Der Flimmerkasten

Von Klassikern bis zum aktuellen TV-Programm
 


Archiv: DVD

Die Abenteuer des jungen Naruto, der auf der Ninja-Akademie lernen will, ein großer Kämpfer zu werden, sind nach großem Erfolg im Fernsehen nun auch auf DVD erschienen.

Der Anime “Naruto”, basierend auf dem gleichnamigen Manga von Masashi Kishimoto, ist eine der hierzulande erfolgreichsten Zeichentrickserien der letzten Jahre. Obwohl sehr populär bei jüngerem Publikum, richtet sie sich durch ihre komplexe Handlung und zeitlose Representation von Freundschaft, Lernen und Kampf durchaus auch an ältere Zuschauer.

Die Serie verfolgt die Lehrjahre dreier Schüler auf der Ninja-Akademie. Gemeinsam müssen sie Prüfungen bestehen, aber befinden sich gleichzeitig auch in Konkurrenz zueinander. Die Hauptfigur Naruto umgibt dabei ein dunkles Geheimnis: Einst wurde in seinem Körper der Geist eines neunschwänzigen Fuchsdämons festgesetzt, um Narutos Heimatdorf zu retten. Seitdem wurde er gemieden und sein Drang, sich in den Mittelpunkt zu stellen wurde geweckt. Dies bringt ihn des Öfteren in Schwierigkeiten, die er mit Hilfe seiner Freunde Sasuke und Sakura meistern muss.

Naruto Cosplay © Flickr/Seiya235

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„Tage des Ruhms“ auf DVD erhältlich

Autor: Moritz
abgelegt in: DVD

2007 war das französische Kriegsdrama „Tage des Ruhms“ zusammen mit „Das Leben der anderen“ als bester ausländischer Film für den Oscar® nominiert. Seine fünf Hauptdarsteller, Sami Bouajila, Roschdy Zem, Jamel Debbouze, Samy Naceri und Bernard Blancan wurden in Cannes mit dem Schauspielerpreis ausgezeichnet. Nun gibt’s die 13 Millionen-Dollar-Produktion auf DVD.

Regisseur Rachid Bouchareb erzählt eine der in Vergessenheit geratenen Geschichten des zweiten Weltkriegs. 233000 Soldaten aus der nordafrikanischen Kolonie kämpfen, getrieben von Armut, für „ihre“ Kolonialmacht Frankreich gegen die deutsche Wehrmacht. Sie setzen ihr Leben für ein Land aufs Spiel, das sie noch nie gesehen haben. Dabei wird ihr Einsatz keineswegs mit Gleichheit und Anerkennung gedankt, sondern ist geprägt von Diskriminierung, Rassismus und Ausbeutung. In aussichtsloser Lage werden sie in erster Linie als Kanonenfutter missbraucht. Am Ende kommt nur einer der fünf Hauptfiguren mit dem Leben davon.

Bouchareb erzählt die Schrecken des Krieges anhand der Schicksale seiner Hauptdarsteller und das persönliche Empfinden rückt in den Vordergrund. So erhält der Film eine intime und persönliche Note.

Der Film erzählt nicht nur eine fiktive Geschichte, sondern dokumentiert darüber hinaus die Absichten der französischen Regierung, nach dem Ende der Kolonialzeit die Pensionsansprüche der Soldaten aufzuheben.

„Der kraftvollste Kriegsfilm des Jahres“ sagt The Times. „Der beste Kriegsfilm seit Der Soldat James Ryan“ urteilt BBC Radio 3 und in Frankreich erreichte „Tage des Ruhms“ Platz eins der Kinocharts.


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Wer kennt sie nicht, die Villa Kunterbunt und ihre Bewohner? Pippi Langstrumpf und ihre Freunde Tommy und Annika, die merkwürdige, spannende Abenteuer erleben. Nicht zu Vergessen, Pippis Schwarz-Weißes Pferd kleiner Onkel und Herr Nielson, das Äffchen. Und natürlich die bösen Gauner Donner Karlsson und Blum, die es auf die Tasche voller Golddublonen abgesehen haben, die Pippi in der Villa Kunterbunt versteckt hat. weiterlesen »


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Eisbär Flocke auf DVD

Autor: Moritz
abgelegt in: DVD

Irgendwie rührend, wie in den vergangenen Monaten zwei Eisbären die Menschen in Deutschland zu plötzlichen Zoo-Besuchen animieren konnten. Nun gibt es nach den Knut-Abenteuern auch die ersten Bilder der kleinen Eisbärin Flocke auf DVD.

Der Film über „Flocke“ zeigt auf rührende Art und Weise die ersten Tage und Wochen des kleinen Eisbären, der ebenfalls ohne seine Mutter aufwachsen muss. Ähnlich wie bei Knut versuchen die Tierpfleger das Eisbären-Baby per Hand aufzuziehen. Zum Glück für den Nürnberger Zoo konnten die Thesen von der unnatürlichen Aufzucht von Knut bereits widerlegt werden, so dass es an dieser Stelle zu keinen Aufschreien von Tierschützern kam.

