicht verborgen geblieben und man versucht es jetzt jeden Freitag um 23.15 Uhr. Sicherlich wird er nicht mehr so anarchisch durch das Fernsehprogramm pflügen, aber die Macher von DSDS und ihre Kandidaten Benjamin Herd, Fady Maalouf sowie Dieter Bohlen sind schon gewarnt, bieten sie doch genügend Angriffsfläche. Aber auch andere werden vom bittersüßen Spott des Niels Ruf nicht verschont bleiben.
Ein wenig Vorfreude schwingt schon mit, schließlich hat sich selbst Harald Schmidt sich im familienfreundlichen Fernsehen inzwischen versteckt und übertrifft sich manchmal an Harmlosigkeit. Mit Niels Ruf kommt hoffentlich ein wenig Biss zurück.
Was mag den einstigen Superstar unter den Stars mit 200 Millionen verkauften Platten und 17 Nr.1-Hits dazu bewogen haben, sich als Vokalcoach bei DSDS engagieren zu lassen? Ah, natürlich, die neue Platte E=MC² steht ab nächster Woche in deutschen Plattenläden und so erfolgreich wie in den 90er Jahren war Mariah schon lange nicht mehr. Selbst die Ausflüge mit ihrem Film “Glitter” nach Hollywood haben sich nicht sonderlich bezahlt geamcht.
Und momentan gibt es in der deutschen Fernsehlandschaft einfach keine bessere Plattform, um eine neue Platte der breiten Öffentlichkeit bekannt zu machen. Selbst Thomas Gottschalk, der momentan ebenfalls nach einem Musical-Star sucht, kann mit „Wetten Dass..“ nicht mehr mithalten, denn das Zielpublikum verfolgt andere Sendungen und Prominente zur Zeit stärker.
Ob die als Diva verschriene Mariah Carey bei DSDS mit den dilettantischen Sangeskünstlern etwas anfangen konnte, wird sich erst bei der kommenden Motto-Show bei DSDS herausstellen. Dank des Engagements der amerikanischen Soul-Diva dürfen Rania Zeriri, Stella Salato, Monika Ivkic und Linda Teodosiu nur Songs von Mariah Carey verschandeln und damit die Geduld der Zuschauer auf eine harte Probe stellen, denn über ein Fünf-Oktaven-Repertoire dürften die wenigsten von ihnen verfügen. Damit auch die männlichen Teilnehmer abgestraft werden, müssen sie Songs der britischen Boyband Take That performen.
Mal sehen, was Pop-Guru Dieter Bohlen dazu zu sagen hat, schließlich muss er aufpassen, dass er nicht das Original verbal niederknüppelt.
Die Frage, die man sich unter anderem beim Spiegel gestellt hat, ob Thomas Gottschalk aufgrund der sinkenden Quoten von „Wetten Dass..“ bereits auf der Suche nach einer neuen Anstellung ist, muss man sich auch stellen, wenn man das neue Projekt des Entertainers betrachtet.
Mit „Musical Show Star 2008“ begibt sich das ZDF auf eine Plattform, die in jüngster Vergangenheit bereits von Sat1 bearbeitet wurde. Die Quoten des Privatsenders waren allerdings mehr schlecht als recht. Zumindest geht das ZDF mit wesentlich besseren Voraussetzungen an den Start – ein breiteres Publikum sowie ein Entertainer von Format, aber ob diese ausreichen, um „Musical Show Star 2008“ in die Liga von DSDS zu hieven, ist fraglich. Scheitert das Projekt, muss Thomas Gottschalk zwar nicht seiner Haushaltshilfe kündigen, jedoch würde sich der schleichende Abschied fortsetzen.
Überhaupt sind Casting-Shows ein bisher ungekanntes Terrain. Während sich Formate wie Germanys Topmodels, das gestern Traumquoten für Pro7 erzielte, und DSDS über die Jahre hinweg erfolgreich etabliert haben und schon auf eine gewisse Tradition zurückblicken können, verfügt das öffentlich-rechtliche Fernsehen über keinerlei ähnliche Erfahrungen. Musicals, die in den zurückliegenden Jahren einen unglaublichen Boom erfahren haben, möchte mit solchen Sendungen die Popularität einzelner Produkte steigern. Statt sich wie bisher mit Kleinanzeigen auf die Suche nach neuen Talenten zu begeben, nutzt man die große Bühne Fernsehen.
Der Start der Sendung ist der 31. März um 19.25 Uhr. Nach einer Vorauswahl werden dann in drei Live-Shows die Sieger des Castings ermittelt, denen eine Rolle in Musicals wie “Rusty”, “Pearl” oder “Starlight Express”.
Bereits in die 3.Staffel geht das Erfolgsformat „Germanys Next Topmodel“ auf Prosieben. Die Popularität des Sendeformates wird vor allem von dem Gesicht der Sendung schlechthin getragen, Heidi Klum. Das deutsche Topmodel, welches auf allen Shows dieser Welt schon zu Hause gewesen war, sucht in der Republik nach neuen Talenten.
Trotz ihrer Härte im Umgang mit den Models ist Heidi Klum ein Sympathieträger in Deutschland. Der Zuschauer nimmt es ihr einfach ab, dass man mehr als andere leisten muss, um in der schnelllebigen Modelbranche sich behaupten zu können. Diese Sympathie, die auch in ihrer Omnipräsenz in der Werbung deutlich wird, führt zu sehr hohen Einschaltquoten bei der Sendung, aber auch die geschürten Träume von jungen Mädchen fördert das Format natürlich. Ein weiteres Gesicht, welches zur Popularität der Sendung beigetragen hat, musste vor dem Beginn der Staffel die Riege der Jurymitglieder verlassen, Bruce Darnell.
Alle die Ihn vermissen, gibt es hier noch mal ein kleines Leckerlie, quasi the best of “Drama Baby”
Die wirklichen Hintergründe sind bis heute nicht bekannt geworden, jedenfalls spaziert Darnell jetzt bei der ARD durch das Vorabend-Programm.
Einen ersten Skandal hat die 3. Staffel bereits, denn die 20jährige Aline war schon nackt im Penthouse zu betrachten. Die Frage nach dem Rauswurf stellt sich für den Sender nicht, allerdings sorgte das Bekannt werden der Fotos für ordentlich Unmut bei den Mitkonkurrentinnen. ProSieben Sprecher Christian Körfer betont: „Solche Aufnahmen sind für uns keine Ausschlusskriterium.“
Natürlich fördern solche Skandale die Einschaltquoten der Show und so wird auch dieses Jahr „Germanys Next Topmodel“ ein voller Erfolg.