Hochspannung mit einfachsten Mitteln verspricht das Konzept von “Die perfekte Minute” auf SAT.1: Ulla Kock am Brink präsentiert die neue Gameshow um ein Preisgeld von 250.000 Euro.
Mit einem neuen Showformat versucht sich SAT.1 ab dem 30.4. auf dem heiss umkämpften Pflaster der Freitagabend Primetime. Die Idee der Show kommt aus den USA, wo das Format bereits Wellen geschlagen hat und nun auch internationalen Absatz findet.
Die perfekte Minute gegen die Uhr
Demokratischer kann eine Gameshow kaum sein: Jeder kann mitmachen, jeder hat gleiche Vorrausetzungen. Die Kandidaten bekommen bereits 2 Wochen vor der Show eine Box mit 30 Spielen, die sie bis zur Perfektion einüben können. weiterlesen »
Als ob es nicht schon genug Shows mit versteckter Kamera gäbe. Das britische Format rund um Newcomerin Olivia Lee jedoch hat es im Vergleich zu manch anderer mehr oder weniger lustiger Straßencomedy in sich. Mit knapp einem Dutzend unterschiedlicher Charaktere betreibt sie ahnungslosen Passanten gehörig die Schamesröte ins Gesicht, denn Olivia Lee kennt keine Geschmacksgrenzen. Comedy Central zeigt die irre Reihe ab dem 14. März.
Die Titel-Trias beschreibt die Show und ihren Star ziemlich genau. Olivia Lees Humor ist alles andere als „clean“ und jugendfrei. Für die steifen Briten, denen sie auf der Straße mit ihrem eindeutig zweideutigen Peinlichkeiten auf den Leib rückt, ist das nicht gerade angenehm. Der Zuschauer hingegen darf sich ausgiebig amüsieren.
Was genau so interessant daran sein soll, einer Handvoll B- und C-Promis beim Standardtanzen zuzusehen, mag man zwar nicht beantworten können, die Einschaltquote spricht aber hier wie überall bereits für sich. Ohne Hape Kerkeling, aber immer noch mit Nazan Eckes geht die Parkettquälerei ab dem 9. April auf RTL in die nächste Runde.
Als ob Brigitte Nielsen den hiesigen TV-Zuschauer mit ihrer letztjährigen Rundumsanierung nicht schon genug malträtiert hätte, will sie jetzt auch noch Woche für Woche zeigen, dass sich ihr durchweg künstlich aufbereiteter Körper rhythmisch bewegen kann. Aber auch die sonstigen Kandidaten der kommenden Tanzshow-Staffel „Let´s Dance“ versprechen jede Menge Trash abseits des Dschungelcamps.
Als Stefan Raab vor mittlerweile acht Jahren mit der ihm eigenen Mischung aus Ironie und Selbstüberzeugung verkündete, er wolle, dass die gerade ins Leben gerufene Wok-WM einmal so groß werden solle wie die Formel 1, wurde er noch milde belächelt. Heute lächelt keiner mehr, denn das irre Sport-Event erfreut sich ungetrübter Beliebtheit. Dieses Jahr starten die Wok-Sportler am 19. März.
In letzter Sekunde wurde der Termin noch einmal verschoben, damit man nicht mit dem für den 20. März angesetzten Klitschko-Kampf konkurrieren musste. Für Stefan Raab und sein gut eingespieltes Team kein Problem. So fällt die 2010er Ausgabe der Wok-WM eben auf einen Freitag.
Für die Jury war sie ohnehin auf der Abschußliste, und tatsächlich musste Steffi Landerer bereits zum Ende der ersten Mottoshow die DSDS-Bühne verlassen. Dass die Entscheidungen der Zuschauer rein gar nichts mit gesanglichen Fähigkeiten zu tun haben, belegen auch in dieser Staffel erneut andere Teilnehmer mehr als deutlich. Was also waren die Gründe für das frühe Ausscheiden der blonden Einser-Abiturientin?
Wenn bei DSDS ein Kandidat ausscheidet, heißt das vor allem eines: Die Show braucht ihn nicht mehr. Mit immer wieder gern unterstellter Manipulation hat das reichlich wenig zu tun, denn bei Deutschlands beliebtester Casting-Show regiert das Gesetz der natürlichen Selektion, und die Formel ist einfach: Wer für die Quote verzichtbar ist, muss gehen, denn für wen nicht angerufen wird, der hat auch niemanden hinter sich stehen, der seinen Fernseher am Samstagabend wochenlang exklusiv für RTL reserviert. In der ersten Mottoshow bereits fiel dieser Regel die zuvor ausführlich in der Boulevard-Presse abgefrühstückte Steffi Landerer zum Opfer.
Wem das deutsche Vorzeigemodel aus Bergisch-Gladbach längst gehörig auf den Nerv geht, ist gut beraten, ab dem 16. März nicht aus Versehen bei Viva vorbei zu zappen. Dort nämlich gibt es die deutsche Free-TV-Premiere von Heidi Klums Casting Show „Project Runway“ zu sehen, die in den USA bereits seit 2004 mit einigem Erfolg über die Bildschirme flimmert.
„Auf Wiedersehen“, heißt es für die ausgeschiedenen Kandidaten am Ende jeder Folge, und das in deutscher Sprache. Die Amerikaner finden das wahrscheinlich lustig, denn Jurychefin Heidi Klum ist nun einmal der bekannteste Kraut-Export in den USA. Mittlerweile in der 7. Staffel läuft dort die Casting-Show „Project Runway“, bei der das blonde Topmodel nicht etwa Nachwuchs für ihre eigene Zunft, sondern Modedesigner aussiebt.
