Endlich hat es das britische Original von Comedy-Genie Graham Linehan ins deutsche Fernsehen geschafft. Was nach der furchtbaren deutschen Version auch an der Zeit war.
Das Leben von IT-Spezialisten Roy und Moss wird durcheinander geworfen, als Jenn sie als Personalchefin anführen soll, denn die beiden im Keller verschanzten Nerds haben keinerlei soziale Fähigkeiten. Dumm nur, dass Jenn hingegen keinerlei Erfahrung mit Computern hat - ein Team geschaffen für Niederlagen. weiterlesen »
Der Erfolg von “Ocean’s Eleven” und Co ist klar zu erklären, es geht vor allem darum, zu wissen, wie und ob sie es schaffen, die Beute zu stehlen
In der Serie “Der Diamanten Job”, sieht es ähnlich aus. Ein Team aus Profis, angeführt von Mickey O’Neil (Dougray Scott) will gleich drei Juwelengeschäfte in einer Nacht ausrauben, während ihnen Amy Sykes (Michele Hicks) von der NYPD schon im Nacken sitzt, denn die muss nicht nur eine Reihe kleiner Verbrechen aufklären, sondern ahnt bereits, dass sich dahinter Größeres verbirgt. weiterlesen »
Man sollte ein Auge auf die wenigen BBC Produktionen haben, die das deutsche Fernsehen beehren, denn scheinbar ist alles, was dabei heraus kommt Gold wert.
“Aus Lust und Leidenschaft”, im Original “Mistresses” betitelt (zu deutsch “Liebhaberinnen”) beispielsweise klingt zwar nach einem Kostümdrama, zeigt aber stattdessen die komplizierten Beziehungsverwirrungen von vier typischen britischen Frauen.
Katie hatte eine Affäre mit einem ihrer Patienten und dessen Sohn versucht nach dem Tod seines Vaters die geheime Geliebte auf zu spüren. Trudi wird immer noch von dem mysteriösen Verschwinden ihres Mannes verfolgt und versucht dennoch, ihr Leben fort zu führen, während Jessica einfach nur das Leben und vor allem die Liebe genießt. Und zu guter Letzt Siobhan, die durch ihren Mann derartig zu einem Kind gedrängt wird, dass sie auf der Suche nach wahrer Leidenschaft einen One-Night Stand mit einem Kollegen hat. weiterlesen »
Bei Vox’ am 17. August startender Doku-Serie „Mehr geht nicht!“ begleitet die Zuschauerin insgesamt sechs Großfamilien durch den Alltag. Das Besondere dabei: alle porträtierten Familien haben durch Mehrlingsgeburten schlagartig an personeller Stärke gewonnen.
Zwei Wochen lang ist man jeweils Montags bis Freitags um 18 Uhr bei einer Familie mit Fünflingen, zwei Familien mit Vierlingen und drei mit Drillingen dabei und kann dabei zusehen, wie die Eltern die Herausforderung meistern und mit welchen Schwierigkeiten sie zu kämpfen haben.
Welche Probleme und logistischen Komplikationen auftreten können, wenn man anstelle nur eines Kindes gleich drei, vier oder sogar fünf zu betreuen hat, konnte man bereits im Fernsehen sehen – so ganz neu ist Vox’ Konzept nicht. Zugegeben sind v.a. Fünflingsgeburten allerdings nicht gerade alltäglich, ja nicht einmal alljährlich: 2007 gab es in Deutschland weiterlesen »
Während sich die Gerüchte hartnäckig halten, dass eine Kinofortsetzung der erfolgreichen Historienserie „Rom“ in Planung ist, bleibt die Hoffnung auf eine dritte Staffel aussichtslos. Wer bisher nicht die Chance hatte, die gewohntermaßen blutgetränkten Ereignissen nach der Ermordung Caesars auf dem Bezahlsender Premiere zu verfolgen, kann dies jetzt ab dem 4. Juli im Abendprogramm von RTL 2 nachholen.
Es ist eher ein zwiespältiges Vergnügen, diese wenig zurückhaltende Serie über das römische Kaiserreich im frühen Abendprogramm zu verfolgen. Grundsätzlich zwar von der FSK freigegeben, bedarf die Ausstrahlung um 20.15 Uhr jedoch ab und an noch einmal eine eingreifende Bearbeitung. Das ist hinsichtlich der Vorgaben des Jugendschutzes zwar unvermeidlich, für den Zuschauer jedoch immer ein Ärgernis.
Die Bild-Zeitung ist bekanntlich gerne dabei, wenn es gilt, TV-Formate mit skandalträchtiger Berichterstattung zu begleiten. Die Quote der SAT1-Doku-Soap „Die Superlehrer“ vom 29. Juni befeuerte das Blatt zuvor mit einer prallen Schlagzeile: „Wie weit will das Fernsehen noch gehen? Mädchen in TV-Show (…) verprügelt“. Nach Ausstrahlung der Sendung muss man sich jedoch eher fragen, ob das, was da aus dem Geschehen der Folge herausgefiltert wird, nicht nur die Spitze des Eisberges ist.
