Bald ist es wieder soweit, am ersten Oktober vertreten 16 Bands die Bundesländer und lassen es dabei krachen.

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Ach, wie schön hatte es damals angefangen, als Alternative zum alt und steif gewordenem Eurovision Song Contest hatte Raab eine moderne Version des lokalen Musikvergleichs in das Sendeprogramm geholt und mit riesige Einschaltquoten gezeigt, dass Deutschland Pop und keinen Schlager hören wollte.
Vorwiegend junge Bands, die in ihren Ländern schon an Bekanntheitstatus gewonnen hatten, allerdings den nationalen Boost gut vertragen konnten, durften am Anfang ihre Talente miteinander messen.
Mittlerweile ist es leider, leider ein wenig wie David & Goliath, jedoch ohne die ausgleichende Gerechtigkeit. Große Acts a la „Ich&Ich“, „Stanfour“ oder „Unheilig“ sind schon jetzt die Favoriten, während kleinere Bands, etwa „Mikroboy“ oder „Auletta“, kaum Chancen haben.
Für den Fan der deutschen Popszene ist das Event jedoch trotzdem interessant, denn wo sieht man sonst Bernd Begemann oder Blumentopf bei Musikshows im Fernsehen?
Auch wenn der Geist des Wettbewerbs mittlerweile etwas an Zauber verloren hat, ist der Bundesvision Song Contest immer noch ein Spaß für alle, wo schlechte als auch gute Bands gleichfalls unterhaltsam sind.

Die Kandidaten:

Baden Württemberg – Bakkushan
Bayern – Blumentopf
Berlin – Ich&Ich
Brandenburg – Das gezeichnete Ich
Bremen – Kleinstadthelden
Hamburg – Selig
Hessen – Oceana & Leon Taylor
Mecklenburg Vorpommern – Sebastian Hämer
Niedersachsen – Dirk Darmstädter & Bernd Begemann
Nordrhein Westfalen – Unheilig
Rheinland Pfalz – Auletta
Saarland – Mikroboy
Sachsen – Blockflöte des Todes
Sachsen Anhalt – Silly
Schleswig Holstein – Stanfour
Thüringen – Normann Sinn &Ryo

Genre: Casting, Musik

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