Das Gute an dem Film ist sein dokumentarischer Charakter, so handelt es sich hier keinen kitschigen Kinderfilm, sondern um eine ansprechende Dokumentation, in der auch zahlreiches Wissen rund um die gesamte Thematik „Eisbären“ eingearbeitet wurde. Der Niedlichtsfaktor kommt natürlich als Bonus dazu und wer die ersten Bilder gesehen hat, kann sich „Flocke“ nicht verschließen.


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Miss Marple auf DVD

Autor: Moritz
abgelegt in: DVD

Als 1961 “16 Uhr 50 ab Paddington” in die Kinos kam, war die Hauptdarstellerin Margaret Rutherford bereits 69 Jahre alt. Was sie allerdings keineswegs davon abhielt, einen der besten Filmdetektive aller Zeiten zu spielen - Agatha Christies Miss Marple.

Die vier Miss-Marple-Filme mit Margaret Rutherford - “16 Uhr 50 ab Paddington”, “Vier Frauen und ein Mord”, “Der Wachsblumenstrauß” und “Mörder ahoi” - sind zwar inzwischen in technischer Hinsicht etwas angestaubt; aber Dialogwitz und Spannung liegen auf einem Niveau, das auch heutige Krimikomödien nur selten erreichen.

Als Glücksgriff erwies sich - neben Rutherford - die Erfindung des Mr. Stinger (Stringer Davies), des etwas naiven, ältlichen Gefährten der Hobbydetektivin. Die beiden spielen sich die Bälle mit sichtlicher Freude zu; und wenn Miss Marple auch noch anfängt, zu tanzen (”Der Wachsblumenstrauß”), dann überträgt sich spätestens das Vergnügen auch auf den Zuschauer.

Rutherfords Miss Marple unterscheidet sich in mancher Hinsicht stark von Christies Detektivin; gelegentlich scheint sie gar mehr mit James Bond gemein zu haben - immerhin kann sie fechten, morsen, reiten, ist Hobbychemikerin und historisch versiert.

Für Fans der Reihe ist die liebevoll ausgestattete 4-DVD-Box ein Muss; der kleine Preis kann aber auch Miss-Marple-Neulinge locken: Enttäuscht werden sie gewiss nicht, denn der nächste Mörder lauert schon …


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Leidenschaftliche DVDs

Autor: Moritz
abgelegt in: DVD

Oder: Wie man eine DVD nicht gestaltet.

Es war einmal ein sehr guter, epischer Familienroman von Jim Thompson mit dem Titel “Legends of the Fall”, zu deutsch: “Herbstlegenden”. Edward Zwick, der uns später mit “Blood Diamond” (2006) beglücken sollte, machte 1994 daraus einen hervorragend besetzten Film mit Brad Pitt, Anthony Hopkins, Aidan Quinn und Julia Ormond.

Dem deutschen Verleiher gefiel der Titel offenbar nicht. Inzwischen nimmt man zwar Filme mit Titeln wie “Die Ermordung des Jesse James durch den Feigling Robert Ford” (2007) mit Handkuss, solange nur Brad Pitt mitspielt - aber damals war das noch nicht der Fall. Damals war Brad Pitt ein Schönling, und in erster Linie wurde er deshalb gecastet. Es hat ihn viel Mühe gekostet - “California”, “Seven”, “Fight Club” -, dieses Image zu korrigieren.

Zurück zur Geschichte: “Herbstlegenden”, das guckt sich in Deutschland 1994 doch kein Mensch an. 1994, da kämpfte Rudolf Scharping seinen verzweifelten Kampf gegen den Kanzler der Einheit; 1994, da waren Nirvana groß - wer wollte da “Herbstlegenden”? Kurzerhand macht der deutsche Verleiher daraus “Legenden der Leidenschaft“.

Naja. Man konnte es, auch als Mann, verkraften; es war zwar peinlich, aber der Film (hat übrigens einen Oscar bekommen) war das spöttische Grinsen des pickligen Jungen an der Kinokasse wert.

Soweit, so peinlich, aber letzten Endes verkraftbar. Dann kam die DVD; und diesmal haben sie es wirklich übertrieben: Nicht nur, dass das Cover Pitts verträumt-stahlblaue Augen dermaßen retuschiert zeigt, dass man sich in einem Trickfilm wähnt - der Covertext verspricht auch noch vollmundig: “Der packende Welterfolg mit dem Liebling aller Frauen: Brad Pitt. Bewegend, mitreißend, hocherotisch!

Ich hab das Cover überklebt, mit Pflaster. Ich bin sicher, sowohl Jim Thompson als auch Herr Pitt würden es gutheißen. ;-)


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Hannibal - Special Limited Edition

Autor: Moritz
abgelegt in: DVD

Die Kritik ließ kaum ein gutes Haar an ihm, aber Ridley Scotts “Hannibal” (2001) verlauft sich nach wie vor hervorragend - was besonders an der prächtig ausgestatteten DVD liegen könnte.

