Bettina Zimmermann gehört neben Veronica Ferres und Christina Neubauer zur Dauerbesetzung in der Fernsehfilmlandschaft, und wie in den beiden anderen Fällen lässt sich auch bei ihr nicht so ganz genau sagen, warum eigentlich. Demnächst sieht man sie an der Seite von Hannes Jaenicke im RTL-Katastrophenfilm „Bermuda-Dreieck Nordsee“.

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Ein bisschen Hollywood spielen, das ist bei Privaten wie Öffentlich-Rechtlichen inzwischen Pflichtprogramm. Tief in die Tasche greifen und jede Menge Aufwand betreiben reicht dafür in der Regel schon aus. In Kürze beweist das ZDF mit dem Historien-Sechsteiler „Borgia“ einmal wieder, dass sich mit Gebührengeldern ordentlich auf den Putz hauen lässt. Wem leichter verdauliche Kost mit jeder Menge Spezialeffekten lieber ist, wird von RTL am 25. Oktober mit dem Katastrophendrama „Bermuda-Dreieck Nordsee“ gut bedient.

Die Story ist denkbar simpel: Die unterirdische Endlagerung von CO2 vor der Hallig Nordersand sorgt dafür, dass Schiffe spurlose verschwinden, Windparks zusammenbrechen und jede Menge tote Möwen an den Strand gespült werden. Eine Umweltkatastrophe immensen Ausmaßes bahnt sich an, die Natur rächt sich, und nur ein Helikopterpilot (Hannes Jaenicke) und eine PR-Frau (Bettina Zimmermann) scheinen das Unheil abwenden zu können.

Mit absurden, aber aufwendig dargebotenen Desaster-Szenarien hat RTL bereits Erfahrung. Die bislang teuerste Eigenproduktion der Sendergeschichte, „Vulkan“, zeigte, ganz dem Titel entsprechend, einen zerstörerischen Vulkanausbruch in der Eifel. Jetzt muss eben die Nordsee herhalten, und erneut gibt man sich den Anschein eines nachvollziehbaren wissenschaftlichen Hintergrundes.

Produziert wurde das Event-Movie von Dreamtool Entertainment, verantwortlich für Nonsens wie „Die Jagd nach dem Bernsteinzimmer“ oder „Die Jagd nach dem Schatz der Nibelungen“, überraschenderweise ebenfalls mit Bettina Zimmermann in der Hauptrolle. Gefördert wurde „Bermuda-Dreieck Nordsee“ von der Filmstiftung NRW, der Filmförderung Niedersachsen/ Bremen nordmedia und dem FFF Bayern.

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