Parallel zum Filmstart des vierten Teils der “Terminator”-Reihe präsentieren Warner Brothers und Regisseur McG ein echtes Novum, das direkt den Labors von Skynet entstammen könnte. Eine zunächst 6-teilige Animationsserie erzählt die Vorgeschichte der Widerstandskämpferin Blair Williams (Moon Bloodgood) und nutzt dabei die Engine des offiziellen Videogames. Das Ergebnis ist verblüffend.
Während der äußerst erfolgreichen Animationsserie „Star Wars: The Clone Wars“ (in Deutschland auf Pro7) als Prequel zur legendären Filmreihe gleich mal die Gründung eines eigenen Studios voranging, schlugen die Macher von „Terminator Salvation: The Machinima Series“ einen ganz anderen Weg ein. Die Wurzeln für die zugrundeliegende Technologie liegen in Deutschland.
Hauptsache, das Kind hat einen Namen. Für die Wiederholung von Hollywood-Blockbustern und die Ausstrahlung einiger Free-TV-Premieren am Donnerstagabend hat die ARD das Label „Sommerkino“ erfunden. Den Anfang macht am 4. Juni um 23.02 Uhr Steven Spielbergs „Krieg der Welten“ mit Tom Cruise. In den darauffolgenden Wochen lockt das Erste mit so illustren Namen wie Penélope Cruz, Brad Pitt, Cate Blanchett, Jennifer Lopez und Daniel Craig.

Bis dato kannte man Außerirdische bei Steven Spielberg eigentlich nur friedliebend. Das änderte sich 2005 schlagartig mit seiner Verfilmung des Science-Fiction-Klassikers von H.G. Wells. 1938 hatte Orson Welles mit seiner Hörspielfassung des Romans für einige Panik gesorgt. Seine Version in Form einer fiktiven Reportage war derart realistisch ausgefallen, dass so mancher, der sein Radio mittendrin eingeschaltet hatte, tatsächlich an eine echte Alien-Invasion glaubte.
Im Einkaufen und Abkupfern britischer, holländischer oder amerikanischer Erfolgsformate sind hiesige TV-Sender bekanntlich ganz groß. Die derzeit erfolgreichsten Shows der Privaten - DSDS, Germany´s Next Topmodel, Ich bin ein Star - holt mich hier raus, Das Supertalent – beruhen allesamt auf Lizenzen aus dem Ausland. Jetzt wagen sich Pro7 und Sat1 parallel an eingedeutschte Versionen eines US-Quotenrenners: Promis suchen den Partner fürs Leben. Für den Münchener Sender geht Produzententochter Giulia Siegel ins Rennen.

Mit einer besonders wilden Version der amerikanischen Datingshow „The Bachelor“ hatte das Produzententrio Chris Abrego, Mark Cronin und Ben Samek im Januar 2006 im Grunde eine Gelddruckmaschine erfunden. „Flavor of love“, das erfolgreichste Programm, das der US-Sender VH1 bis dato ausgestrahlt hatte, zeigte den Public-Enemy-Frontmann Flavor Flav drei Staffeln bei der äußerst abstrusen Suche nach seiner Herzdame. Am Ende heiratete er dann zwar doch die Mutter seines jüngsten Kindes, aber das änderte am Erfolg der zahlreichen, in der Zwischenzeit entstandenen Spin-Offs rein gar nichts.
Eine Kooperation zwischen Pro7-Alleskönner Stefan Raab und dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk wird es nicht geben. Die ARD hatte Interesse an einer Zusammenarbeit bekundet, um beim nächsten Eurovision Song Contest besser dazustehen als in den vergangenen Jahren. Doch Raab, der zuvor bereits dreimal erfolgreich am größten Musikwettbewerb der Welt teilgenommen hatte, sagte dem Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“ nun, dass die Sache für ihn nicht in Frage käme.

Als ob das Armutszeugnis für den NDR nicht schon groß genug gewesen wäre: Mit einer gewissen Großspurigkeit hatte man dem gebührenzahlenden Zuschauer im vergangenen Jahr einfach mal die Bewertungskompetenz für den deutschen Beitrag beim Eurovision Song Contest abgesprochen und lieber selber entschieden. Das Ergebnis: Ein wenig rühmliche Platz 20 für „Miss Kiss Kiss Bang“ von Erfolgsproduzent Alex Christensen.
