Comedy-Serien, die ganze acht Staffeln lang durchhalten, sind eher die Ausnahme. Trotzdem hätte kaum jemand damit gerechnet, dass es mit den „Desperate Housewives“ nicht mehr weiter gehen wird. ABC verkündete jetzt offiziell, dass die Serie eingestellt wird. Auf Pro7 hingegen geht es erst mal ab dem 24. August mit der siebten Staffel weiter.
Die Gerüchte waren schon ein paar Tage im Umlauf, doch erst anlässlich der Sommerpresse-Tour der Television Critics Association am 7. August bestätigte ABC-Chef Paul Lee, dass die erfolgreiche Serie um Liebe und Intrigen in der Wisteria Lane nach der achten Staffel eingestellt wird. Über die Gründe schwieg man sich aus.
Es ist bei Pro7 zur echten Unart geworden, teuer eingekaufte US-Serien einfach mitten im Verlauf einer Staffel abzubrechen und erst Monate später fortzusetzen. Was einer ununterbrochenen Ausstrahlung in den Weg kommt, ist die leidige Sommerpause, in der man keine wertvollen Quoten verschenken will. Für „Fringe“ geht die 3. Staffel jetzt am 15. August endlich weiter.
Gar nicht so einfach, nach der Sommerpause wieder bei einer komplexen Serie wie „Fringe“ einzusteigen. Deshalb werden zuvor einfach noch einmal alle bisherigen Folgen wiederholt. Das ist dann allerdings auch wieder zuviel des Guten, als Programmfüller aber ausgesprochen kostengünstig.
Manchmal, in ganz wenigen Fällen, ist so ein Remake eine gute Idee. So etwa, wenn genau die Elemente, die man am Original geliebt hat, liebevoll bei behalten werden, während moderne Ideen zur Story hinzu fügen.
Thundera, Stadt der Thundercats und Heimat von Thronfolger Lion-O, der mit seinem Ungestüm und seinem Glauben in Technologie sorgenvoll von seinem Vater Claudus beobachtet wird. Nicht alles ist perfekt in Thundera, die Stadt steht im jahrzehntelangen Krieg mit dem Echsenvolk, doch bis auf Lion-O scheint es wenige zu geben, die an eine friedliche Lösung glauben. Als der bösartige Mumm-Ra einen hinterhältigen Angriff plant, der Verrat aus den Reihen der Thundercats mit einschließt, muss sich Lion-O der Verantwortung stellen. weiterlesen »
Eine US-Krimiserie ohne Action und Gewalt, dafür aber mit einer weiblichen Hauptfigur, die kaum dem Schönheitsideal der amerikanischen Westküste entspricht, ist schon ungewöhnlich genug. Dass der Spielort zudem auch noch Botswana ist, macht die Sache umso erstaunlicher. Arte zeigt die vielversprechende Produktion ab dem 4. August.
Sie kann schießen, und zwar perfekt. Doch eine Waffe braucht Privatdetektivin Precious Ramotswe für ihre Fälle nur indirekt, und zwar, um ein Krokodil zu erledigen. Verfolgungsjagden oder Schusswechsel gibt es hingegen nicht in dieser erstaunlich zurückhaltenden und sympathischen Serie aus dem Hause Weinstein (wo bislang z.B. alle Filme von Quentin Tarantino entstanden sind).
Ah, MTV in den 90ern, als Music Television noch etwas mit Musik zu tun hatte, als auch Hardcore und Metal tagsüber gespielt wurden und als von MTV produzierte Serien noch ironische Kommentare auf dumme Teenager waren, anstatt sie zu feiern.
Beavis & Butthead waren zusammen mit Daria (ein Spin-Off von B&B) die glorreichen Serien, die uns in den 90ern mit MTV verbanden, zwei herunter gekommene, dumme und leidig sympathische Loser, die sich durch die High School schummelten, während nicht viel mehr als Heavy Metal und Alkohol durch ihre Köpfe floss und die gleichzeitig das über ihre Gesellschaft sagten, was viele von uns dachten. weiterlesen »
Manche Stars scheitern an ihren Skandalen und bekommen kein Bein mehr auf die Erde. Andere profitieren hingegen von so ziemlich allem, was ihren Ruf unterstreicht. Mel Gibson gehört zur ersteren Spezies, Charlie Sheen zur letzteren. Nachdem ihm im März der bestbezahlte Vertrag der TV-Geschichte gekündigt worden war, den jemals ein Schauspieler unterzeichnet hatte, kommt er jetzt bald wieder mit einer neuen Sitcom auf den Bildschirm.
