Der Flimmerkasten

Von Klassikern bis zum aktuellen TV-Programm
 


Archiv: Filme

Ermittlerromane aus skandinavischen Ländern haben weiterhin Hochkonjunktur. Nach Henning Mankell ist Hakan Nesser der bekannteste Krimiautor Schwedens. Den ersten Fall seines Ermittlers Inspektor Barbarotti hat DasErste jetzt in Eigenregie verfilmt. Ausgestrahlt wird „Mensch ohne Hund“ am 10. Juni um 20.15 Uhr.

Mardaam ist in keinem Atlas zu finden. Für die Leser des ehemaligen Gymnasiallehrers Hakan Nesser dient die fiktive Hauptstadt jedoch als unverzichtbare Kulisse des erfolgreichen „Van Veeteren“-Krimizyklus. Im Fernsehen bekam die Stadt sogar ein Gesicht, und das sah ziemlich holländisch aus. 2007 zeigte die ARD alle Folgen der vom schwedischen Sender SVT produzierten Filmversionen der Reihe. Jetzt hat sich dasErste selber an die Verfilmung eines Nesser-Stoffs gemacht.

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Hillary Clinton weigerte sich, den Film auch nur anzusehen, und zog trotzdem mächtig über ihn her. Das weiße Haus äußerte sich überhaupt nicht und ließ nur wissen, dass der Gegenstand keiner Würdigung wert sei. Die Rede ist von „Death of a President“, einem fiktiven Dokumentarfilm, der ein Szenario durchspielt, das die USA nach der Ermordung von George W. Bush zeigt. Auf 3Sat gibt es den Stein des Anstoßes am 1. Juni um 23 Uhr zu sehen.

Als „Death of a President“ am 10. September 2006 auf dem Internationalen Filmfestival Toronto seine Premiere erlebte, waren die Macher vermutlich gut auf den Aufruhr vorbereitet, den ihr Film auslösen würde. Im Stil einer Dokumentation hatten sie sich überlegt, was wohl aus Amerika werden würde, wenn der damalige Präsident Bush einem Attentat zum Opfer fallen und durch seinen Vize Dick Cheney ersetzt würde.

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Almodovar-Reihe ab 16. Juni im Ersten

Autor: Thomas
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Kitsch, Kruzifixe und Transvestiten – bei Pedro Almodóvar geht es nicht gerade subtil zu, denn Spaniens populärster Filmemacher ist vor allem für Schrilles bekannt. Dass er heute längst einen Gang zurückgeschaltet hat, übersieht man dabei schon mal. Eine Reihe mit 8 Filmen des Meisters, die ab dem 16. Juni in der ARD zu sehen sind, erlaubt einen bunten Überblick.

Zur Ferien- und WM-Zeit hat es das Fernsehen bekanntlich nicht leicht, seine Zuschauer vor den Bildschirm zu locken. Und da so ziemlich alle hauseigenen Moderatoren in Urlaub sind, ist mit eigenproduzierten Shows auch nicht viel zu gewinnen. Die ARD setzt deshalb verstärkt auf Spielfilme und bietet ein Alternativprogramm. Neben dem üblichen „Sommerkino“ gibt es dieses Jahr u.a. jeweils Mittwochs eine Reihe mit Filmen des spanischen Kultregisseurs Pedro Almodóvar zu sehen - doch wer soll da nach Mitternacht noch einschalten?

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ARN - der Kreuzritter

Autor: Juliane
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Ritterfilme sind eigentlich immer einen Hingucker wert, das wussten nicht nur Monty Python und Richard Gere, sondern auch die Schweden, die mit einer exorbitanten Produktion auf dem internationalen Markt überzeugen wollen.

Götaland, Schweden im 12. Jahrhundert. Der junge Arn stürzt von einem Turm, woraufhin seine Eltern zu Gott beten, ihrem Sohn das Leben zu schenken. Als Gegenleistung würde er für ewig Diener Gottes sein.
Jahre später lebt Arn tatsächlich im Kloster und lernt dabei Cecilia kennen und verliebt sich. Allerdings hat er zuvor bereits mit ihrer Schwester angebandelt und muss sich daher einer schweren Strafe stellen. Als Kreuzritter wird er ins Heilige Land geschickt, während Cecilia in ein anderes Kloster versetzt wird. weiterlesen »


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Sommerkino in Ersten ab 27. Mai

Autor: Thomas
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Auch dieses Jahr nutzt die ARD ihr Label „Sommerkino“ wieder, um Daheimgebliebene zur Urlaubszeit mit ein paar TV-Premieren und hochkarätigen Wiederholungen vor den Bildschirm zu locken. Vom 27. Mai bis zum 2. September stehen am Donnerstag im Ersten also Spielfilme auf dem Programm.

Wo sonst die „Harald-Schmidt-Show“ ihren mehr oder weniger angestammten Sendeplatz hat (nämlich nach den Tagesthemen), setzt die ARD während der Urlaubsmonate auf eine Mischkalkulation aus Spielfilmen, die z.T. erstmals im Free-TV oder gar überhaupt erstmals im deutschen Fernsehen gezeigt werden. Unter dem Titel „Sommerkino“ hat dieser Ansatz mittlerweile bereits Tradition.

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Wenn eine TV-Serie ihre Premiere auf der Berlinale erlebt, ist das schon ziemlich ungewöhnlich. Dominik Grafs 10-teilige, insgesamt 500-minütige Produktion „Im Angesicht des Verbrechens“ sprengt so manche Grenze, die das deutsche Fernsehgeschehen kennt. Zunächst gibt es die außergewöhnliche Geschichte um Russenmafia, Prostitution und Menschenhandel ab dem 27. April auf Arte zu sehen, danach im Herbst in der ARD.