Wie bereits bei der DVD-Veröffentlichung des Vorgängers “Das Schweigen der Lämmer” (1992) hat man “Hannibal” mit Extras nur so ausgestattet - ein einstündiges Making-Of, diverse Multi-Angle-Specials, entfallene Szenen, breite Marketinggalerien, Interviews, etc. etc. Einziges Manko ist die Originalversion: Die darf nämlich aus rechtlichen Gründen nicht ohne deutsche Untertitel laufen - ein nerviger Umstand; und eine Gängelung des Käufers, die man sich schnell wieder abgewöhnt hatte: Heute finden Sie keine DVD mehr, deren Originalfassung aus rechtlichen Gründen beschränkt wäre.

Auch der Film selbst besticht durch phantastische Bild- und Ton-Qualität (Dolby Digital 5.1. und DTS Discrete 6.1.). Angesichts der technisch versierten Inszenierung Scotts wäre alles andere auch schlicht fahrlässig - im Gegensatz zum “Schweigen der Lämmer” ist “Hannibal” eine opernhafte, blutgetränkte Schauermär, und Ridley Scott legt mehr wert auf den richtigen Stil als auf die (zugegeben, nicht eben originelle) Handlung.

Alles in Allem eine DVD, die weniger durch die Qualität des Films, als durch die hervorragende Ausstattung zu begeistern weiß.


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Wer das Vergnügen hatte, in den Achtzigern vor der flimmernden Mattscheibe eines schönen alten Röhrenfernsehers aufzuwachsen, für den sind die “Schlümpfe” eine Art Heiligtum; unantastbar, ewig, blau.

Dementsprechend groß waren die Erwartungen, als die Firma “Toggo” die “Schlümpfe” vor rund zweieinhalb Jahren auf DVD herausbringen wollte. Sie wurden schwer geschlumpft.

Zwar können Bild und Ton insgesamt überzeugen; aber “Toggo” hat die Reihenfolge der einzelnen Episoden kaum beachtet und - Sakrileg! - einen neuen Titelsong eingespielt. Es hätte kaum schlimmer sein können; selbst, wenn sie die kleinen blauen Zwerge rot oder grün gemacht hätten.

Dass die Serie dann trotzdem Spaß macht, liegt an alldem, was nicht verändert wurde - der Handlung, dem Witz, den originellen Charakteren der Zipfelmützenzwerge. Trotzdem lohnt es sich wohl, auf eine anständige DVD-Veröffentlichung zu warten.

Für alle, die auf die “DVD Collection 1″ reingefallen sind, hier der originale Titelsong in unnachahmlicher Qualität:


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Ein Colt für alle Fälle (1981-86)

Autor: Moritz
abgelegt in: DVD, Serien

“You’ve cheered for him and cried for him and women have wanted to die for him.”

Lee Majors gehört in die Achtziger wie Matchbox, Wham! und Vokuhilas; und “Ein Colt für alle Fälle” ist einer der zeitlosen Serienklassiker des Jahrzehnts. Wohlgemerkt: “Zeitlos” nicht, weil die Abenteuer des Hollywood-Stuntmans und Hobby-Kopfgeldjägers Colt Seavers auch zu anderen Zeiten hätten stattfinden können - das beileibe nicht. Denn Majors’ markige Sprüche, die ihn umgebenden netten Dummchen (oft wasserstoffblond, die Haare gern in exorbitanter Weise hochgefönt) und die reine Freude an der Zerstörung (von Autos, Booten, Motorrädern, Häusern, Wohnwagen, etc.) passt bestimmt nicht mehr in die coolen Neunziger, geschweige denn in die problembewusste Gegenwart. Kurzum: In den Achtzigern konnte man’s noch mal so richtig krachen lassen, und “The Fall Guy” (Originaltitel) ließ sich in der Hinsicht nicht zweimal bitten.

Hartnäckig hält sich das Gerücht, dass ursprünglich Burt Reynolds die Titelrolle übernehmen sollte, die aber aus unbekannten Gründen an Lee Majors überging. Majors, Reynolds - zwei Betonvisagen par excellence; unvergleichbar den schwammigen Gummigesichtern von Jim Carey oder Keanu Reeves … In den Achtzigern waren die Männer noch Archetypen, und die Frauen hatten die Emanzipation noch nicht ganz verinnerlicht. Und die Autos - die Autos waren entweder anbetungswürdige Reliquien oder … Blech. Zum Anzünden. Zerquetschen. In die Luft jagen. Etc.

Wer sich für krachende Action, albernen Humor und kichernde Stichwortgeberinnen erwärmen kann - wer also Vin-Diesel- und The-Rock-Filme mag - , der wird auch an “Ein Colt für alle Fälle” seine helle Freude haben. Zumal die Produzenten anlässlich der ersten DVD-Veröffentlichung auf dem deutschen Markt keine Mühen gescheut haben und die komplette erste Staffel neu synchronisieren ließen. Daneben enthält die hervorragend ausgestattete Box eine ausführliche Featurette, den originalen (von Majors persönlich gesungenen) Titelsong und manche Überraschung mehr.


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