Von 120 auf 35. Was wie eine Vollbremsung auf der Autobahn klingt, ist tatsächlich das Rechenmodell hinter dem ersten Recall von DSDS. Am Schluß durften die verbliebenen Kandidaten auf Senderkosten in die Karibik fliegen, wo dann weiter ausgesiebt wird. Inhaltlich macht das zwar keinen Sinn, doch bei RTL zählen da wohl vor allem die Schauwerte.
Wer wissen will, wie man mit gezielter Montagearbeit im Fernsehen aus einer gähnend langweiligen Veranstaltung ein leidlich skandalträchtiges Programm basteln kann, war beim DSDS-Recall vom 30. Januar gut aufgehoben. Neben der üblichen Dramatisierung durch künstliche Pausen, plakative Musikuntermalung und Jury-Kommentare, die mit einem Paukenschlag pointiert werden, bevor sie sich dann doch meistens in Luft auflösen, wurden drei bis vier misslungene Probenkonstellationen so intensiv ausgeschlachtet, dass man meinen konnte, die ganze Sache sei doch tatsächlich eine ernste Angelegenheit.
Der Eurovision Song Contest war noch vor einigen Jahren ein riesiges Ereignis, das die Zuschauerquoten in die Höhe trieb. Dann begann Deutschland zu verlieren und das Interesse sank. Stefan Raab will Abhilfe schaffen.
Mit “Unser Star für Oslo” will Stefan Raab alles ändern und dafür sind wir ihm dankbar, hat er doch mit “Waddehaddedudeda” den best platziertesten Beitrag Deutschlands in den letzten 9 Jahren erreicht und mit Max Mutzke den letzen deutschen Kandidaten hervor gebracht, der es unter die ersten Zehn (Platz Acht) geschafft hat. weiterlesen »
“Big Brother” ist zu langweilig, “Das Dschungelcamp” zu eklig, was also tun? Wenn es nach RTL geht, sind Kühe und Mistgabeln das Erfolgsrezept.
Das Originalkonzept kommt aus Schweden: 12 Kandidaten werden auf den Bauernhof geschickt, das klingt erstmal ganz nett und bis auf die frühen Weckzeiten nicht gerade abenteuerlich. Aber anstatt moderner Melkmaschinen und schnittigen Mähdreschern müssen sich die Kandidaten auf einem Bauernhof der damaligen Zeit herum kämpfen, fernab von Handys, Tankstellen und Internetcafes müssen sie den Hof auf Trab halten, Aufgaben erledigen und mit ihren Kollegen klar kommen. Und wie man es gewohnt ist, fliegt natürlich in regelmässigen Abständen jemand heraus, damit am Ende einer als Gewinner davon geht. weiterlesen »
Am 20. Januar ist es wieder soweit, Tausende von jungen Mädchen schlüpfen wieder in ihre High Heels um bei der 5. Staffel von Germany`s next Topmodel dabei zu sein, um den Traum eines Supermodels verwirklichen zu können.
Nun schon zum fünften Mal sucht Heidi Klum Deutschlands schönstes Mädchen um ihr den Traum eines Modellebens zu erfüllen. Am 20.Januar findet im Kölner Palladium das einzige öffentliche Casting deutschlandweit statt. Die Mädchen müssen sich zwischen 8.00 und 11.00 Uhr anmelden, um auf den Catwalk zu kommen, der die Mädchen ihrem Traum ein Stückchen näher bringt.
In diesem Jahr besteht die Jury aus Rolf Schneider, der schon beim letzten Mal dabei war, und Qualid Ladraa, der als Berater von Christian Audigier fungiert und den Model-Agenten Peyman Amin ersetzt. Heidi Klum fungiert nicht nur als Jurymitglied, sie ist auch Moderatoren der Show und begleitet die Mädchen zu ihren Fotoshootings.
Am 25. Januar 2006 startete die erste Staffel Germany`s next Topmodel mit dem erklärten Ziel, Deutschlands nächstes Topmodel zu finden und groß in der Modelwelt herauszubringen. Aus über Tausenden von Mädchen wurden ca 10-15 heraus gesucht, die sich von Folge zu Folge verschiedenen Aufgaben stellen müssen, um ihr Modeltalent zu beweisen. Da jedes Mal eine der Teilnehmerinnen ausscheidet, dezimiert sich Gruppe, bis im Finale nur noch drei Mädchen übrig sind, aus den dann in einer großen Show das nächste Topmodel gekürt wird. Alle bisherigen Gewinnerinnen erschienen auf dem Cover der Cosmopolitan und erhielten einen Modelvertrag von IMG Models. Gewinnerin der letzten Staffel, Sara Nuru hingegen gewann Werbeverträge mit Maybelline Jade und C&A.
Man darf also gespannt sein, was den Zuschauer in dieser Staffel erwartet. Neben den üblichen Zickereien, ist vor allem Heidi Klum in der letzten Staffel in den Medien stark kritisiert worden. Bei all der Kritik darf man aber eines nicht außer Acht lassen, die Mädchen, die sich zum Casting melden, tun dies freiwillig und nach vier Staffeln sollte man auch wissen, dass es kein Spaziergang wird. GNTM ist eine Unterhaltungssendung und wer glaubt, dass dies die Realität eines Models ist, der sollte doch lieber zu Hause bleiben und sich die Show im Fernsehen angucken.