Ob Roman oder Kurzgeschichte – kaum eine Vorlage von Bestseller-Autor Stephen King hat es nicht früher oder später auch zu einer Verfilmung gebracht. Dass in den meisten Fällen dabei allerdings eher Durchschnittsware zustande kommt, ist ebenso unerfreulich wie unverständlich. In den USA zeigte der Sender A&E mit dem Zweiteiler „Bag of Bones“ gerade ein weiteres Beispiel.

In Deutschland unter dem nichtssagenden Titel „Sara“ veröffentlicht, erzählt der bereits 1998 erschienene Roman „Bag of Bones“ von Geistern und Orten mit einer dunklen Vergangenheit. Im Zentrum steht, wie so oft bei Stephen King, ein Schriftsteller. In der TV-Fassung ist die Rolle mit dem ehemaligen „James-Bond“-Darsteller Pierce Brosnan prominent besetzt.

Protagonist Mike Noonan leidet nach dem Tod seiner Frau vier Jahre lang unter einer heftigen Schreibblockade. Als er zunehmen von Visionen und Alpträumen heimgesucht wird, in denen sein Sommerhaus eine entscheidende Rolle spielt, beschließt er, sich eben dort seinen Ängsten zu stellen. Vor Ort löst sich seine Schreibblockade, während unheimliche Ereignisse zunehmend von ihm Besitz ergreifen.

Regisseur des Zweiteilers ist Mick Garris, der mit dieser King-Verfilmung bekanntes Terrain bearbeitet. Mehrfach bereits adaptierte er Vorlagen des Autors, zumeist für den TV-Bildschirm. Auf sein Konto gehen unter anderem die Mehrteiler „The Stand“ und „The Shining“.

In den USA lief „Bag of Bones“ Anfang Dezember und konnte gute Quoten einfahren. Beide Teile erzielten dabei fast identische Zuschauerzahlen. Ob es die Verfilmung in naher Zukunft auch in Deutschland zu sehen geben wird, ist bislang nicht bekannt. Zuletzt scheiterte hier die auf einem King-Roman basierende Serie „Haven“. RTL2 nahm sie vorzeitig aus dem Programm.

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