Fernsehsendungen auf MTV bestanden nicht immer aus gröllenden Teenagern im Rausch oder C-Prominenz auf der Suche nach dem perfekten Partner. Tatsächlich gab es eine Zeit, wo die wenigen MTV Serien Vorbild für Generationen waren.
Daria ist mit ihrer zickigen Schwester und ihren Eltern frisch nach Lawndale gezogen und muss fest stellen, dass es dort an der Schule wie überall sonst ist: dumme Cheerleader und Footballspieler, eine Direktorin, die nur auf die Geldeinnahmen der Schule geeicht ist und Vertrauenslehrer, die sich nicht mal die Namen ihrer Schützlinge merken können. Glücklicherweise gibt es Jane, die als einzige die zynische, unaufgeregte Welt von Daria Morgendorffer teilt. weiterlesen »
Im Kino hat der Einsatz der USA im Irak bereits deutliche Spuren hinterlassen. Dass sich TV-Produktionen da eher zurückhalten, muss wenig wundern – bietet das Thema doch eher kein werberelevantes Umfeld. Umso bemerkenswerter die Ausnahme von der Regel: „Over there“ versucht einen realitätsnahen Blick auf die Lage der Soldaten vor Ort.
Für Publikumserfolge ist der Irakkrieg (noch) völlig untauglich. Eine ganze Reihe von durchaus anspruchsvollen US-Produktionen der letzten Jahre beschäftigt sich auf unterschiedliche Weise mit dem Thema, doch die Erfolge bleiben eher aus. Nicht einmal das mit 6 Oscars ausgezeichnete Kriegsdrama „The Hurt Locker“ konnte eine breitere Zuschauerzahl finden. Nicht wesentlich anders erging es der 13-teiligen TV-Produktion „Over there“.
Vollschlanke Frauen in amerikanischen Serien sind nicht nur schwierig zu finden, sondern höchstens für die Nebenrolle des garstigen verpatzten Dates oder der lustigen Freundin vorgesehen. Bei “Drop Dead Diva” sieht es jedoch etwas anders aus.
Deb lebt ein ganz normales Leben als Supermodel. Zusammen mit ihrem erfolgreichen Freund, ihrer erfolgreichen Karriere und ihrem erfolgreichen Körper scheint es nichts zu geben, was annähernd fehlerhaft ist.
Als sie jedoch bei einem Unfall stirbt und im Himmel erfahren muss, dass ihre guten und bösen Taten nicht abgemessen werden können, weil sie weder noch auf dem Buckel hat, wird sie wieder hinunter geschickt, um Gutes zu tun.
Das allerdings im Körper der vollschlanken Anwältin Jane Bingum.
Nicht nur, dass sie sich von nun an den Vorurteilen gegenüber weniger attraktiven Frauen herumschlagen muss, ihr trauernder Freund ist auch noch Anwalt in Janes Firma. weiterlesen »
Die Krankenhaus-Serie ohne Beziehungsdramen ging ein wenig unter im Programm, aber vielleicht laufen die DVD-Verkäufe ja besser an.
Krankenschwester Christina Hawthorne (Jada Pinkett Smith) ist alleinerziehende Witwe und muss ihren aufreibenden Job und die Erziehung ihres Kindes unter einen Hut bringen. Nicht so leicht, denn die überpräsente Schwiegermutter, egozentrische Oberärzte mit Gottkomplex und die harten bürokratischen Regeln des Krankenhauses machen das Leben nicht gerade leichter.
Neben dramatisch-kitschigen Serien wie “Grey’s Anatomy” oder dem herrlich realitätsfernen “Dr. House” ist es natürlich schwierig, sich mit einem derart ernsten und witzfreien Konzept durch zu setzen, zumal die amerikanische Konkurrenz mit dem schwarz-humorigen “Nurse Jackie” sehr viel mehr Lob einfahren durfte. weiterlesen »
Wir können gar nicht genug kriegen von Fantasyserien, schade, dass die deutschen Sender immer so lange brauchen, beliebte Hits auch in unser Programm zu bringen. Aber wozu gibt es denn DVDs?
Dr. Helen Magnus, Tochter Ashley, sowie Dr. Will Zimmermann bilden den Kern einer geheimen Organisation, die ungewöhnliche Wesen, Monster und Kreaturen aufspüren und heraus finden müssen, ob sie geschützt werden müssen, oder ob die Menschheit vor ihnen geschützt werden muss. Ein wenig erinnert das Ganze an die Comedy-Fantasyserie “Special Unit 2″, die vor einigen Jahren im TV lief, wobei Sanctuary mit ambitionierter Backstory ein wenig kompakter daher kommt und vor allem durch positive Vorab-Presse sehr viel Rückenwind bekommen hat. weiterlesen »
Mit bereits ausgestrahlten TV-Serien lässt sich in der Zweitverwertung auf DVD oder Blu-ray heute durchaus ein kaufwilliges Publikum ansprechen. Selbst „Dallas“ oder „Die Schwarzwaldklinik“ finden auf Silberscheibe noch reißenden Absatz. Für Nostalgiker und Krimifans gibt es nun ab 18. Juni erstmalig auch die legendäre ZDF-Krimireihe „Der Kommissar“ zu kaufen. Zunächst werden 24 Folgen veröffentlicht.
