Der Flimmerkasten

Von Klassikern bis zum aktuellen TV-Programm
 


Archiv: News

Alexandra Neldel soll in der Sat1-Verfilmung des Bestellers “Die Wanderhure” die Hauptrolle spielen. Der Sender plant offenkundig die 33-jährige Schauspielerin längerfristig an sich zu binden.

Alexandra Neldel kann getrost als die deutsche Jennifer Aniston bezeichnet werden. Nicht nur, dass sie ihr verblüffend ähnlich sieht, sie wird auch mit ähnlichen Rollen besetzt und ist ebenso ein absoluter Everybodys-Darling.

Doch inzwischen hat sich der einstige Soap-Star von “Verliebt in Berlin” zu einer ernstzunehmenden Actrice gemausert. So verkörperte sie erst unlängst “Die Rebellin” in einer ZDF-Produktion. Und für die Serie “Unschuldig” heimste Neldel gleich mehrere Preise ein.

Jetzt wird mit Alexandra Neldel „Die Wanderhure“ verfilmt. Dieser Bestseller stammt aus den Federn von Iny Lorentz.  Aus den Federn? Ja, denn hinter diesem Pseudonym verbirgt sich das ungemein erfolgreiche Schriftstellerehepaar Ingrid Klocke und Elmar Wohlrath.

“Die Wanderhure” ist eine Tetralogie, ein vier Bände umfassendes Werk, das von einem jungen Mädchen handelt, das sich im frühen 15. Jahrhundert unfreiwillig als Wanderhure verdingen muss. Eine Rolle also, der hübschen Neldel wie auf den Leib geschneidert.

Sat1 gab noch nicht bekannt, wann die Dreharbeiten beginnen sollen. Nur, dass der Sender über einen Mehrjahresvertrag mit der Quotenprinzessin Alexandra Neldel verhandel.


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Sie lispelt “a weng” und sie ist jetzt nicht unbedingt das Abziehbild von Britney Spears oder Jessica Simpson, aber sie ist klasse - Vanessa Neigert.

Wer geht mit Connie Francis zu einer DSDS-Show? Das kann nur eine, Vanessa Neigert. Fünfziger und Sechziger hatten ihr Revival schon mit Rockabilly, die deutsche Version war noch ein bisschen außen vor - bis jetzt.

“Schöner fremder Mann” sang Vanessa Neigert zwar nicht unbedingt für Dieter Bohlen, aber der hat es wohl so aufgefasst. Musste sich Vanessa doch bei der Bewertung ihrer Leistung in der Top15-Show auf den Schoss von Onkel Dieter setzen. Der war ihr aber wohlgesonnen und auch der Rest, der Jury. Volker Neumüller war ja einfach nur so froh, dass sie dabei ist.

Mit einem Schlager zu einer Top15-Show, das ist auch nicht alle Tage vorgekommen - ich fand es super und eigentlich bin ich kein Schlagerfan.

Dabei wollte Onkel Dieter sie erst nicht weiterhören, weil sie lispelt und kein Englisch kann. Dann schmetterte sie “Sag mir quando, sag mir wann” und da war es um ihn geschehen. Bei Marianne Rosenberg war er anscheinend kurz vor einem Heiratsantrag.Toll!!!

Der Auftritt bei der Top15 hatte etwas von Connie Francis, aber ich musste irgendwie dauernd an Trude Herr, die nach einem Mann schrie, denken. Nicht negativ verstehen, das liegt an der Mimik.

Aber cool, diese Staffel hat wenigstens mal Witz. Nicht immer dieser Einheitsbrei von hübschen Gesichtern, die zwar was können aber der Star Wars Klonarmee entsprungen sein könnten und dann gab es immer noch die Merkwürdigen, die nix können aber trotzdem weiter kommen bei DSDS.

Dieses Mal gibt es originelle Typen. Erst der Herr Göpfert mit seiner Beatlemania und jetzt Vanessa Neigert mit der Steilvorlage. Zum Lachen hat sie bis jetzt jeden gebracht. Sie singt halt was sie gerne mag und das kann sie auch noch ganz gut. Die beste Sängerin der Welt ist sie nun nicht, aber das muss ja auch nicht.

Dieter Bohlen hat gesagt dieses Mal geht es um Originale - Ich denke Vanessa Neigert ist eins.


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Wo man hinsieht, werden neue Krimi-Serien ins Leben gerufen. Der neueste Hit in dieser Reihe ist die mit dem People’s Choice Award ausgezeichnete Serie “The Mentalist”, die Sat1 ab März in Deutschland bringt.

