Nachdem unsere Jungs letzten Donnerstag die 2:1 Klatsche gegen Kroatien hinnehmen mussten, haben die Kicker um Nationaltrainer Joachim Löw noch gute Chancen zum Einzug ins Viertelfinale der EM, wenn sie denn die Nerven behalten, und den Rivalen Österreich im Griff haben.
Dass das keine allzu schwere Aufgabe ist, sollte jedem klar sein, der sich ein wenig mit dem Genre auskennt. weiterlesen »
Wie eine einschlägige Zeitung heute berichtete, kursieren neuerdings Bilder Gina Lisa im Netz, die sie und ihren Ex-Freund beim Sex zeigen. Der heimliche Star von Germanys Next Topmodel zeigt sich aber gegenüber der Presse in einer Stellungnahme nicht wirklich betroffen und wenn die Aussagen ihres Ex, die Bilder seien gestohlen worden, doch recht fadenscheinig klingen.
Freitagabend
Das Wochenende wird standesgemäß mit einem Blockbuster der Extra-Klasse eingeleitet, vorausgesetzt man kann sich ebenso für die Komik eines Jackie Chan und eines Owen Wilson begeistern wie ich. Mit Shanghai Knights ruft die leichte Unterhaltungskost, der ich mich nach einer langen Arbeitswoche gern hingebe. Sollte ich dann noch genügend Muße besitzen, wird mich Nils Ruf mit seiner Show vermutlich noch am ehesten begeistern können.
Samstag
An einem Samstag, der mich als TV-Junkie begeistern soll, darf Comedy nicht fehlen und diese findet sich in Form von „Two and a half men“ auf Pro7. Charlie Sheen in seiner vermutlich besten Rolle, kann mich dort immer wieder als abgehalfterter Jingle-Komponist zum Lachen bringen. Der Abend könnte eine bunte Mischung aus DSDS (RTL), Beautiful Mind (Pro7) und einem James Bond Klassiker (Kabel 1) werden. Schließlich gipfelte er in der Ausscheidungsrunde von DSDS, wo es wieder jede Menge Emotionen geben wird.
Sonntag
Der Sonntag beginnt zur Mittagszeit mit der Formel 1 auf RTL. Da man sich am Nachmittag kaum eine Sendung anschauen kann, wird dieser von der Sehnsucht nach „Schwiegertochter gesucht“ bestimmt werden. Von Lachkrämpfen geplagt dürfte die Wahl des Sonntagabend-Filmes wohl auf den „Transporter“ bei RTL fallen, obwohl das „Geisterschloss“ auf Pro7 keine schlechte Alternative wäre.
Der Fernsehsender RTL2 wird dieser Tage fünfzehn Jahre alt.
Wer RTL2 einschaltet, erwartet, dass er unterhalten wird - um jeden Preis. Diesem Wunsch kam der Sender, der im Übrigen von sich behaupten kann, mit den letzten Tabus der deutschen Fernsehunterhaltung aufgeräumt zu haben, gerne nach. Sowohl in seinem berüchtigten Programm, als auch durch (irr)witzige Entscheidungen des Managements.
Beispielsweise zeigte RTL2 1995 mal probehalber Wrestling-Shows im Nachmittagsprogramm, nachdem man herausgefunden hatte, dass Grundschüler sich für die Fake-Kloppereien begeistern lassen. Bei allem Abscheu: Es braucht einige Chupze, um dergleichen überhaupt zu versuchen!
Leider wurden die Pornos, die RTL2 gelegentlich zur Aufpäppelung des Abendprogramms ausstrahlte, im Jahr 2000 beanstandet. Was jetzt? Man importierte kurzerhand das Flaggschiff Endemols aus den Niederlanden, “Big Brother”, und begründete en passant das Reality-TV. Und während der hundert Tage im Container wurde auch gefummelt…
Ein interessante Möglichkeit, die Einnahmen aufzubessern, ist natürlich Schleichwerbung. Subtilität ist allerdings nicht die Sache der RTL2-Macher: 2005 sendeten sie “Nutella - die Geburtstagsshow”. Und wurden zu einem Bußgeld von 45.ooo Euro verurteilt. Man darf freilich davon ausgehen, dass die Einnahmen des Senders dieses kleine Fersengeld übertroffen haben dürften …
Fazit nach 15 Jahren: RTL2 ist ein kleiner Sender mit unverschämt hohem Unterhaltungspotenzial - in jeder Hinsicht -, auf den Verlass ist ![]()
Der Verband Bildung und Erziehung (VBE) vergab dieses Jahr zum vierten Mal den “Nassen Schwamm”, eine Auszeichnung, mit dem der Lehrerverband Personen bedenkt, die besonders unangenehm hervorstechen.
Bohlens Verbalattacken in der RTL-Sendung “Deutschland sucht den Superstar” hätten den ehemaligen Modern-Talking-Sänger zum “gesellschaftlichen Dauer-Tiefschläger des Jahres 2007″ gemacht, so die Begründung des VBE.
Die Kritik an Dieter Bohlen und “Deutschland sucht den Superstar” wird nicht weniger. Die Einschaltquoten freilich auch nicht.
Das ZDF hat es schwer. Als öffentlich-rechtlicher Sender steht es ständig in der Kritik, es würde sich zu sehr an ein nicht eben jugendliches Publikum anbiedern; wofür Schlagerhitparaden, “Forsthaus Falkenau” und der Musikantenstadl ausreichende Beweiskraft liefern sollen. Klar, es ist nicht schwer, die Mainzer dafür zu kritisieren.
Andererseits - und das wird allzu oft unterschlagen - verfügt das Zweite in den Sparten Dokumentation und Information über das breiteste und beste Angebot unter den deutschsprachigen Fernsehanstalten. Die “Heute”-Nachrichten verbinden ein inhaltlich relativ hohes Niveau (gemessen an anderen Nachrichten! Nicht an “Finnegan’s Wake”…) mit Verständlichkeit - eine Eigenschaft, die den Kollegen von der ARD so völlig fehlt. “37 Grad” und “ZDF Reporter” sind mehrfach preisgekrönte Formate; “aspekte”, “wiso” und “lesen!” können sich auf ein treues Stammpublikum verlassen.
Die gesamte Doku- und Informationssparte des Zweiten ist online verfügbar. Und das in einer komfortablen Weise, von der andere sich ein Scheibchen abschneiden dürften: Nachdem Sie zwischen drei angebotenen Playern gewählt und Ihre Verbindungsgeschwindigkeit angegeben haben, laufen die Programme relativ ruckelfrei über den Schirm. Zwar ist die Auflösung nicht perfekt; aber diesen Anspruch braucht man bei Nachrichtensendungen ja nicht unbedingt zu haben.
Es wäre wünschenswert, dass andere Sender dem Vorbild ZDF folgen und ihre internen Produktionen online verfügbar machen.