Totgesagte leben länger. Nicht zum ersten mal hat man Charlie Sheen im Frühjahr das Ende seiner Karriere vorausgesagt. Nachdem er aus der Erfolgsserie „Two and a Half Men“ rausgeflogen war, wollte so mancher keinen Pfifferling mehr auf den skandalträchtigen Star wetten. Doch Sheen belehrt einmal mehr alle eines Besseren und unterzeichnete gerade erst für die Hauptrolle einer neuer TV-Serie.
Fox macht sich weiter gut als symbolisch unbezahlbarer Bezahlsender, denn mit der zweiten The Walking Dead Staffel liegt der deutsche Sender gleichauf mit der amerikanischen Fortsetzung.
Wir erinnern uns, nach einer gigantischen Explosion, bei der nicht nur Zombies und ein verrückter Arzt, sondern auch lieb gewonnene Charaktere ihr Leben ließen, machte sich die Karawane der Überlebenden einer Zombiekatastrophe ins Ungewisse auf. Viele Konflikte und Fragen blieben ungelöst, die nächsten Folgen beantworten diese hoffentlich. weiterlesen »
Der Zuschauer ist einfach nichts wert, wenn er keine vernünftige Quote bringt. Pro 7 besaß vor fast genau 2 Jahren tatsächlich die Frechheit, die Ausstrahlung der US-Serie „The Reaper“ einfach mal 2 Folgen vor Staffelfinale pausieren zu lassen. Inzwischen hat man die Pause beendet.
Zum Glück gibt es ja mittlerweile die meisten Serien in Form von Import-DVDs zu kaufen, und so kann man eine Menge Ärger darüber runterschlucken, dass die deutsche Ausstrahlung ganzer Staffeln von Formaten wie „Nip/Tuck“ oder „Terminator S.C.C.“ einfach ausbleiben – ganz egal, ob die Sender die Rechte bereits gekauft haben oder nicht. „The Reaper“ ist ein weiteres Beispiel, bei dem sich in diesem Fall Pro 7 wenig mit Ruhm bekleckert hat.
Eine weitere Ärzte-Krimiserie setzt sich im deutschen TV nieder, “Crossing Jordan” Fans werden schon ganz aufgeregt, aber gibt es wirklich Grund dazu?
Nachdem sie aus Versehen einen Patienten auf dem OP Tisch umgebracht hat, muss sich Megan Hunt nach einer längeren Auszeit als Pathologin beweisen. Zusammen mit der Polizei löst sie Mordfälle, gleichzeitig versucht sie, ihr mehr als einsames Privatleben zu retten und ihre Tochter für sich zurück zu gewinnen. Arzt sein hat eben seinen Preis… weiterlesen »
Was einmal erfolgreich war, muss doch auch Jahre später wieder funktionieren können. Im Kino ist das längst ein ungeschriebenes Gesetz. Das Fernsehen hingegen entdeckt man das Prinzip der Reboots, Remakes und Sequels hingegen gerade erst. Mit „Dallas“ kehrt nun demnächst eine der erfolgreichsten TV-Serien überhaupt auf den Bildschirm zurück. An frühere Sensationsquoten wird man jedoch kaum anschließen können.
Was einmal als 5-Teiler angefangen hatte, entwickelte sich bald zum damals größten TV-Phänomen weltweit. „Dallas“, die Soap um texanische Ölbarone, schlug weltweit ein wie eine Bombe und hielt die Zuschauer über Jahre hinweg gebannt vor den Bildschirmen. Lange war von einem Reboot die Rede, jetzt ist es in trockenen Tüchern. J.R. (Larry Hagman) und Bobby Ewing (Patrick Duffy) sind selbstverständlich wieder mit dabei.