Ob nun die kühle Berechnung und perfekte Arbeit der Megaermittler vom CSI, die neurotischen Anwandlungen von Monk oder die lustig-verschrobene Scharlatanerie bei “Psych” - Serien, in denen die Detektive besonders außergewöhnlich agieren oder gar mit einem übersinnlichen Dreh ausgestattet sind, bleiben weiterhin stark im Kommen.

Das Aufklären von Verbrechen ist schon immer ein Lieblingsthema von sowohl Fernsehmachern als auch den Zuschauern gewesen und um dem alten Genre noch etwas Neues abzugewinnen, müssen die Detektive auch gerne mal als Vampire (in “Moonlight”, “Angel” oder “Nick Knight”) oder als Serienmörder (”Dexter”) unterwegs sein. Die neue Serie “The Mentalist” geht auf ähnlichen Pfaden wie “Psych” von übersinnlichen Fähigkeiten des Hauptcharakters aus, von denen er selbst nicht überzeugt ist und hat dabei schon eine Menge Fans angezogen.

The Mentalist © Flickr/yellowblade67

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Reaper: Serienstart im Sommer auf Pro7

Autor: Moritz
abgelegt in: News, Serien

Die morbid-komische Fernsehserie “Reaper” lief in Deutschland letztes Jahr bereits auf FOX Channel. Für den Sommer 2009 hat ProSieben die Free-TV-Serie angekündigt.

Kevin Smith © Flickr/alpineincSam Oliver ist das, was man in Amerika einen “Slacker” nennt: Er hängt den ganzen Tag nur rum. Als er 21 wird macht er allerdings eine schwerwiegende Entdeckung. Seine Eltern haben seine Seele an den Teufel verkauft, um seinen gesundheitlich angeschlagenen Vater zu retten.

Satan, kongenial verkörpert von Ray Wise, der Serienkennern noch als Mörder von Laura Palmer in der Serie “Twin Peaks” in Erinnerung sein dürfte, hat eine besondere Aufgabe für Sam. Als sogenannter Reaper muss er nun aus der Hölle ausgebüchste Seelen wieder einfangen. Mit Ghostbuster-ähnlichen Alltagsgegenständen, wie einem Handstaubsauger, schickt er von nun an böse Seelen dorthin, wo sie hingehören. Seine beiden nicht weniger anteilnahmslosen Freunde Sock und Ben sollen ihm dabei helfen.

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Nicht nur mit der Wiederbelebung des alten Fussball-Programms will sich Sat1 wieder in die Liste der Hauptspieler im deutschen Privatfernsehen manövrieren, auch von der Mitfahrt auf der Doku-Soap-Schiene verspricht sich der Sender Erfolg.

Sat1 Ballon © Flickr/arneboellEs ist ein Kreuz mit den Doku-Soaps. Auf jedem Sender sprießen die ach so sehr aus dem Leben gegriffenen Shows aus dem Boden. Immer wenn man denkt, es gäbe keine Berufsgruppe, kein Hobby, kein Restaurant oder kein zwischenmenschliches Problem mehr, das mit der Kamera begleitet werden kann, überraschen RTL, VOX, Pro7 und Konsorten mit neuen Titeln. Sat1 schlägt in die gleiche Kerbe mit zwei neuen Formaten, die interessanterweise mal nichts mit Essen zu tun haben.

Oliver Lück ist “Der Jugend-Coach” (so jedenfalls der Arbeitstitel), der sich mit gewalttätigen, aggressiven und schwierigen Jugendlichen auseinandersetzt. In diesem Job kennt er sich aus, denn vor fünf Jahren hat er das Anti-Gewalt-Zentrum Berlin-Brandenburg gegründet, das sich einer Erfolgsquote von 63 Prozent rühmen darf. Ob er seine Fähigkeiten auch medientauglich im Fernsehen präsentieren kann, erfahren wir in dieser TV-Saison.

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Während sich das Kino bereits auf den vierten Teil der Terminator-Reihe vorbereitet, gehen die Chrom-Maschinenen erst einmal in Serie: Terminator S.C.C. startet am 12. Januar auf ProSieben.

Terminator © Flickr/Din♥raSarah Connor (nicht die Sängerin) ist mal wieder auf der Flucht vor den fiesen Terminatoren. Diesmal geht die vor 25 Jahren vom Regisseur James Cameron erdachte Materialschlacht aber nicht auf der Leinwand, sondern im Fernsehen weiter. Mit von der Partie ist natürlich ihr Sohn John, von dem wir ja schon bevor er überhaupt auftauchte wissen, dass er die Menschheit retten wird, auch wenn er selbst permanent mit seinem Schicksal hadert.