„[E]in Team von tollen Lehrern (macht) eine Klasse von 15 Jungen und Mädchen fit für den Hauptschulabschluss“ – so vollmundig klingt es im Casting-Aufruf zur Show. Selten hat der Titel eines Fernsehformates jedoch derart verdächtig nach Etikettenschwindel gerochen wie in diesem Fall. Wenn die Gruppe zusammengewürfelter Pädagogen, die SAT1 dem Zuschauer in seiner wöchentlichen Reality-Show über eine Kreuzberger Schule präsentiert, tatsächlich unter die Kategorie „Superlehrer“ fallen soll, ist es wohl noch schlechter um die hiesige Ausbildung junger Menschen bestellt als ohnehin angenommen werden muss.
Während Hauptdarsteller Jonathan Rhys Meyers alles dafür tut, sein Image als trinkfester irischer Badboy mit passendem Fehlverhalten aufrecht zu erhalten und deshalb jüngst am Pariser Flughafen Charles de Gaulle eine Schlägerei mit dem Servicepersonal anzettelte, belegt die mittlerweile in den USA angelaufene dritte Staffel der erfolgreichen Historienserie „The Tudors“, dass es für alle Beteiligten besser ist, wenn er überschüssige Energie lieber in seine Arbeit einfließen lässt. Ein Blick auf die ersten Episoden nach dem überaus erfolgreichen Staffelfinale, das mit der Hinrichtung von Heinrichs Ehefrau endete, lässt hoffen, dass Pro7 sich möglichst bald zu einer Ausstrahlung entscheidet.

Das letzte, was „Die Tudors“ bietet, ist bekanntlich Faktentreue. Wer also bei der Deutschlandpremiere Ende Dezember 2008 ernsthaft eine Geschichtssunde erwartete, konnte getrost auf die teuer produzierte Serie verzichten. In erster Linie ging es Autor Michael Hirst um eine spannende und skandalreiche Soap Opera vor realem historischem Hintergrund. Der Erfolg sprach für sich, und mit dem US-Debüt im April 2007 fuhr der produzierende Sender Showtime eines seiner besten Quotenergebnisse überhaupt ein. Mit einer vierten Staffel soll die Serie 2010 ein würdiges Finale erhalten.
Neue Serien mit viel versprechender Story sind ein Wagnis für jeden Fan, denn bei 3 von 5 Fällen ist sicher, dass sie spätestens nach der zweiten Staffel abgesetzt wird.
“Justice - Nicht schuldig!” durfte sogar nur eine magere Staffel durch halten und das, wo Jerry Bruckheimer(CSI, Cold Case, Without a Trace) hinter der doch cleveren Idee steckt.
Die Story ist eigentlich simpel, wir erleben die Fälle einer Anwaltskanzelei. Das alleine klingt natürlich durchgekaut und altbacken, aber anstatt die Fälle auf zu rollen, den Schuldigen zu finden und zu verklagen, wirft Justice einen kritischen Blick auf die Durchführung selbst und lässt den Zuschauer am Ende entscheiden, ob das Urteil tatsächlich gerechtfertigt war, oder doch nur durch geschickte Manipulation der Zeugen und der Jury beeinflusst wurde. weiterlesen »
Für Fans der Verschwörungstheorien bietet die Science Fiction Serie nicht nur viele Insider und aberwitzige Storys, sondern auch Humor und Spannung zugleich.
Eine geheime Stadt in den USA, die von außen gesehen ganz normal erscheint, wäre sie nicht fast ausschließlich von Genies bevölkert. US-Marshall Jack Carter (Colin Ferguson) und Tochter Zoey (Jordan Hinson) finden sich plötzlich umgeben von verrückten Erfindungen samt verrückter Wissenschaftler. Als Stadtsheriff muss sich Jack mit den Macken der Bewohner und ihren oftmals nicht ganz so perfekten Gerätschaften auseinander setzten und einer pubertierenden Tochter, na wenn es weiter nichts ist… weiterlesen »
“Public Enemy”-Frontmann Flavor Flav hatte sie gleich zweimal von der Liste möglicher Herzdamen gestrichen. Doch Tiffany Pollard, besser bekannt als „New York“, war schrill und laut genug, um bei VH1 ihre eigene Reality-Show zu bekommen. Insgesamt drei Formate wurden ihr bis heute auf den silikonverschönerten Leib geschnitten. Ihren nicht sonderlich erfolgreichen Weg ins Filmbusiness zeigt MTV unter dem Titel „New York goes to Hollywood“ jetzt auch dem deutschen Publikum.
Dass man keinerlei Talent besitzen muss, um echten Promi-Status zu erreichen, belegt die öffentliche Dauerpräsenz von Hotelerbin Paris Hilton ebenso ein- wie aufdringlich. Mittlerweile kennt Deutschland mit Kahn-Ex Verena Kerth, Produzenten-Tochter Giulia Siegel oder Pocher-Freundin Sandy Meyer-Wölden ein ähnliches Phänomen. Vorbei sind die Zeiten, als sogenannte „It-Girls“ wie Edie Sedgwick wenigstens noch als Musen durchgehen konnten. Heute genügt etwa fehlende Unterwäsche oder ein Besuch im Big-Brother-Haus, um eine langfristige Karriere auf dem roten Teppich zu starten.