Wie bieder sich die hiesige Serienlandschaft im Allgemeinen gibt, beweist vor allem der Vergleich zu den immer aufwendigerer produzierten und inhaltlich risikofreudigen Beispielen aus den USA. Ein Experiment wie die Echtzeitserie „24“? In Deutschland undenkbar. Und was die eher kontroversen Themen angeht, belegte gerade „Die Grenze“, was für ein Ausmaß an Klischees hierzulande offenbar bedient werden muss, um kritisch in die Zukunft zu blicken. Für eine echte Ausnahmeerscheinung sorgt nun der Filmemacher Dominik Graf.

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Mankell - Kennedys Hirn auf ARD

Autor: Juliane
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Wenn es um gute Krimis geht, kann man den Öffentlichen einfach nichts vormachen. Und wie können sie diese Tatsache noch besser untermauern, als mit einem neuen Mankell, dem König der Schwedenkrimis?

Die berühmte Archäologin Louise Cantor nutzt eine Geschäftsreise zurück in ihr Heimatland Schweden, um auch ihren Sohn endlich wieder zu sehen. Doch anstelle der Wiedersehensfreude setzt blankes Entsetzen ein, als sie ihn tot in seiner Wohnung auffindet. Schnell offenbart sich, dass der 25-Jährige fieberhaft nach der Antwort gesucht hat, warum Kennedys Hirn nach seiner Obduktion verschwand. Louise macht sich auf, den Recherchen ihres Sohnes und damit auch seinen Mördern nach zu gehen und die führen sie von Australien nach Afrika. weiterlesen »


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Was wäre, wenn in Deutschland die Mauer wieder aufgebaut würde? Undenkbar? Richtig. In einem neuen Zweiteiler von SAT1 geschieht nichts desto trotz genau dies. Was auf dem Papier ganz schön absurd klingt, könnte aber trotzdem für kurzweilige Unterhaltung sorgen. Ausgestrahlt wird die Produktion am 15. und 16. März.

TeamWorx und kein Ende. Wo in der deutschen Fernsehlandschaft große Budgets für fiktionale Stoffe zu vergeben sind, ist die Produktionsgesellschaft von Nico Hofmann garantiert dabei. Für RTL kümmerte man sich in „Vulkan“ zuletzt um die Zerstörung eines Eifeldorfes, für das ZDF kurz darauf um „Das Geheimnis der Wale“. Hier sieben, da neun Millionen Euro: Es gilt also klotzen statt kleckern. Nicht anders im Fall der SAT1-Produktion „Die Grenze“.

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Der Pianist - im Januar auf 3sat

Autor: Moritz
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Die bewegende Geschichte des Holocaust-Überlebenden im warschauer Ghetto, Wladyslaw Szpilman, der vor Beginn des dritten Reichs ein erfolgreicher Pianist war, brachte Adrien Brody 2003 den Oscar als bester Hauptdarsteller ein. Am 24. Januar wird der auf einer wahren Begebenheit beruhende Film von Roman Polanski auf 3sat gezeigt. Für alle, die ihn noch nicht kennen: Absolut sehenswert!

Der Pianist – Holocaust-Drama von Roman Polanski

Der Pianist, das ist der Ende der 30er Jahre in Polen bekannte, jüdische Musiker Wladyslaw Szpilman. Sieht man ihn anfangs noch gelassen mit seiner Familie über die Bedrohung durch die Nazis scherzen, folgt ziemlich schnell die grausige Realität: Szpilmans Familie wird in das Warschauer Ghetto umgesiedelt, wo sie um das nackte Überleben kämpft. Schonungslos zeugen die düsteren Bilder des Films von der unbeschreiblichen Brutalität und Kaltblütigkeit, mit denen die jüdische Bevölkerug hier schikaniert, ausgehungert und systematisch ums Leben gebracht wird.

So auch die Familie von Wladyslaw Szpilman. Als einziger kann er der Deportation in ein Vernichtungslager entfliehen und schlägt sich fortan alleine durch. Völlig ausgezehrt, krank und am Ende schleppt er sich von Versteck zu Versteck und wird Zeuge des Aufstands gegen die Deutschen im jüdischen Ghetto.

Zufällig trifft er auf Wilm Hosenfeld (gespielt von Thomas Kretschmann), einen deutschen Wehrmachtsoffizier, zu dem ihn, trotz anfänglicher Todesangst, etwas verbindet: Die Liebe zur Schönheit der Musik. weiterlesen »


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Die GEZ macht´s möglich: Das Zweite Deutsche Fernsehen trägt mal eben 7 Millionen Euro zusammen, um einen Zweiteiler nach einer Vorlage des Bestellerautors Ken Follett auf den Bildschirm zu bringen. Hauptrolle: Heiner Lauterbach. Ausgestrahlt wird das Ergebnis am 25. und 27. Januar.

Schön, wenn man sich über die Quote keine Sorgen zu machen braucht, um ausführlich hohe Budgets zu verpulvern. So muss man wohl auch beim ZDF gedacht haben, als man sich mal eben die Verfilmungsrechte für ganze 6 Romane von Ken Follett sicherte. Doch mit den Kosten für die Lizenzen ist es natürlich nicht getan, denn die TV-Fassungen der Vorlagen wollen schließlich auch produziert werden.

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