Serienversionen erfolgreicher Filme können an verschiedenen Problemen kränkeln: Die in ihren Rollen bekannten und liebgewonnenen Schauspieler wirken nicht mit, Bedeutungsebenen ändern sich und das Geld für Action und Effekte ist beim Fernsehen einfach knapper.

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Einstellung von Schmidt und Pocher

Autor: Moritz
abgelegt in: News, Shows

Für das Duo Harald Schmidt und Oliver Pocher kommt im Frühjahr nach knappen eineinhalb Jahren das schnelle Aus. Manchen kommt es nicht schnell genug, denn das Team war nicht unumstritten.

Man hatte schon seit einiger Zeit den Eindruck, dass Harald Schmidt mit Oliver Pocher von der ARD ein Adjutant zur Seite gestellt wurde, der in erster Linie nicht Schmidts eher intellektuellen Humor konterkarieren, sondern vor allem mit zotigen Brachialnummern einfach eine im schwinden begriffene Show für ein anderes Zielpublikum öffnen sollte.

Dieser Plan schien auch aufzugehen, verzeichnete doch die Late-Night-Show “Schmitdt & Pocher” deutlich höhere Einschaltquoten als es der Vorgänger vermochte, doch so richtig schien das Gespann nicht auf einen gemeinsamen Nenner zu kommen. Schmidt wirkte manchmal etwas lustlos und wenn die Scherze Pochers nicht vorab produziert waren, sondern vor dem Studiopublikum live ausgetragen wurden, gingen sie häufig ins Leere. Wirklich gelungene Schlagabtausche der beiden Co-Moderatoren waren leider auch selten zu verbuchen.

Im April 2008 wirkte Schmidt dann ernsthaft verärgert über Pochers Verhalten einer norwegischen Sängerin gegenüber, bezeichnete es als “uncharmant” und “uncool”, so dass der Zuschauer geneigt war zu glauben, dass die beiden jeweils alleine wohl besser waren.

Ein Jahr später, im April 2009, soll nun das gemeinsame Projekt auslaufen und die beiden Entertainer sollen wieder alleine weitermachen. Fans von Harald Schmidt können sich also darauf freuen, dass dessen bissiger Humor im nächsten Jahr, wenn die Wahl ansteht, wieder zur vollen Geltung kommt. Und die Freunde von Oliver Pocher werden ebenfalls auf ihre Kosten kommen, denn in anderen Showkonzepten hat er ja bereits bewiesen, dass er witzig sein kann.


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Gestern abend war es soweit: Das große Finale von Popstars stieg und die Mädels von Queensberry bekamen ihre neue Kollegin. Und alles kam, wie es kommen musste…

Es war eine Show ohne große Überraschungen. Wie das sogenannte “Popstars-Skandalvideo” (wirklich ein toller PR-Gag von ProSieben) und auch andere Blogs bereits vermuteten bzw. ausplauderten, wurde Antonella nach Gabby zum vierten Mitglied der Königsbeeren.

KayKay flog als erste und wurde groß beheult. Patricia verlor dann gegen Antonella und wurde einfach so von der Bühne gezerrt, ohne Abschied, ohne Highlights. Eben der undankbare zweite Platz.

Und auch die Performances konnten zum größten Teil langweiliger nicht sein. Die Sendung begann und hörte mit dem selben Lied auf, ihrer neuen Single “No Smoke”, die Mädels wurden direkt verglichen, indem die Band zweimal hintereinander den selben Song, “Can’t stop feeling”, nur eben einmal mit Patricia und einmal Antonella, performte und dabei genau bewies wie austauschbar die Mädels und auch eben die Branche ist, und als Einzelauftritt durften die Mädchen dann noch die Songs singen, die man in der laufenden Staffel bereits von ihnen gehört hatte. Promotion deluxe…

Naja, nun ist auf jeden Fall die Band komplett, Popstars hat ein Ende und wir warten alle gespannt (*gähn* ;-) ) auf die nächsten Retortenküken von GNTM und DSDS im Januar.

Und irgendwie haben mir die Mädels dann am Ende leid getan, denn für sie ging ein Traum in Erfüllung, sie haben alles gegeben und sich zurecht gefreut. Doch nun landen sie in einem Business, das sie schneller verheizen wird als ihnen lieb ist und ihre Träume werden zusammen mit ihrer “künstlerischen” Individualität in der Luft zerplatzen.