In Deutschland nimmt man die Sache aufgrund ausbleibender Erfolge schon lange nicht mehr sonderlich ernst. Dabei ist der Eurovision Song Contest immer noch der wichtigste Musikwettbewerb der Welt. 42 Teilnehmernationen, über 50 Übertragungsländer und prognostizierte 100 Millionen Zuschauer sprechen eine deutliche Sprache. Ausrichter der diesjährigen 54. Ausgabe der Veranstaltung am 16. Mai ist Russland.
Ministerpräsident Wladimir Putin hatte der Moskauer Olympia-Halle am Probenwochenende höchstpersönlich einen Besuch abgestattet. Für den Regierungschef ist der traditionsreiche Song Contest ein wichtiges Politikum. Mit über 2000 Journalisten, die aus der russischen Hauptstadt über die Veranstaltung berichten, ist die Gelegenheit ideal, das eigene Image ein bisschen aufzupolieren. Dass die Regierung hier genau hinsieht, muss also nicht wenig wundern.
Wer die leise Hoffnung hatte, die tägliche Dauerbefeuerung mit öffentlichkeitswirksamen Aktionen seitens der blonden Ex-DSDS-Kandidatin sei mit ihrem Ausscheiden aus der Show erledigt, hat sich getäuscht. In einem Radio-Interview machte sie RTL nun eine ganze Reihe Vorwürfe und beschimpfte Chefjuror Dieter Bohlen ganz nebenbei als „Arschloch“.
Hatte sie seit ihrem Ausscheiden aus dem Halbfinale der erfolgreichen Casting-Show bisher vor allem damit aufgetrumpft, jede Menge Schauspiel- und Auftrittsangebote bekommen zu haben (u.a. ein vierwöchiges Gastspiel bei GZSZ), hat sich Annemarie Eilfeld jetzt dazu hinreißen lassen, heftig über RTL und das DSDS-Team vom Leder zu ziehen.
Ab 8. Juni fügt RTL der ungebrochenen Casting-Mania ein weiteres Format hinzu. 12 Nachwuchsschauspielerinnen kämpfen um eine Rolle im zweiten Teil der erfolgreichen „Twilight“-Saga nach den Romanen von Stephenie Meyer („Bis(s) zum Morgengrauen“). Mentor und Juror der bereits seit März in Los Angeles aufgezeichneten Show ist Schauspieler, Produzent und Regisseur Til Schweiger.
Wenig Begeisterung rief im vergangenen Jahr Michael Herbigs zum Mehrteiler ausgedehnte Darstellerauswahl „Bully sucht die starken Männer“ hervor. Schnell sanken die Quoten, und die Idee war ausgereizt, bevor sie überhaupt in die Gänge kam. Anders soll es nun für Til Schweigers RTL-Abstecher ins Casting-Geschäft aussehen.
Alexandra Neldel soll in der Sat1-Verfilmung des Bestellers “Die Wanderhure” die Hauptrolle spielen. Der Sender plant offenkundig die 33-jährige Schauspielerin längerfristig an sich zu binden.
Alexandra Neldel kann getrost als die deutsche Jennifer Aniston bezeichnet werden. Nicht nur, dass sie ihr verblüffend ähnlich sieht, sie wird auch mit ähnlichen Rollen besetzt und ist ebenso ein absoluter Everybodys-Darling.
Doch inzwischen hat sich der einstige Soap-Star von “Verliebt in Berlin” zu einer ernstzunehmenden Actrice gemausert. So verkörperte sie erst unlängst “Die Rebellin” in einer ZDF-Produktion. Und für die Serie “Unschuldig” heimste Neldel gleich mehrere Preise ein.
Jetzt wird mit Alexandra Neldel „Die Wanderhure“ verfilmt. Dieser Bestseller stammt aus den Federn von Iny Lorentz. Aus den Federn? Ja, denn hinter diesem Pseudonym verbirgt sich das ungemein erfolgreiche Schriftstellerehepaar Ingrid Klocke und Elmar Wohlrath.
