Bevor Stefan Raab mit TV-Total in die 3-monatige Sommerpause ging, nutze er die Gelegenheit wie gewohnt, um jetzt bereits die Werbetrommel für die nächsten hauseigenen Events im Herbst zu rühren. Eines davon: der Bundesvision Song Contest, der dieses Jahr in der Kölner Lanxess Arena ausgetragen wird.

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Einst war der Gesangswettstreit in gewohnter Raab-Strategie als Augenzwinkern in Richtung Eurovision Song Contest ins Rennen gegangen. Inzwischen ist der ESC irgendwie selber zum festen Programmbestandteil unter den „TV Total“-Events geworden. Mehr oder weniger parallel zur Verkündigung des neuen Jury Präsidenten für „Unser Song für Baku“, die Vorauswahl des europäischen Wettbewerbs, begann auch die Werbung für die mittlerweile 7. Ausgabe der bundesdeutschen Variante am 29. September.

Wie immer setzt die Veranstaltung auf eine ausgewogene Mischkalkulation aus bekannten und unbekannten Acts. Einzige Voraussetzung für die Teilnahme: Jeder Beitrag muss mindestens zu 50 Prozent auf Deutsch gesungen werden. Im ersten Jahr war das noch gar nicht so einfach, und Mousse T. musste gar den Originaltext seines Titels umbauen. Heute ist das längst kein Thema mehr.

Wie immer vertritt ein Act jeweils ein Bundesland, und die Zuschauer entscheiden per Telefonvoting über den Gewinner – ganz eben wie beim großen Vorbild, nur dass Pro7 sich an den Anrufern vermutlich eine goldene Nase verdient. Erfahrungsgemäß haben die bekannteren Namen dabei zwar auch die besseren Chancen, aber für unbekannte Künstler kann der BuViSoCo durchaus ein echtes Spungbrett sein.

Prominente Namen wie Jennifer Rostock, Thees Uhlmann, Bosse oder Juli, die Gewinner des ersten Jahres, machen sich jedoch eher rar. Stattdessen treten vermehrt echte Newcomer wie Kraftclub, Flimmerfrühstück, Muttersöhnchen oder die Alin Coen Band an. Für Gastgeberland NRW gehen Frida Gold an den Start.

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