Der Chefermittler hat die 50 schon merklich überschritten, seine Frau ist 17 Jahre jünger, und ihn angesichts seines exzessiven Tabakkonsums als Kettenraucher zu bezeichnen, erscheint fast noch untertrieben. Dass er aber ein Produkt der späten 60er Jahre ist, wundert dann doch. Denn mit den vielen biederen Ermittlern im deutschen TV, die später über die Bildschirme flimmerten, hat er wenig zu tun. Und auch die Themen der insgesamt 97 Episoden waren immer gerne heiße Eisen.
Es ist ein Krampf, wenn man bei einer derartig Cliffhanger-lastigen Serie wie Heroes eine Woche lang warten muss, bis es weiter geht. Da kann man schon mal in Versuchung geraten, die Fernsehausstrahlung zu vermeiden und zu warten, bis die komplette Staffel auf DVD erscheint.
Im schicken Stahlbehälter kommt die zweite Hälfte der dritten Staffel der erfolgreichen Fantasyserie ins Haus.
Nach dem Streik der Drehbuchautoren war Heroes eine der vielen Serien die fühlbar daran litten und nach einer starken ersten Staffel immer mehr in ein wirres Chaos abrutschten.
Glücklicherweise ist die zweite Hälfte der dritten Staffel ein abgeschlossenes Abenteuer, dass sich wieder einigermaßen fängt und mit der organisierten Verfolgung der Superhelden auch ein politisches Thema aufnimmt. Während es eine neue Gruppe gibt, die Jagd auf die Heroes macht und sie an einen unbekannten Ort verfrachten will, wird in Rückblenden ein wenig Aufschluss über die Anfänge der Heroes gegeben.
Neben den Episoden ist die Box mit zahlreichen Extras, darunter Dokus, einem Autorenforum und sogar einer Vorschau zur vierten Staffel ordentlich voll gepackt worden, um auch abseits der Folgen ein wenig über das Heroes Universum zu erfahren. weiterlesen »
In den USA geht die Ausstrahlung der erfolgreichen Serie um Schönheitschirurgie und menschliche Eitelkeiten dem Ende zu. Nach der gerade laufenden 6. Staffel ist Schluss. In Deutschland mussten die Fans nach Staffel 4 zur DVD-Box greifen oder aber auf Sky Cinema Hits ausweichen. Im Free-TV jedenfalls scheint sich kein Sendeplatz mehr zu finden.
Nicht ganz so verheerend wie im Fall von „Ugly Betty“, aber doch vergleichbar unrühmlich, verlief hierzulande die Positionierung der US-Erfolgsserie „Nip/Tuck“. Zunächst gesendet bei Pro7, wanderte das Chirurgendrama mangels zufridenstellender Quote ins Spätprogramm von Sat1 und landete als Wiederholung schließlich auf dem Abstellgleis von Tele5. Vier Staffeln schafften es auf diese Weise zwar mehr schlecht als recht, jedoch immerhin überhaupt ins deutsche Free-TV. Bedauerlicherweise war damit aber auch schon das Ende der Fahnenstange erreicht.
Neuinterpretationen des Klassikers haben ja schon die wildesten Filme hervor gebracht, vom verrückten Professor mit Jerry Lewis zu Eddie Murphy oder auch einem hervorragenden John Malkovich in einer düsteren Horrorversion. Braucht es da wirklich noch Nachschub?
Die Psychologin Katherine Reimer hat es mit einem ganz besonderen Fall zu tun. Dr. Tom Jackman führte eigentlich ein perfektes Leben, er ist Vater und hat eine bezaubernde Ehefrau, doch merkwürdige Blackouts machen ihm zu schaffen. Katherine erfährt schnell genug, dass es sich dabei nicht um einfache Gedächtnislücken handelt, sondern dass Jackman ein Alter Ego hat, dass nicht natürlich zu sein scheint. weiterlesen »
Auf ganze 5 Staffeln mit insgesamt 88 Folgen brachte es diese durchaus ungewöhnliche SciFi-Serie in den Jahren 1995 bis 2000. Mehrfach hatte es bereits Sendeplätze im deutschen Fernsehen gegeben, doch aus Jugendschutzgründen waren einzelne Episoden immer mal wieder ins Nachtprogramm verschoben worden. Dass die nun anstehende Wiederholung auf Kabel Eins vollständig sein wird, kann man deshalb getrost bezweifeln. Trotzdem lohnt sich das Einschalten – wenn auch die Sendezeit eher für den Videorekorder spricht.

Ein Dimensionstor, durch das sich in andere Welten reisen lässt? Was da verdächtig nach Roland Emmerichs „Stargate“ und den vielfachen Inkarnationen der auf diesem Film basierenden TV-Serie klingt, war bereits Mitte der 90er zentrales Thema von „Sliders“, einer US-Produktion, die auf soviel Fan-Interesse stieß, dass die Einstellung nach der ersten Staffel genügend Proteste auslöste, um weitere Folgen auf den Weg zu bringen – und das ganze 5 Jahre lang.