“Die Wanderhure” ist eine Tetralogie, ein vier Bände umfassendes Werk, das von einem jungen Mädchen handelt, das sich im frühen 15. Jahrhundert unfreiwillig als Wanderhure verdingen muss. Eine Rolle also, der hübschen Neldel wie auf den Leib geschneidert.
Sat1 gab noch nicht bekannt, wann die Dreharbeiten beginnen sollen. Nur, dass der Sender über einen Mehrjahresvertrag mit der Quotenprinzessin Alexandra Neldel verhandel.
Na Gott sei Dank hat die vierte Staffel von Germany’s Next Topmodel angefangen. Unzählige, unglaublich dünner Mädels, versammeln sich wieder um Heidi Klum um genau so zu werden wie sie: BERÜHMT. Man wusste ja schon gar nicht mehr, was man mit seiner überschüssigen Freizeit anfangen sollte.
Die Model-Mutter der Nation hat also wieder viele viele Küken gefunden, die nun im Wettstreit um die Topmodel-Krone eifern. So weit so gut. Ich war schon fast auf Casting-Entzug. Zehntausende Bewerberinnen für die vierte Staffel sind dem Aufruf gefolgt.
Doch schon in der ersten Folge der erste Zwist. Tessa fühlt sich von Ira kopiert. Namen noch nie gehört? Ja, ich auch nicht, hab mir das dann mal angeschaut und tatsächlich, eine kurzhaarige Brünette fühlt sich von der anderen kurzhaarigen Brünetten kopiert. So ein Zufall, gab es doch in keiner Staffel zuvor Mädels, die sich in irgendeiner Weise ähnlich gesehen hätten, oder doch?
Würde sich jetzt das tatsächliche Topmodel Heidi Klum beschweren, hätte sie zumindest einen Grund, denn sie kennt man ja, sie ist sogar markengeschützt.
Aber gerade in der ersten Folge gelandet und dann nicht laufen können, weil man sich kopiert fühlt… da hatte auch Model-Mama Heidi kaum noch Verständnis und blickte augenverdrehend in die Kamera.
Nun ja aber jede Staffel von Germany’s Next Topmodel, hat ihr tränenreiches Mädchen, das sich verstoßen, verraten und verkauft fühlt. So etwa Fiona in der letzten Staffel, die hatte am Schluss bei keinem mehr eine Schnitte.
Muss wohl an ihrer immer wiederkehrenden Verstopfung gelegen haben, die sie ja immer sehr hervorgehoben hat. Da ist selbst die sonst immer so sanftmütig bis apathisch erscheinende Finalistin Barbara mal kurz ausgerastet. Trotzdem legt Fiona jetzt eine Karriere aufs Parkett - so kann’s gehn. Castings gibt es ja genug.
Es bleibt also abzuwarten was noch passiert, aber eines ist schon sicher: Ira kopiert Tessa nicht, weil Ira, hat ihren Bikini-Walk beim ersten Anlauf hingekriegt und dann nicht angefangen zu weinen. Überhaupt, weint Ira nicht dauernd. Man kann sie also unterscheiden, die vermeindlich Gleichen.
Ach, da war es des Weinens ja noch nicht genug, denn als Ira als Erste von den beiden, eine Runde weiterkam, flossen die Tränen ja schon wieder. Aber keine Sorge, Tessa kam ja auch weiter - nur später. Und ganz Profi, wird es nächste Woche wieder Intrigen, Furcht und Tränenvergießen geben.
Nehmen wir uns also eine Packung Schokoladenkekse, etwas Eiscreme, eine Tüte Chips, vielleicht noch etwas Wein und setzen uns auch nächsten Donnerstag wieder vor den Fernseher, wenn die nächste Episode läuft, während wir genüsslich an einer Pizza mit extra viel Käse knabbern.
Und für jeden, der es verpasst hat bietet ProSieben die Möglichkeit, die letzte Folge zu sehen.
…wünscht euch das Team des Flimmerkastens!!!
Was war das für ein chaotisches TV-Jahr! Wir hatten jede Menge Spaß und haben uns zudem noch herrlich über vieles freuen oder auch aufregen können.
Ich bin mir sicher im nächsten Jahr wird es nicht minder interessant und wir werden euch natürlich hier so gut es geht auf dem Laufenden halten!
In diesem Sinne feiert schön und einen guten Rutsch!