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Normalerweise beginnt der Grand Prix Hype bei uns in Deutschland ja bereits eine Weile vor dem eigentlichen Termin des Eurovision Song Contest. Doch für das Jahr 2009 sieht es für treue Fans wohl erst mal schlecht aus.

Der NDR hat diese Tage beschlossen, den Vorentscheid für Deutschland zu canceln und stattdessen gleich einen vorher ausgewählten Kandidaten ins Finale zu schicken. So verzichtet der Sender erstmals seit langer Zeit auf die Entscheidung der deutschen Zuschauer. Konnten diese sonst ihren Favoriten durch einen einfachen Telefonanruf unterstützen, sucht sich nun eine Fachjury, die leider noch nicht feststeht, aus eingesandten Bewerbungen einen passenden deutschen Vertreter für den Song Contest, der diesmal in Moskau stattfindet.

Logo Eurovision Song Contest 2009

Bewerben können sich noch bis zum 22. Januar Komponisten, Sänger und Autoren. Bedingungen sind, dass sie Erfolge vorweisen können, der Titel geeignet für den Grand Prix und v.a. selbst komponiert ist, und nicht vor dem 1. Oktober 2008 veröffentlicht wurden.

Mit diesem Prozedere wollen die Verantwortlichen wohl dieses Mal verhindern, dass die bösen, bösen Zuschauer sich wieder für eine so herbe Enttäuschung wie die No Angels oder Gracia entscheiden. Oder womöglich wieder ein Spaßtitel à la Stefan Raab oder Guildo Horn zum Ausscheid fährt…

Offiziell heißt es von Seiten des ARD Koordinators Unterhaltung, Thomas Schreiber: “Für 2009 nehmen wir uns ganz bewusst eine Auszeit vom bislang üblichen Verfahren des deutschen Vorentscheids. Wir erhoffen uns eine höhere Teilnahmebereitschaft von international erfolgreichen Künstlern, da wir ihnen den direkten Weg ins Finale in Aussicht stellen.”

Naja, mal sehen, ob die Jury eine bessere Entscheidung treffen kann, als die Zuschauer…  ;-)


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RTL zeigt einen Monat nach der US-Erstausstrahlung “Britney Spears: Mein Weg zurück”. Eine Stunde lang berichtet der Sender über die Sängerin, die gleichzeitig das All-american Girl darstellt und Amerikas liebstes Sorgenkind ist.

Britney Spears ist wieder zurück. Nicht, dass man das Gefühl gehabt hätte, sie wäre jemals weg gewesen - dafür hielten sich die hässlichen Paparazzi-Fotos, die unangenehmen Gerüchte und peinlichen Entgleisungen so lange in den Boulevard-Charts, wie es vorher ihre Lieder taten.

Britney Spears © Flickr/Ammy is THE SassyPanda<3Die Yellow Press scheint ohnehin der größte Gewinner in diesem miesen Spiel zu sein: Britney Spears wurde von ihr hochgelobt, fallengelassen und mit Dreck beworfen und die Auflagen stiegen. Aber immerhin hat die Boulevardpresse jetzt entdeckt, dass sie, wenn sie Britney wieder auferstehen lässt, ebensoviel wenn nicht gar mehr Geld verdienen kann, als mit der Schlammschlacht vorher.

Ein neuer Teil des Mythos um das Steh-auf-Mädchen Britney Spears ist auch die Doku “For the Record”, in der sie endlich selbst Stellung beziehen will zu ihren Verfehlungen der letzten Jahre und ihre Seite der Geschichte ihren Fans kundtun möchte.

In den USA lief die Dokumentation “For the Record” passenderweise auf dem Musiksender MTV, in Deutschland strahlt sie RTL in einer Spezialsendung des Boulevard-Magazins “Exclusiv” aus. Nach all ihren Peinlichkeiten der letzten Jahre und dem einigermaßen grausamen (und ziemlich verwirrt wirkenden) Auftritt bei den Video Music Awards 2007, hat sich Britney wieder gefangen und ist, zumindest in Amerika, wieder obenauf. Grund genug sich dem bewegten Leben der am zweiten Dezember 27 Jahre alt gewordenen Sängerin zu widmen.

Am 28.12.08 um kurz nach 19 Uhr werden die Fans des Stars die Gelegenheit bekommen, bei RTL exklusive Interviews mit ihr zu sehen, Videodrehs beizuwohnen und hinter die Kulissen ihrer Arbeit am neuen Album “Circus” zu blicken.


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