Die in Deutschland bisher ausgestrahlten 3 TV-Filme der mittlerweile insgesamt 7-teiligen „Jesse Stone“-Reihe nach Romanen des US-Krimiautors Robert B. Parker waren zuletzt auf dem ZDF-Digitalkanal Neo zu sehen. Jetzt gibt es die Wiederholung noch einmal im Nachtprogramm des Mutterkanals. Ob und wann die übrigen 4 Teile jemals hierzulande ausgestrahlt werden, ist unbekannt.
Manche Schauspieler verwachsen über Jahre hinweg so sehr mit ihrer Serienfigur, das sie danach lange Zeit nirgendwo anders mehr Fuß fassen können. Larry Hagman etwa feierte mit der Rolle des J.R. Ewing aus „Dallas“ zwar den größten Triumph seiner Karriere, ist den Schatten der Figur aber seitdem kaum mehr los geworden. „Magnum“-Darsteller Tom Selleck erging es nach dem Ende der Serie nicht anders. Mit „Jesse Stone“ konnte er Jahre später allerdings endlich ein zweites Alter Ego finden, das ihm die Zuschauer gerne abkauften.
Lange ist es her, dass im Fernsehen mit 3D experimentiert wurde. Damals waren die Ergebnisse mehr als dürftig und reichten gerade einmal zu einem Gimmick. Mittlerweile hat das Thema jedoch eine ganz andere Dynamik bekommen. Arte zeigt aus diesem Grund am 28. August direkt einmal 2 Klassiker des dreidimensionalen Kinos aus dem Jahr 1954.
Quasi im Alleingang hat James Cameron mit „Avatar“ zu Beginn dieses Jahres eine echte 3D-Hysterie ausgelöst. Die Branche ist in Aufruhr. In aller Eile werden schnell noch Filme kurz vor Kinostart meist ziemlich schlampig dreidimensional konvertiert, aber auch längst sind neue Großproduktionen in Arbeit, die behutsamer vorgehen. TV-Hersteller basteln an neuen Techniken, und die Spiele-Industrie hat gar bereits Lösungen in der Hinterhand, die selbst die lästige Brille überflüssig machen.
Das Fantasy-Film-Fest wird auch dieses Jahr wieder Horrorfilmfans, Splatternerds und Freunde von Suspense beglücken. Außerdem stehen Fantasy-, Science-Fiction- und auch Kurzfilme auf dem Programm.
Ab dem 17. August findet in mehreren deutschen Städten, unter anderem Berlin, Stuttgart, Köln und München, das heißersehnte, alljährliche und nunmehr 24. Fantasy-Film-Fest (FFF) statt.
74 Filme, die hauptsächlich aus den Bereichen Horror, Thriller und Science Fiction sind, werden in Originalton und mit gegebenenfalls Untertiteln präsentiert. Die Filmbeiträge kommen aus Ländern wie Kanada, Mexiko, Griechenland, Australien, Belgien und den USA.
Eröffnet wird das Filmspektakel von der französisch-belgischen Produktion „The Pack” weiterlesen »
„Eclipse - Bis(s) zum Abendrot”, der heiß ersehnte und nunmehr dritte Teil der Twilight-Saga, startete im Juli in Deutschland. Mit einem Einspielergebnis von knapp 69 Millionen Dollar am ersten Abend hat „Eclipse” den bisherigen Tabellenführer „Transformers 2″ von der Poleposition verdrängt.

Der britische Regisseur David Slade, der sich bereits mit der blutigen Comicverfilmung „30 Days of Night” und dem großartigen „Hard Candy” einen Namen machte, hat nun nach Catherine Hardwicke und Chris Weitz auf dem Regiestuhl Platz genommen. Nach Hardwick und Weitz, die eher aus dem Teenie- und Komödienfach kommen, hat Slade dem Film nun einen etwas düsteren Grundton verliehen.
Zudem ist ein neues Gesicht hinzugekommen, nämlich das von Bryce Dallas Howard, die den Part von Rachelle Lefèvre als Victoria übernommen hat. weiterlesen »
Als Cheforganisator der Judendeportation im Dritten Reich gehörte Adolph Eichmann zu den größten Kriegsverbrechern des 20. Jahrhunderts. Bis 1960 lebte er mit neuer Identität zunächst in der Nordheide, danach in Argentinien, wo er schließlich entdeckt wurde. Ein Dokudrama von NDR und SWR zeichnet die Einzelheiten des Falls jetzt nach.

Ganz in der Nähe des ehemaligen Konzentrationslagers Bergen-Belsen hatte sich Eichmann nach Kriegsende ein unauffälliges Leben als Hühnerzüchter und Holzfäller zurecht gelegt. 5 Jahre lang blieb er unerkannt, dann setzte er sich nach Buenos Aires ab. Ausgerechnet ein Liebesverhältnis zwischen seinem Sohn und der Tochter eines Holocaust-Überlebenden deckte schließlich seine wahre Existenz auf.
