Was im Kino längst zur gängigen Praxis gehört, scheint jetzt langsam auch die TV-Landschaft zu infizieren: Die Neuverfilmung von Klassikern. Ein besonders erfolgreiches Beispiel ist derzeit „V“, eine aufwendige Wiederbelebung der vielgerühmten Miniserie aus den frühen 80ern über eine Alien-Invasion. Ob es eine Ausstrahlung auf deutschen Bildschirmen geben wird, ist bisher nicht bekannt.
1983 war „V“ zunächst ein aufsehenserregender Zweiteiler, dessen Erfolg schnell in eine Fortsetzung mündete. Doch der Hunger der Fans war längst nicht gestillt, und so folgte auch noch eine 19-teilige Serie, die jedoch keine zweite Staffel mehr erlebte.
Ohne HBO wären amerikanische Serien nur halb so fantastisch, auch wenn sie selten das Licht im deutschen Fernsehen sehen, schafft es immer mal wieder die ein oder andere in unser Programm. Gut so.
Ray Drecker (Thomas Jane) ist Geschichts- und Sportlehrer und unglücklich. Sein Job wird nicht nur schlecht bezahlt, sondern ist auch nicht gerade etwas, um das Selbstbewusstsein auf zu bauen. Seine beiden Kinder wohnen bei der Ex (Anne Heche) und als auch noch sein Haus abbrennt, scheint es keine Möglichkeit mehr zu geben, sich über Wasser zu halten. Wäre da nicht eine Sache, die Ray zumindest in seiner Heimatstadt zu etwas Besonderem macht. Mit der Hilfe von Freundin Tanya versucht er, die Größe seines besten Stückes als Prostituierter an die Frau zu bringen. Schwierig ist dabei nur, dass ansehnliche Geheimnis in der Kleinstadt zu bewahren, denn die Schule sowie seine Ex wären bestimmt nicht begeistert von Rays neuer Nebenbeschäftigung. weiterlesen »
Wir können gar nicht genug kriegen von Fantasyserien, schade, dass die deutschen Sender immer so lange brauchen, beliebte Hits auch in unser Programm zu bringen. Aber wozu gibt es denn DVDs?
Dr. Helen Magnus, Tochter Ashley, sowie Dr. Will Zimmermann bilden den Kern einer geheimen Organisation, die ungewöhnliche Wesen, Monster und Kreaturen aufspüren und heraus finden müssen, ob sie geschützt werden müssen, oder ob die Menschheit vor ihnen geschützt werden muss. Ein wenig erinnert das Ganze an die Comedy-Fantasyserie “Special Unit 2″, die vor einigen Jahren im TV lief, wobei Sanctuary mit ambitionierter Backstory ein wenig kompakter daher kommt und vor allem durch positive Vorab-Presse sehr viel Rückenwind bekommen hat. weiterlesen »
Deutsche Krimiserien werden ja regelmäßig vom übermächtigen Tatort und den dreihundert CSI Versionen überschattet, Grund genug eine frisch geborene deutsche Produktion vor zu stellen.
In den 80ern ist Michael Brisgau nicht nur ein beinharter Polizist gewesen, sondern auch ein echter Kerl und Polizeiarbeit war auch noch kein Fall für Physiker, Chemiker und andere Streber.
Als er angeschossen wird und 20 Jahre später wieder erwacht, ist das neue Jahrtausend mehr als nur ein Kulturschock für ihn, angeführt von der Frauenbewegung, bis zu den neuen Regeln am Arbeitsplatz muss er sich durch beißen und schafft es dank seiner überzeugenden Ergebnisse tatsächlich wieder bei den Kollegen mit zu mischen.
Die sind über den altmodischen, brachialen und vor allem ‘alten’ Neuzugang allerdings überhaupt nicht erfreut. weiterlesen »
Wenn eine TV-Serie ihre Premiere auf der Berlinale erlebt, ist das schon ziemlich ungewöhnlich. Dominik Grafs 10-teilige, insgesamt 500-minütige Produktion „Im Angesicht des Verbrechens“ sprengt so manche Grenze, die das deutsche Fernsehgeschehen kennt. Zunächst gibt es die außergewöhnliche Geschichte um Russenmafia, Prostitution und Menschenhandel ab dem 27. April auf Arte zu sehen, danach im Herbst in der ARD.
Wie bieder sich die hiesige Serienlandschaft im Allgemeinen gibt, beweist vor allem der Vergleich zu den immer aufwendigerer produzierten und inhaltlich risikofreudigen Beispielen aus den USA. Ein Experiment wie die Echtzeitserie „24“? In Deutschland undenkbar. Und was die eher kontroversen Themen angeht, belegte gerade „Die Grenze“, was für ein Ausmaß an Klischees hierzulande offenbar bedient werden muss, um kritisch in die Zukunft zu blicken. Für eine echte Ausnahmeerscheinung sorgt nun der Filmemacher Dominik Graf.
Endlich, die einzige Serie, in der die Nerds mal nicht die albernen Sidekicks sind, sondern vielmehr die Hauptrolle spielen, ist endlich auf DVD erhältlich.
Als der hochintelligente Leonard sich frisch in seine Nachbarin Penny verliebt, stehen mehr als nur ihre maskulinen, sexy Bekanntschaften im Weg. Als Teil einer eingeschworenen Nerdgemeinde hat er nämlich kaum Ahnung davon, wie man nun die Frau seiner Träume anspricht, geschweige denn, wie man sie davon überzeugen kann, dass auch Nerds cool sein können. Eine wahre Sysiphos Aufgabe, vor allem, wenn seine Kumpels Sheldon, Howard und Rajesh anscheinend alles daran tun, den eingeschworenen Akademikerkreis nicht zu durchbrechen.
In den USA ist die Serie ein Riesenhit und bereits in die dritte Staffel gegangen, kein Wunder, denn anstatt sich einfach nur über die “Streber” lustig zu machen, ist “The Big Bang Theory” für Nerds als auch Nicht-Nerds ein Riesenspaß, voller Star Wars Referenzen, genialen Dialogen und dank großartiger Besetzung (vor allem Jim Parsons als Sheldon) einfach nur zum Brüllen komisch.
Schön ist auch die Tatsache, dass man hier vergeblich nach Toilettenhumor sucht, da die besten Gags aus der sehr wohl sympathisch skizzierten Freundschaft der vier Jungs und ihrer Interaktion mit Penny entstehen.
Die DVD mit der kompletten ersten Staffel soll am 16. April erscheinen. Auf der britischen Version gibt es lediglich eine Dokumentation zur Serie, die zwar liebevoll zusammen gestellt ist, aber für eine derartige Serie einfach zu wenig Zusatzmaterial bietet, weshalb man natürlich darauf hoffen kann, dass die deutsche Version eventuell etwas großzügiger bezüglich der Extras ist.
Übrigens: Wer Englisch spricht und versteht, sollte ruhig auf die deutsche Synchronisation verzichten, da sich einige Übersetzungsfehler eingeschlichen haben und den Wortwitz dadurch nicht selten schmälern.
Genre: Comedy
Wenn das mal keine empörten Protestbriefe gibt. Filmemacherin Doris Dörrie schrieb und produzierte für das ZDF eine 6-teilige Serie über Frauen in den Wechseljahren. Doch so ganz politisch korrekt ist das alles keineswegs, denn die Hauptfiguren sind entweder bösartig, zickig, stutenbissig oder schlicht durchgeknallt. Die erste Folge gibt es am 7. April um 20.15 Uhr zu sehen.
Es seien die vielen schlechten Fernsehfilme über Frauen um die 50 gewesen, die Doris Dörrie dazu motiviert hätten, ihre eigene Serie zur weiblichen Midlife-Crisis auszuarbeiten. Zusammen mit Ruth Stadler schrieb sie das Drehbuch und erhielt beim ZDF erstaunlich viele Freiheiten. Einschränkungen habe es keine gegeben.
Es ist ein Krampf, wenn man bei einer derartig Cliffhanger-lastigen Serie wie Heroes eine Woche lang warten muss, bis es weiter geht. Da kann man schon mal in Versuchung geraten, die Fernsehausstrahlung zu vermeiden und zu warten, bis die komplette Staffel auf DVD erscheint.
Im schicken Stahlbehälter kommt die zweite Hälfte der dritten Staffel der erfolgreichen Fantasyserie ins Haus.
Nach dem Streik der Drehbuchautoren war Heroes eine der vielen Serien die fühlbar daran litten und nach einer starken ersten Staffel immer mehr in ein wirres Chaos abrutschten.
Glücklicherweise ist die zweite Hälfte der dritten Staffel ein abgeschlossenes Abenteuer, dass sich wieder einigermaßen fängt und mit der organisierten Verfolgung der Superhelden auch ein politisches Thema aufnimmt. Während es eine neue Gruppe gibt, die Jagd auf die Heroes macht und sie an einen unbekannten Ort verfrachten will, wird in Rückblenden ein wenig Aufschluss über die Anfänge der Heroes gegeben.
Neben den Episoden ist die Box mit zahlreichen Extras, darunter Dokus, einem Autorenforum und sogar einer Vorschau zur vierten Staffel ordentlich voll gepackt worden, um auch abseits der Folgen ein wenig über das Heroes Universum zu erfahren. weiterlesen »
Jetzt, wo Hannah Montana berühmter als Britney Spears geworden ist, sucht die Musik- und Fernsehindustrie natürlich, das Phänomen Popstar via Fernsehserie so schnell wie möglich zu wiederholen. Und ganz dem Zielpublikum entsprechend, werden dieses Mal Mädchenträume erfüllt…
Eigentlich spielen Kendall, James, Carlos und Logan nur Hockey zusammen, als sie jedoch unerwartet für die nächste große Boyband Amerikas gecastet werden, verändert sich ihr Leben Hals über Kopf. Nachdem sie nach Californien gezogen sind und sich an einer speziellen Schule für Künstler eingeschrieben haben, müssen sie mit ihrem übervorsichtigen Manager Gustavo klar kommen, den großen Plattenboss Griffin beeindrucken und nebenbei auch noch dafür sorgen, dass sie in der neuen Umgebung Freunde und vor allem Dates finden. weiterlesen »
Seit 2001 beehrt eine Krimiserie unsere Bildschirme, die anstelle der aufregenden Verfolgungsjagden, die detaillierten Beweisführungen im Fokus hat. Seitdem hat es bereits zwei Ableger gegeben, aber welche CSI-Serie ist nun die Beste?
Mit CSI Las Vegas hat es alles angefangen und Hardcore Fans lassen sich auch nicht einreden, dass es irgendeine bessere Serie gibt. Kein Wunder, die Crew rund um den charismatischen Gil Grissom (William Petersen) ist nicht nur mindestens so attraktiv wie ihre Kollegen, sondern vor allem herzlich und humorvoll. Besonders die Ironie, mit der so manche Folgen die Serie an sich aufs Korn nehmen, die runden Charaktere der Ermittler und die immer wieder kreativen Fälle lassen kaum merken, dass das Original bereits seit 10 Staffeln ermittelt. Und mit Petersens Ersatzmann hat man dann auch noch überraschen können - Laurence Fishburne. weiterlesen »