Ermittlerromane aus skandinavischen Ländern haben weiterhin Hochkonjunktur. Nach Henning Mankell ist Hakan Nesser der bekannteste Krimiautor Schwedens. Den ersten Fall seines Ermittlers Inspektor Barbarotti hat DasErste jetzt in Eigenregie verfilmt. Ausgestrahlt wird „Mensch ohne Hund“ am 10. Juni um 20.15 Uhr.
Mardaam ist in keinem Atlas zu finden. Für die Leser des ehemaligen Gymnasiallehrers Hakan Nesser dient die fiktive Hauptstadt jedoch als unverzichtbare Kulisse des erfolgreichen „Van Veeteren“-Krimizyklus. Im Fernsehen bekam die Stadt sogar ein Gesicht, und das sah ziemlich holländisch aus. 2007 zeigte die ARD alle Folgen der vom schwedischen Sender SVT produzierten Filmversionen der Reihe. Jetzt hat sich dasErste selber an die Verfilmung eines Nesser-Stoffs gemacht.
Hillary Clinton weigerte sich, den Film auch nur anzusehen, und zog trotzdem mächtig über ihn her. Das weiße Haus äußerte sich überhaupt nicht und ließ nur wissen, dass der Gegenstand keiner Würdigung wert sei. Die Rede ist von „Death of a President“, einem fiktiven Dokumentarfilm, der ein Szenario durchspielt, das die USA nach der Ermordung von George W. Bush zeigt. Auf 3Sat gibt es den Stein des Anstoßes am 1. Juni um 23 Uhr zu sehen.
Als „Death of a President“ am 10. September 2006 auf dem Internationalen Filmfestival Toronto seine Premiere erlebte, waren die Macher vermutlich gut auf den Aufruhr vorbereitet, den ihr Film auslösen würde. Im Stil einer Dokumentation hatten sie sich überlegt, was wohl aus Amerika werden würde, wenn der damalige Präsident Bush einem Attentat zum Opfer fallen und durch seinen Vize Dick Cheney ersetzt würde.
Kitsch, Kruzifixe und Transvestiten – bei Pedro Almodóvar geht es nicht gerade subtil zu, denn Spaniens populärster Filmemacher ist vor allem für Schrilles bekannt. Dass er heute längst einen Gang zurückgeschaltet hat, übersieht man dabei schon mal. Eine Reihe mit 8 Filmen des Meisters, die ab dem 16. Juni in der ARD zu sehen sind, erlaubt einen bunten Überblick.
Zur Ferien- und WM-Zeit hat es das Fernsehen bekanntlich nicht leicht, seine Zuschauer vor den Bildschirm zu locken. Und da so ziemlich alle hauseigenen Moderatoren in Urlaub sind, ist mit eigenproduzierten Shows auch nicht viel zu gewinnen. Die ARD setzt deshalb verstärkt auf Spielfilme und bietet ein Alternativprogramm. Neben dem üblichen „Sommerkino“ gibt es dieses Jahr u.a. jeweils Mittwochs eine Reihe mit Filmen des spanischen Kultregisseurs Pedro Almodóvar zu sehen - doch wer soll da nach Mitternacht noch einschalten?
Ritterfilme sind eigentlich immer einen Hingucker wert, das wussten nicht nur Monty Python und Richard Gere, sondern auch die Schweden, die mit einer exorbitanten Produktion auf dem internationalen Markt überzeugen wollen.
Götaland, Schweden im 12. Jahrhundert. Der junge Arn stürzt von einem Turm, woraufhin seine Eltern zu Gott beten, ihrem Sohn das Leben zu schenken. Als Gegenleistung würde er für ewig Diener Gottes sein.
Jahre später lebt Arn tatsächlich im Kloster und lernt dabei Cecilia kennen und verliebt sich. Allerdings hat er zuvor bereits mit ihrer Schwester angebandelt und muss sich daher einer schweren Strafe stellen. Als Kreuzritter wird er ins Heilige Land geschickt, während Cecilia in ein anderes Kloster versetzt wird. weiterlesen »
Auch dieses Jahr nutzt die ARD ihr Label „Sommerkino“ wieder, um Daheimgebliebene zur Urlaubszeit mit ein paar TV-Premieren und hochkarätigen Wiederholungen vor den Bildschirm zu locken. Vom 27. Mai bis zum 2. September stehen am Donnerstag im Ersten also Spielfilme auf dem Programm.
Wo sonst die „Harald-Schmidt-Show“ ihren mehr oder weniger angestammten Sendeplatz hat (nämlich nach den Tagesthemen), setzt die ARD während der Urlaubsmonate auf eine Mischkalkulation aus Spielfilmen, die z.T. erstmals im Free-TV oder gar überhaupt erstmals im deutschen Fernsehen gezeigt werden. Unter dem Titel „Sommerkino“ hat dieser Ansatz mittlerweile bereits Tradition.